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RÖMERSTROM Gladiators feiern wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs

Power bei den Gladiators
Power bei den Gladiators. 
(Foto: RÖMERSTROM Gladiators)

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben das zweite „Do or Die“-Spiel im Kampf um die Playoffs für sich entschieden. Gegen die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau gewannen die Moselstädter am Ende verdient mit 66:58 (28:28) und sichern sich dadurch den 10. Heimerfolg der laufenden Spielzeit.

Mit Kilian Dietz, Simon Schmitz, Johannes Joos, Sebastian Herrera und Brandon Spearman starteten die Moselaner in die Partie gegen den Tabellensiebten der 2. Basketball-Bundesliga.

Nach einem erfolgreichen Dreier der Hanauer nur wenige Sekunden nach Tip-Off, dauerte es bis zur dritten Spielminute ehe Kilian Dietz durch einen Korbleger die ersten Punkte für Trier erzielte (2:3). Knapp eine Minute später ließ es Johannes Joos zum ersten Mal krachen. Mit einem Dunking erzielte er nicht nur die 4:2-Führung der RÖMERSTROM Gladiators, gleichzeitig riss er die 2.208 Zuschauer in der Arena Trier erstmals von den Sitzen. Es war der Startschuss für eine starke Phase der Gladiatoren, die sich anschließend durch ein hervorragendes Teamplay in der Offensive weiter von Hanau absetzen konnten (15:9). Beim Stand von 17:14 ging es für beide Teams in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Spielabschnitt behielten die Gastgeber die Oberhand und bauten den Vorsprung erneut auf sechs Punkte aus (21:15). Allen voran in der Defensive machten die Gladiatoren den WHITE WINGS das Leben extrem schwer. Das Team von Cheftrainer Marco van den Berg stand kompakt, provozierte immer wieder Ballverluste auf Seiten der Hanauer. Doch ab der Mitte des zweiten Viertels verloren die Hausherren den „roten Faden“ in ihren Bemühungen und ließen die Gäste immer wieder erfolgreich zum Abschluss kommen. Bis zur Halbzeitpause erkämpften sich die Hessen den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich (28:28).

Römerstädter belohnen sich für starke Defensivleistung im letzten Viertel

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie weiter hart umkämpft. Zwar schafften es die RÖMERSTROM Gladiators sich zu Beginn des Viertels erneut auf sechs Punkte abzusetzen (34:28), doch das Gästeteam um Cheftrainer Simon Cote erzielte erneut den Ausgleich (38:38). Es ging auf und ab in der Arena Trier. Die Moselaner legten ein weiteres Mal vor und erspielten sich eine 7-Punkte-Führung (45:38). Doch auch diesmal konnten die WHITE WINGS den Abstand zu den Gastgebern verkürzen (45:43). Ein getroffener Drei-Punkte-Wurf von Sebastian Herrera markierte anschließend den letzten Zwischenstand (48:43).

Der bessere Start in das vierte Viertel gelang dann den Moselanern: Durch einen 8:0-Lauf setzten sich die Hausherren bis zur 35. Spielminute deutlich von den Gästen ab (56:43). Diese erzielten erst zu diesem Zeitpunkt ihre ersten Punkte des letzten Spielabschnitts – ein Indiz für eine bis dahin bärenstarke Defensivleistung der Trierer. Knapp drei Minuten vor dem Ende des Spiels sorgte Jermaine Bucknor mit einem getroffenen Drei-Punkte-Wurf und der daraus resultierenden 10-Punkte-Führung (61:51) für eine Vorentscheidung um den Sieg. Am Ende fuhren die RÖMERSTROM Gladiators Trier einen verdienten 66:58-Erfolg ein und machen damit einen wichtigen Schritt in Richtung Playoff-Qualifikation.

Durch den insgesamt 10. Heimsieg der Saison klettern die Moselaner auf den 7. Tabellenplatz und stehen punktgleich hinter den OeTTINGER Rockets aus Gotha.

Das nächste „Do or Die“-Spiel im Kampf um einen Platz in der Runde der letzten Acht bestreiten die van den Berg-Schützlinge am kommenden Freitag, den 24. Februar. Zu Gast sind dann die RheinStars aus Köln. Tip-Off zur Partie gegen den Tabellenneunten ist um 20:00 Uhr.

Einzelkarten sind unter römerstrom-gladiators.de  in der Geschäftsstelle der Basketballer, bei Ticket Regional sowie beim Reiseunternehmen Voyages Emile Weber aus Luxemburg erhältlich.

Marco van den Berg – Stimme zum Spiel:

„Wir hatten heute aufgrund der langen Auswärtsfahrt nach Hamburg Schwierigkeiten mit unserem Spieltempo. Nichts desto trotz haben wir eine gute Leistung gezeigt und die wichtigsten Spieler Hanaus nicht zum Zug kommen lassen. Johannes Joos und Kilian Dietz haben den Ausfall von Jack Eggleston und Joey van Zegeren sehr gut kompensiert.“

Scouting:

Jermaine Bucknor (16 Punkte/6 Rebounds/0 Assists), Brandon Spearman (15/2/1), Johannes Joos (8/6/2), Kevin Smit (7/4/2), Simon Schmitz (7/3/4), Pablo Coro (6/2/3), Sebastian Herrera (3/2/0), Kilian Dietz (2/6/1), Thomas Grün (2/2/1), Rupert Hennen (0/0/1).

Autor: Stefan Kölbel, web: römerstrom-gladiators.de

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Markus Schneider
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