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RÖMERSTROM Gladiators landen wichtigen Sieg im Playoff-Rennen

RÖMERSTROM Gladiators landen wichtigen Sieg im Playoff-Rennen
(Foto: RÖMERSTROM Gladiators)

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben ihr insgesamt 11. Heimspiel der laufenden ProA-Saison gewonnen. Gegen die NINERS Chemnitz setzte sich das Team von Cheftrainer Marco van den Berg am Ende verdient mit 71:58 (40:34) durch und rückt dadurch auf den siebten Tabellenplatz vor.

Bereits vor dem Spiel wurde es laut in der Arena Trier: Bei der Begrüßung des Neuzugangs Jermaine Bucknor tobten die insgesamt 2.437 Zuschauer – und sorgten damit für den ersten Gänsehautmoment des Abends.

Anschließend starteten die RÖMERSTROM Gladiators mit Kevin Smit, Simon Schmitz, Joey van Zegeren, Johannes Joos und Brandon Spearman in die Partie gegen den Tabellenvierten aus Chemnitz – und begannen bärenstark.

Mit einem 13:1-Lauf eröffneten die Hausherren das erste Viertel und dominierten die Gäste sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Allen voran in der Vorwärtsbewegung zeigten sich die Trierer extrem variabel und bewiesen von außerhalb der Dreierlinie sowie innerhalb der Zone ein „heißes Händchen“. Für die wohl schönste Szene der ersten zehn Minuten sorgte die Kombination „Simon Schmitz und Joey van Zegeren“: Das Alley Oop-Anspiel des Kapitäns verwandelte der Center mit einem krachenden Dunking und riss das Publikum von den Sitzen. Beim Stand von 27:16 ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich ein unverändertes Bild: Die Schützlinge von Gladiators-Cheftrainer Marco van den Berg ließen den NINERS kaum Raum unter dem Korb, störten die Gäste in ihren Offensivbemühungen und nutzten deren Fehler eiskalt aus. Bis zur Mitte des zweiten Viertels erspielten sich die Gladiatoren einen deutlichen 15-Punkte-Vorsprung (35:20). Doch Chemnitz kam mit zunehmender Spielzeit besser in die Partie und schaffte es, sich bis zur Halbzeitpause bis auf sechs Zähler an die Hausherren heran (40:34) zu kämpfen.

Ihren Vorsprung bauten die RÖMERSTROM Gladiators nach dem Seitenwechsel jedoch erneut aus. Brandon Spearman und Sebastian Herrera erhöhten mit jeweils zwei getroffenen Drei-Punkte-Würfen den Abstand auf die Schützlinge von Chemnitz-Head Coach Rodrigo Pastore auf zwischenzeitlich 17 Punkte (55:38). Einzig durch ihre Würfe von Außen hielten sich die NINERS in der Partie. Doch auch diese konnten die Moselaner nicht aus der Ruhe bringen. Mit einer 13-Punkte-Führung zu Gunsten der Gastgeber ging es in das letzte Viertel (64:51).

In den abschließenden zehn Minuten verwalteten die Gladiatoren anschließend ihren Vorsprung und ließen die Gäste nicht mehr zurück ins Spiel kommen.

Am Ende stand ein verdienter 71:58-Erfolg der RÖMERSTROM Gladiators Trier gegen die NINERS Chemnitz auf der Anzeigetafel in der Arena Trier.

Durch den 9. Heimsieg im elften Spiel schieben sich die Moselstädter auf den 7. Tabellenplatz und stehen mit 22 Punkten lediglich zwei Zähler hinter dem aktuell Sechstplatzierten der ProA, den HEBEISEN WHITE WINGS Hanau.

Auf die Hessen treffen die Trierer bei ihrem nächsten Heimspiel am Sonntag, den 19. Februar um 17:00 Uhr. Davor muss das Team von Cheftrainer Marco van den Berg zwei Mal auswärts ran.

Am 12. Februar gastieren die Moselaner beim Mitteldeutschen BC, am 17. Februar geht es zu den Hamburg Towers.

Stimmen zum Spiel – Marco van den Berg:

„Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Es ist uns gelungen, Chemnitz aus dem Rhythmus zu bringen und unsere Chancen gegen eine sehr gute Mannschaft zu nutzen. Deshalb haben wir verdient gewonnen.“

Scouting:

Brandon Spearman (14 Punkte/4 Rebounds/2 Assists), Simon Schmitz (13/1/4), Sebastian Herrera (9/8/1), Jermaine Bucknor (8/6/2), Kilian Dietz (7/7/1), Joey van Zegeren (7/4/0), Kevin Smit (6/4/3), Johannes Joos (3/7/0), Thomas Grün (2/2/1), Rupert Hennen (2/1/2), Nils Maisel (n.e.), Pablo Coro (n.e.).

Autor: Stefan Kölbel
Markus Schneider
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