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Marc Marquez ist in der MotoGP derzeit nicht zu schlagen

Nur noch ein Schatten seiner selbst - Exweltmeister Jorge Lorenzo. (Foto: moto-foto)
Nur noch ein Schatten seiner selbst - Exweltmeister Jorge Lorenzo. 
(Foto: moto-foto)

Beim 200. Grand Prix die 89 Pole Position und den78 Sieg bei insgesamt 129 Besuchen auf dem Siegertreppchen – nie zuvor war ein Fahrer in der Königsklasse der Motorradweltmeisterschaft erfolgreicher.

Marc Marquez wieder einmal Trainingsschnellster

Den Grundstein zum 9. Saisonerfolg legte der 7- fache Weltmeister im Training als er eine weitere Pole Position einfahren konnte. Wie schon vor Wochenfrist in Misano hielt er die Yamaha-Piloten Quartararo und Vinales damit in Schach.

Schnellster Ducatifahrer im Training war nicht wie üblich Andrea Dovizioso – er landete auf einem enttäuschenden 10. Startplatz – sondern der Australier Jack Miller. Eine weitere Überraschung war der Platz hinter Dovi den der Aprilia-Pilot Alex Espargaro vor Valentino Rossi herausfahren konnte.

Die Top Ten wurden von Cal Crutchlow ( Honda ), Franco Morbidelli ( Yamaha ), Joan Mir ( Suzuki ) und eben Andrea Dovizioso komplettiert.

Sieg für Marquez in einem spannungsarmen Rennen

Vor dem Start herrschte im Starterfeld die einhellige Meinung dass man unbedingt verhindert müsse dass Marquez den Start gewinnt um sich danach sofort vom Feld abzusetzen. Doch als nach dem Erlöschen der roten Startampel genau das eintrat war Betrachtern und Fans klar dass der Grand Prix von Aragon nicht in die Reihe der spannungsreichsten Rennen der Geschichte eingehen wird.

Der amtierende Weltmeister fuhr die mit Abstand schnellste Rundenzeiten, setzte sich Sekunde um Sekunde vom Feld ab um im letzten Drittel des 21 Runden langen Rennens die Pace ein wenig zurückzunehmen.

Diese Taktik reichte jedoch aus um nach 41.57,221 Minuten beinahe 5 Sekunden vor dem Zweiten, Andrea Dovizioso die Zielflagge als erster zu passieren. Dritter Mann auf dem Podest wurde Jack Miller der damit nach dem schlechten Trainingsergebnis den Haussegen bei Ducati wieder zurechtrückte.

Niedergang von Exweltmeister Lorenzo

Während die weiteren Plätze an Vinales (4), Quartararo (5), Crutchlow (6), A.Espargaro (7) und Rossi (8) gingen spielte sich weiter hinten im Feld ein Drama ab das seit Beginn der Saison die Szene begleitet.

Jorge Lorenzo, 5-facher Weltmeister und einer der schnellsten Piloten den die MotoGP je gesehen hat belegte mit Rang 20 den vorletzten Platz mit 46 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen und den Sieger des Grand Prix – Marc Marquez.

Mit 23 Punkten belegt der einstige Weltmeister den 19. Platz im Gesamtklassement, ein Desaster sowohl für den Spanier als auch für das Repsol Honda-Team das in der Teamwertung zwei annähernd gleichstarke Piloten in der WM braucht um gegen die Ducati-Paarung Dovizioso/Petrucci in den Teamwertung zu bestehen.

 

Autor: Hartmut Reuschel, web: motogp.com/de

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Markus Schneider
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