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Noller gewinnt die 22. Hunsrück-Junior-Rallye

Rainer Noller und Tanja Schlicht gewinnen die 22. Hunsrück-Junior-Rallye. (Foto: Sascha Dörrenbächer)
Rainer Noller und Tanja Schlicht gewinnen die 22. Hunsrück-Junior-Rallye. 
(Foto: Sascha Dörrenbächer)

Am vergangenen Wochenende begeisterte die 22. Ausgabe der Hunsrück-Junior-Rallye Zuschauer und Fahrerteams gleichermaßen. Beim vierten Lauf zur Saarländischen ADAC Rallye Meisterschaft lieferten sich die Sieger der beiden vergangenen Jahre, Rainer Noller und Frank Färber, ein packendes Duell.

Knapp 120 Fahrzeuge

verwandelten das Hunsrückdorf Hettenrodt mit Start und Ziel am Bürgerhaus in ein riesiges Fahrerlager. Die beiden vom Sportfahrer-Team Hunsrück neu gestalteten Wertungsprüfungen „Werzbacher Bruch“ und „Maggada Ründchen“ wiesen einen großen Schotteranteil auf, was die allradgetriebenen Fahrzeuge bevorteilte. Doch so mancher Pilot mit Traktions- und Leistungsnachteil wuchs bei diesen Bedingungen über sich hinaus.

Rainer Noller und Tanja Schlicht

gewannen den Auftakt im Werzbacher Bruch mit einer Sekunde Vorsprung auf Oliver Bliss/Stefan Grundmann und mit drei Sekunden auf Frank Färber/Peter Schaaf, die sich wie im Vorjahr einen Dreher leisteten. Doch auf dem Rundkurs konterten die Vorjahressieger Färber/Schaaf, fuhren um zwei Sekunden schneller und erreichten die Halbzeitpause nur knapp hinter Noller/Schlicht.

In der zweiten Schleife

fuhr Noller im Steinbruch erneut die schnellste Zeit und startete mit einem 4-Sekunden-Polster in den abschließenden Rundkurs. Färber kämpfte verbissen, bis er sich einen Plattfuß einfing und aufgab. Rainer Noller und Tanja Schlicht holten sich nach 2017 ihren zweiten Hunsrück-Junior-Sieg vor Oliver Bliss und Stefan Grundmann, die nach einer langen Pechsträhne endlich wieder allen Grund zum Jubeln hatten. Patrick Fank und André Foxius wiederholten mit dem dritten Rang das tolle Vorjahresergebnis. Technische Defekte stoppten die Brocker-Brüder, Andreas in WP 1 und Hanno in WP 2.

Bester Nicht-Allradler wurde der kleine Citroen C2R2 von Steffen Schmid und Anna-Carin Föhner auf dem vierten Platz. Während Fritz Köhler nach der WP 1 mit zwei platten Reifen – aber nur einem Reserverad – ausrollte, wuchteten Dirk Krüger und Alexander Schneider ihren BMW M3 auf Platz 5 und zum Klassensieg in der 3-Liter-Klasse NC2. Knapp dahinter beendeten Karlheinz und Edwin Braun die Rallye auf Platz 6.

Für eine Riesenüberraschung

sorgte der 23-jährige Franke Alexander Merkel mit Copilotin Jana Hufgard. Sie ließen im Renault Clio die Favoriten der 2-Liter-Klasse NC3 deutlich hinter sich. Für das Duo sprang Platz 7 und der Klassensieg vor dem luxemburgisch-deutschen Astra-Team Andy Schaus und Jens-Erik Brack heraus, sowie den einheimischen Udo Schmidt und Tim Klein im BMW 320is.

Genau so glanzvoll trumpfte der 19-jährige ADAC Saarland- Junior Timo Schulz im Suzuki Swift auf. Mit Marco Breidt als Co gewann er die Klasse NC4 mit rund 50 Sekunden Vorsprung vor Steven Zimmer und Katrin Holz (Citroen C2) und erreichte damit einen tollen 11. Gesamtrang.

Fotogalerie von Sascha Dörrenbächer

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In der Gruppe G

holten sich Marcus Leibbrandt und Angelika Hornung (Evo 10, NC 6) sowie Jonas Ertz und Nina Blumreich (BMW 318 Compact, NC 8) die Klassensiege. Nach dem Ausfall des Golf-Piloten Udo Schütt dominierten Darius Drzensla und Manfred Schoder im Ford Escort RS 2000 recht deutlich die anderen 16 Youngtimer-Teams.

Die Belgier Michael Küches und Frederic Adams (Opel Ascona 400) verwiesen Heinz-Robert und Martin Jansen (Opel Manta B) auf Platz 3.

In der Saarländischen ADAC Rallye Meisterschaft

steht nun eine dreimonatige Sommerpause an. Der fünfte Wertungslauf findet mit dem Comeback der Litermont Rallye des MSC Piesbach am 31. August mit Start und Ziel in Lebach statt.

Alle Infos zur SRM auf motorsport-saar.de. Ausschreibungen, Live-Timing und Ergebnisse auf znts.de

Autor: Ann-Iren Ossenbrink, web: adac-saarland.de

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Markus Schneider
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