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Sensationelle 400-Meter-Erfolge

Max Tank und Maja Schorr. (Foto: Lutwin Jungmann)
Max Tank und Maja Schorr. (Foto: Lutwin Jungmann)

Am zweiten Tag der Deutschen Jugendmeisterschaften in Heilbronn feierten Max Tank (SC Friedrichsthal) und Maja Schorr (SV GO! Saar 05 Saarbrücken) über 400 Meter großartige Erfolge. 

Max Tank, der Vorjahresmeister bei den U18, setzte nun, im ersten U20-Jahr, seine Erfolgsserie nahtlos fort. In dem hochklassigen Rennen bog er an dritter Stelle auf die Zielgerade ein, legte einen packenden Spurt hin  und überwältigte die Favoriten. Unter ihnen der Jahresschnellste Aurelio Maulana (LAC Erdgas Chemnitz), der die Silbermedaille gewann und der Vorlaufschnellste Bela Karn (Hamburger SV), der auf dem Bronzeplatz einlief. Mit 48,10 Sekunden stellte Max Tank genau im richtigen Moment eine persönliche Bestzeit auf. 

Eine halbe Stunde zuvor hatte Maja Schorr für den ersten Paukenschlag des Tages gesorgt. Im U18-Finale, das sie als Fünftschnellste erreicht hatte, lief die 16-Jährige ein gleichmäßig hohes Tempo. Auf der Zielgeraden kam es hinter der deutlich führenden Anna Malia Hense (LG Olympia Dortmund) zwischen drei Läuferinnen zu einem erbitterten Kampf um Silber und Bronze. Am Ende verfügte die junge Saarbrückerin über die größten Reserven und sicherte sich erstaunlich klar die Silbermedaille. Der Clou dabei: Mit 54,24 Sekunden stellte sie einen neuen saarländischen U18-Rekord  auf. Die alte Bestmarke hatte sie selbst Ende Juli in Regensburg auf 54,87 Sekunden geschraubt. Nun vollzog sie also eine phänomenale Steigerung um 0,63 Sekunden. 

Eine beachtliche Leistung zeigte Paula Preuße (SV GO! Saar 05 Saarbrücken)  über 100 Meter der U20. Als 53. (!) der Jahresbestenliste schaffte sie zunächst mit 12,35 Sekunden den Einzug ins Finale. Dort lief sie mit 12,28 Sekunden persönliche Bestzeit und schob sich auf den siebten Platz. Über 100 Meter Hürden der U18 qualifizierte sich Paula Grauvogel (TV St. Wendel) mit der viertbesten Zeit (14,10 Sek.) für den Endlauf. Dort kam sie nicht zurecht, blieb an der achten Hürde hängen und landete mit 14,35 Sekunden auf dem 8. Platz.

Autor: Lutwin Jungmann, web: slb-saarland.com

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Markus Schneider
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