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RÖMERSTROM Gladiators Trier treffen auf Schlusslicht Hanau

Joos Baunach. (Foto: Photogroove/Simon Engelbert)
Joos Baunach. (Foto: Photogroove/Simon Engelbert)

Zum Ende der Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga wartet auf die RÖMERSTROM Gladiators Trier am Wochenende ein Doppelspieltag mit zwei anspruchsvollen Partien. Am Freitag, den 14. Dezember 2018 sind zunächst die HEBEISEN White Wings Hanau in der Main-Kinzig-Halle Gegner der Gladiatoren.

Für eine Halbzeitbilanz

sei es noch etwas zu früh, lacht Christian Held am Mittwoch, denn immerhin sind noch zwei Spiele in der Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu absolvieren. Und dennoch lässt sich der Head Coach der RÖMERSTROM Gladiators Trier eine grundsätzliche Aussage zur Saison entlocken: „Auch wenn sicher noch nicht jedes Rädchen ins andere greift, können wir mit der Saison bisher zufrieden sein. Wir stehen auf Platz 3, entwickeln unsere jungen Spieler weiter indem wir ihnen Spielzeit geben und haben eine positive Bilanz. Auf diesen Faktoren lässt sich in der Rückrunde weiter aufbauen“.

Doch bevor es in die zweite Saisonhälfte

in der ProA geht, wartet am Freitag Schlusslicht Hanau auf die RÖMERSTROM Gladiators. Das Team von Head Coach Simon Cote hat in dieser Saison durchaus Schwierigkeiten Spiele zu gewinnen und das obwohl der Kader viel Qualität hat. Mit Till-Joscha Jönke spielt ein starker Point Guard in Hanau, der als Scorer und Passgeber auftritt. Mit 11,9 Punkten, 5,1 Assists und 3,3 Rebounds im Schnitt ist Jönke Lenker und Denker des Spiels der White Wings. Unterstützt wird er im Scoring vor allem von Shooting Guard Luquon Choice. Der starke Amerikaner erzielt 15,5 Punkte im Schnitt und holt dazu noch 4 Rebounds. Auch Flügelspieler Dorian Pinson und Center Kalidou Diouf scoren pro Partie deutlich über zehn Punkte. Alles Zahlen und Fakten, die eigentlich für ein Top-Team sprechen könnten. Und dennoch haben die White Wings bisher nur zwei Spiele – gegen Hamburg und Heidelberg – gewonnen. „Hanau ist eigentlich ein wirklich gutes Team. Sie haben zwei Top-Teams der Liga geschlagen, das bestätigt diese Sicht. Sie haben kaum hohe Niederlagen eingefahren, was bedeutet, dass nie viel fehlt, um auch am Ende eine solche Partie zu gewinnen. Im Umkehrschluss wird irgendwann der Knoten platzen und wir müssen alles dafür tun und so viel Energie aufwenden, dass das nicht gegen uns passiert“, resümiert Coach Held deshalb.

Die RÖMERSTROM Gladiators

haben nach dem letzten Heimsieg gegen Baunach wieder Selbstvertrauen tanken können. Gegen eine starke Baunacher Mannschaft, die zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hatte, sind die Gladiatoren am Ende ruhig geblieben, haben die entscheidenden Würfe getroffen und die Partie so für sich entscheiden können. Einzig die Konstanz fehlte Trainer Held noch: „Wir haben über weite Strecken einen guten Job gemacht. Wir müssen es aber schaffen über die gesamte Spielzeit noch konstanter zu spielen. Wir wollen im Sinne von Intensität und Physis das tonangebende Team auf dem Parkett sein. Und dafür müssen wir deutlich mehr investieren. Offensiv bewegen wir den Ball schon sehr gut, aber wir denken oft noch zu viel nach und wollen vieles dann zu schön lösen. Das wird uns auch im Laufe der Saison noch besser gelingen. Da sind wir auf einem guten Weg, der aber noch etwas Zeit braucht.“. Für Hanau sind die RÖMERSTROM Gladiators also gut vorbereitet und wollen so den sechsten Sieg im siebten Spiel in der Fremde einfahren.

Die Partie gegen die HEBEISEN White Wings Hanau findet am Freitag, den 14. Dezember 2018 in der Main-Kinzig-Halle in Hanau statt und wird im Livestream auf www.airtango.live übertragen. Sprungball ist um 20:00 Uhr.

Autor: Vincenzo Sarnelli, web: römerstrom-gladiators.de

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Markus Schneider
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