Neuer Masterstudiengang zum internationalen Spitzensport an der Saar-Uni

Saar Universität

Einen neuen konsekutiven Masterstudiengang rund um den internationalen Hochleistungssport bietet die Universität des Saarlandes ab dem Wintersemester 2018/19 an. Der englischsprachige Studiengang „High-Performance Sport“ schließt nach vier Semestern mit einem Master of Science ab.

An Sportwissenschaftler, die sich wissenschaftlich mit dem Spitzensport in all seinen Facetten auseinandersetzen möchten und dabei neben theoretischen auch praktische Kompetenzen erwerben wollen, wendet sich der Masterstudiengang „High-Performance Sport“ an der Universität des Saarlandes: Wie sehen die Trainingsmethoden im internationalen Hochleistungssport aus, und wie läuft die Leistungsdiagnostik ab? Welche sportmedizinischen und -psychologischen Aspekte gilt es dabei zu beachten? Welche Strukturen existieren im internationalen Spitzensport, und wie werden Talentförderung und eine wirksame Doping-Prävention betrieben? – Diese und andere Themen des internationalen Hochleistungssports behandelt das englischsprachige Masterprogramm, das das Sportwissenschaftliche Institut gemeinsam mit dem Institut für Sport- und Präventivmedizin der Saar-Uni anbietet. Das forschungsorientierte Studium richtet sich an Bachelorabsolventen der Sportwissenschaft und verwandter Fächer.

Zum Studienprogramm gehören neben vertiefenden Lehrveranstaltungen zu Forschungsmethoden und Statistik insbesondere Inhalte aus den Fachbereichen Sportmedizin, Sportpsychologie, Trainingswissenschaft und Sozio-Ökonomie des Spitzensports. In der Sportmedizin erwerben die Studenten beispielsweise vertiefte Kompetenzen in den Bereichen Leistungsphysiologie, Verletzungsprävention und Sporternährung. In der Trainingswissenschaft lernen sie international anerkannte Trainings- und Diagnostikprogramme kennen; zudem lernen sie, eigenverantwortlich leistungssportliche Trainingsprogramme zu planen und umzusetzen. Weitere Themen sind unter anderem Stress-Management, Ausdauertraining und Leistungsentwicklung sowie die Dopingbekämpfung. Alle Lehrveranstaltungen finden in englischer Sprache statt.

„Das Studium vermittelt ein hohes Fach- und Methodenwissen im Bereich der internationalen Sportwissenschaften, außerdem sehr gute Kenntnisse der englischen Fachsprache sowie interkulturelle Kompetenzen“, erklärt Studiengangs-Koordinatorin Sabrina Skorski. Zum Studienprogramm gehören daher neben den internationalen Sportstrukturen und Talentfördersystemen auch die ethischen und moralischen Aspekte des Leistungssports. Zudem erwerben die Masterstudenten Kenntnisse der Teambildung und der Führung von Athletengruppen, erlernen Kommunikationsstrategien im internationalen Kontext und sammeln praktische Erfahrungen beim Umgang mit Leistungssportlern aus aller Welt.

Aufgrund des starken Internationalisierungsschwerpunktes des Studiengangs wird während des Studiums ein Auslandsaufenthalt empfohlen. Gute Möglichkeiten hierfür bieten beispielsweise zwei Erasmus+ Partnerschaften: mit der Liverpool John Moores University (LJMU) in England, die Praktikumsplätze insbesondere in den Bereichen Sport Nutrition, Match Analysis und Molecular Biology anbietet, sowie mit der Rijksuniversiteit Groningen in den Niederlanden, wo Lehrveranstaltungen im Bereich Motor Control, Multilevel Analysis, Perception and Action und Neuromechanics das Angebot der Saar-Uni ergänzen.
Darüber hinaus soll ab Wintersemester 2019/20 ein Auslandsaufenthalt an der University of Technology (UTS) im australischen Sydney möglich werden. Hierzu wird derzeit eine Kooperationsvereinbarung erarbeitet, die es künftigen Masterstudenten erlaubt, einen Abschluss von beiden Universitäten als „Doppelabschluss“ zu erwerben.

Der Standort Saarbrücken bietet ideale Voraussetzungen für den thematisch breit angelegten Studiengang. Dazu gehört die enge Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland, dem Landessportverband für das Saarland (LSVS) sowie mit den vier leistungssportbezogenen Lehrstühlen unter dem Dach des Sportwissenschaftlichen Instituts (Leitung: Professor Georg Wydra, Sportpädagogik): dem Lehrstuhl für Sport- und Präventivmedizin (Professor Tim Meyer), der Sportökonomie und Sportsoziologie (Professor Eike Emrich), der Trainingswissenschaft (Professor Stefan Panzer) sowie der Sportpsychologie (Professor Sabine Schäfer-Cerasari).

Bewerbung:

Voraussetzung sind ein Bachelorabschluss (Note 2,5 oder besser) sowie nachgewiesene Englischkenntnisse (Muttersprache, Abitur E-Kurs oder anerkanntes Zertifikat). Im Wintersemester 2018/19 stehen 20 Studienplätze zur Verfügung. Bei der Vergabe berücksichtigt werden Online-Bewerbungen, die bis zum 15. Juli 2018 eingegangen sind.

Weitere Infos: www.master-high-performance-sport.de

Autor: Gerhild Sieber
Markus Schneider
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