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Siege und Top-Platzierungen in Pforzheim

U23-Läuferinnen (v.l.) Miriam Marx, Sara Benfares und Selma Benfares. (Foto: Lutwin Jungmann)
U23-Läuferinnen (v.l.) Miriam Marx, Sara Benfares und Selma Benfares. 
(Foto: Lutwin Jungmann)

Tiefes Geläuf, mieses Wetter und zu allem Überfluss künstliche Hindernisse aus Strohballen und Baumstämmen stellten die Teilnehmer/innen des hochkarätigen Crosslaufs am Sonntag (28.11.21) in Pforzheim vor enorme Aufgaben. Die neun Läufer/innen des LC Rehlingen lösten sie in bravouröser Manier.

Damen der U23

Am eindrucksvollsten gelang dies den jungen Damen der U23, die die Ehre hatten mit der mehrfachen deutschen Rekordhalterin Konstanze Klosterhalfen am Start der 6.600 Meter zu stehen. Während Klosterhalfen die Wertung der Frauenklasse haushoch gewann, setzten sich in der WU23 gleich zwei Rehlingerinnen mit einem Doppelsieg überlegen durch. Die 20-jährige Sara Benfares kam nach 26:26 Minuten ins Ziel. Ihre zwei Jahre ältere Schwester Selma Benfares folgte bereits nach acht Sekunden.

Sie kann sich Hoffnung machen, vom DLV für die Cross-Europameisterschaften am 12. Dezember in Dublin (Irland) nominiert zu werden. Sara ist erst ab Juli 2022 für Deutschland bei internationalen Meisterschaften startberechtigt. Auf Platz 8 in Pforzheim zeigte auch Miriam Marx eine ansprechende Leistung. Für einen Paukenschlag sorgte die 17-jährige Hannah Rödel, die verletzungsbedingt seit Mai dieses Jahres keinen Wettkampf mehr bestritten hatte. In der Klasse WU18 über 3.300 Meter behielt sie im Zielspurt um Platz eins gegen Nina Waltert (VfL Sindelfingen) die Oberhand. Nach 13:34 Minuten trennte die Rehlingerin nur eine Sekunde von der Zweiten. Hannah Rödel fand ihr Comeback “sehr zufriedenstellend“ und meinte: „Ich freue mich, dass meine Taktik aufgegangen ist und ich nach einem interessanten Zweikampf über Strohballen und Baumstämme die Ziellinie als Erste überqueren konnte.“

Sofia Benfares, die ebenfalls erst 17 Jahre alte Deutsche U18-Meisterin über 10 Kilometer, startete in der höheren Klasse WU20 über 4.400 Meter. In der überaus starken Konkurrenz der Älteren kam sie als Achte in 18:24 Minten ins Ziel.

Sehr gut behaupteten sich die Jüngsten, die jeweils 1.100 Meter zu bewältigen hatten. Bei den 14-Jährigen errang Emely Krieger den zweiten Platz in 4:38 Minuten, nur drei Sekunden hinter der Tübingerin Emma Thorwarth. Bei den M14 wurde Abie Hensgen ebenfalls Zweiter in 4:04 Minuten und Vincent Sempruch Vierter in 4:16 Minuten. Bei den 15-Jährigen erkämpfte Lucca Agostini mit 4:10 Minuten einen weiteren vierten Rang.

Autor: Lutwin Jungmann, web: slb-saarland.com

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Markus Schneider
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