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Saisonstart bei der Hunsrück-Junior-Rallye

Start frei zur Hunsrück Junior Rallye 2021 - Tim Buchhaus und Helen Sattler sind auch wieder mit dabei. (Foto: Sascha Dörrenbächer)
Start frei zur Hunsrück Junior Rallye 2021 - Tim Buchhaus und Helen Sattler 
sind auch wieder mit dabei. (Foto: Sascha Dörrenbächer)

An diesem Wochenende ist es endlich soweit: Die Saarländische ADAC Rallye Meisterschaft (SRM) startet in die Saison 2021 im Rahmen der 23. Hunsrück Junior Rallye. Für die anspruchsvolle Veranstaltung hat sich ein Rekord-Starterfeld von 120 Fahrzeugen angemeldet. Einziger Wermutstropfen: Zuschauer sind trotz Hygienekonzepts nicht zugelassen.

Das Interesse am Rallyesport ist ungebrochen – Ansturm auf die Startplätze

Innerhalb weniger Tage waren die 120 Startplätze vergeben. Ein großes und hochwertiges Teilnehmerfeld aus dem gesamten Bundesgebiet und aus Luxemburg zeichnet sich ab. Udo Schütt bringt mit Co-Pilot Peter Schaaf erstmals den Peugeot 207 S2000 an den Start, dahinter lauert ein Dutzend leistungsfähiger Turbo-Allradfahrzeuge auf eine Chance: Rainer Noller, Rudolf Reindl, Oliver Bliss, die Brüder Andreas und Hanno Brocker, Patrick Fank, Ulrich Kübler, Uwe Gropp, erstmals auch Dirk Krüger auf einem Mitsubishi Lancer Evo, dazu Damian Sawicki und Tim Buchhaus auf Subaru WRX Sti.

Das Comeback versucht Sandro Wallenwein im Ford Fiesta Rallye 3 – man darf gespannt sein, wo sich der Deutsche Rallye Meister aus dem Jahr 2011 im neuen Einsatzgerät platziert. Aber auch die starken heckgetriebenen Publikumslieblinge sind mit dabei: Allen voran Georg Berlandy im Opel Kadett C GTE sowie die BMW-Piloten Karlheinz Braun, Lars Garten und Patrick Scherer. Ganz besonders stark besetzt zeigt sich die Klasse NC3 mit 40 Teilnehmern – darunter Lokalmatador Udo Schmidt (BMW), die Schumann Zwillinge (Honda Civic und Ford Fiesta), Hans Limpert (BMW), Sebastian Lang (Ford Fiesta) und Tom Kässer (Honda Civic).

Fotogalerie (Fotos: Sascha Döörenbecher)

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Anspruchsvolle Streckenführung mit hohem Schotteranteil

Die rund 60 Kilometer verteilen sich auf drei unterschiedliche Wertungsprüfungen, die es in jeweils zwei Durchgängen auf Bestzeit zu absolvieren gilt. Die Gesamtstreckenlänge beträgt 140 Kilometer. Der Schotteranteil bleibt mit 20 Prozent hoch, dabei hat der Veranstalter auf die Kritik an der letzten Streckenführung reagiert und die härteren Abschnitte im Steinbruch ausgelassen. Neben den bekannten Rundkursen gibt es eine neue Start-Ziel-Prüfung über 5,2 Kilometer. Diese beinhaltet alles was das „Rallyeherz“ begehrt – schmale und breite kurvenreiche Feldwirtschaftswege, eine längere Ortsdurchfahrt sowie ein kleines Schotterstück. Start und Ziel sind auf dem Marktgelände in Veitsrodt.

Neue Herausforderungen gemeinsam gelöst

„Der AMC Birkenfeld hat großartige Pionierarbeit geleistet und das Hygienekonzept des ADAC mit den Behörden zusammen ausgearbeitet und damit den Grundstein zur Durchführung gelegt. Ein großes Dankeschön geht an die Kreisverwaltung sowie die restlichen Genehmigungsbehörden, die mit der Bewilligung unserer Veranstaltung auch der Gastronomie und den Hotels vor Ort eine Perspektive bieten“, erklärt Kim Oliver Rieth vom Sportfahrer Team Hunsrück (STH).

„Aufgrund der Corona-Situation musste ein neues Rallyezentrum gefunden werden, was wir mit dem Marktgelände in Veitsrodt realisieren konnten. Hier sind Hängerparkplatz, die Abnahmen, die Reifenwechsel- und Tankzone sowie der Parc Fermé zentral an einem Ort gebündelt. Zudem kann der Einlass kontrolliert werden, so dass nur berechtigte Personen Zutritt erhalten. Auch ist die Veranstaltung laut eingereichtem Hygienekonzept nur ohne Zuschauer genehmigt. Deshalb die Bitte, haltet euch an die Regeln und bleibt zu Hause. Wir sind sicher, dass ihr schon bald wieder mit dabei sein dürft.“, so der Rallyeleiter weiter.

Neben der Einschreibung sind alle Informationen zur Saarländischen ADAC Rallye Meisterschaft auf dem Internetportal adac-saarland.de/motorsport abrufbar.

Autorin: Ann-Iren Ossenbrink, web: adac.de/saarland

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Markus Schneider
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