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Neue Zeiten beim Homburger ADAC Bergrennen

Neue Zeiten beim Homburger Bergrennen
Foto/Archivbild Bubel.

Wenn am Wochenende des 7. und 8. Juli 2018 zum 45. Mal die Rennmotoren beim Homburger ADAC Bergrennen angelassen werden, ist beim Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft und des KW Berg-Cup einiges anders als die Jahre zuvor. Erst einmal feiert der ausrichtende Homburger Automobilclub in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen und das Rennspektakel findet diesmal eine Woche früher statt als gewohnt. Grund dafür ist das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft, dem man vorsichtshalber aus dem Wege gehen möchte, in der Hoffnung dass die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft den Titel aus 2014 verteidigen kann. Im letzten Winter gab es zudem einige Umbesetzungen im Organisationsteam und in der Vorstandschaft des saarländischen ADAC Ortsclubs. An der Spitze des Bergrennens steht nun Sascha Ressmann, der das Urgestein Hartmut Schöffler beerbt, der aus Altersgründen den Job des Organisationsleiters an den Nagel hängte.

Weiter wird es einige Veränderungen bei der Bewirtung im Festzelt geben, das erneut im Fahrerlager oberhalb des Homburger Schießhauses aufgebaut sein wird. Alles in allem stehen dem Organisationsteam und den Clubmitgliedern des Homburger AC schweißtreibende Wochen der Vorbereitung ins Haus. Eine Erleichterung ist da sicher das neu Online-Einschreibeportal für die erwarteten Rennteams aus dem gesamten Bundesgebiet, als Luxemburg, Frankreich, Belgien, Österreich und der Schweiz. Hier kann zudem jedermann tagesaktuell die Liste der Rennfahrer und Fahrzeuge einsehen, die am Bergrennen teilnehmen werden. Unterstützung erfahren die Motorsportenthusiasten seit neustem auch vom Team 75 Motorsport, der Profi-Truppe des amtierenden Weltmeisters und Le Mans-Siegers mit Porsche, Timo Bernhard. Der Bruchmühlbacher fördert derzeit das Bergrennen seines Heimatvereins nach Kräften.

Der saarpfälzische Automobilclub erwartet am ersten Juli-Wochenende über 160 Fahrerinnen und Fahrer auf der zur Rennpiste umgebauten Käshofer Straße, die in der Nähe der Karlsberg-Brauerei am Homburger Stadtrand beginnt und auf die Sickingerhöhe bei Käshofen führt. In der Woche vor der traditionsreichen Veranstaltung sind hier die Helfer aus den Reihen des Clubs mit Aufbau und Sicherungsarbeiten beschäftigt. Reifenstapel werden herangekarrt, Schutzzäune gezogen, Kabel verlegt und Imbissbuden aufgestellt.

Der Aufwand an Mensch und Material ist wie jedes Jahr groß. Außer Go-Karts, Renntrucks und der Formel 1, ist dann alles am Start was vier Räder hat. Tourenwagen der verschiedensten Verbesserungsgrade, Formel-Rennwagen bis Formel 3000, schnittige Rennsportwagen a la Le Mans sowie Old- und Youngtimer mit Renngeschichte rollen an die Startline und warten auf das grüne Licht der Ampel. Ein Besuch an der Naturrennstrecke lohnt also für die ganze Familie und ein Bummel durch das frei zugängliche Fahrerlager gehört ebenfalls dazu. Hier können die Besucher den Teams bei den letzten Rennvorbereitungen über die Schultern schauen und mit den Piloten ins Gespräch kommen. Die ersten Renntransporter laufen hier schon donnerstags vor dem Rennwochenende ein. Am Freitagnachmittag (06.07.) werden die Fahrer den Kommissaren bei der Technischen Abnahme ihre Boliden vorstellen. Drei Trainingsläufe, von 8 bis 18 Uhr sind für den Samstag (07.07.) vorgesehen. Um Siege, Pokale und wertvolle Zähler zu den Meisterschaften geht es am Sonntag (08.07.), ebenfalls in drei kompletten Durchgängen ab 8 Uhr, aufsteigend mit den kleinen Klassen und Gruppen. Gegen 18 Uhr werden der Gesamtsieger und Sieger und Platzierte in den jeweiligen Kategorien feststehen, die dann gegen 19 Uhr im Festzelt geehrt werden. Alle weiteren Infos unter www.homburger-bergrennen.de

Autor: Thomas Bubel,
web: Homburger Bergrennen

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Markus Schneider
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