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Kevin Wahr aus Nagold feierte am Sonntag auf dem Hockenheimring einen Doppelsieg

Yamaha-Pilot Kevin Wahr aus Nagold feierte in Hockenheim einen Doppelsieg in der Supersport 600-Klasse. (Foto: Michael Sonnick)
Yamaha-Pilot Kevin Wahr aus Nagold feierte in Hockenheim einen Doppelsieg in der 
Supersport 600-Klasse. (Foto: Michael Sonnick)

Der Nagolder Motorradrennfahrer Kevin Wahr feierte am Sonntag beim Finale zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in Hockenheim einen Doppelsieg in der IDM Supersport 600-Klasse.

Der 31-jährige Schwarzwälder

konnte aus beruflichen Gründen bei den anderen drei Veranstaltungen in dieser Saison nicht teilnehmen und absolvierte vor ein paar Wochen nur einen Trainingstag in Hockenheim.

Doch bereits am Freitag zeigte der ehemalige WM-Pilot seine fahrerische Klasse und fuhr auf trockener Piste die Bestzeit im freien Training. Leider verschlechterte sich am Samstag das Wetter im badischen Motodrom und Kevin Wahr belegte im Abschlusstraining den fünften Rang.

Am Sonntag ging Kevin Wahr

aus der zweiten Startreihe in die zwei Rennen über jeweils 15 Runden auf dem 3,692 km langen Hockenheimring. Beim ersten Rennen war die Strecke noch feucht und Kevin Wahr kämpfte mit anderen Piloten um die Führung.

Drei Runden vor Rennende ging er am Niederländer Milan Merckelbagh (Yamaha) vorbei und überquerte mit 3,697 Sekunden Vorsprung die Ziellinie. Im zweiten Lauf am Nachmittag kämpften sechs Fahrer um die Spitze, Kevin Wahr konnte sich dann erneut absetzen und baute seinen Vorsprung auf 5,939 Sekunden vor dem Kroaten Martin Vugrinec (Yamaha) aus.

Nach den Rennen

freute sich Kevin Wahr, der 2013 Deutscher Meister in der Supersportklasse war: „Nach der langen Pause und nachdem ich mich seit längerer Zeit aus dem aktiven Sport zurückgezogen hatte, war ich von den sehr guten Ergebnissen selbst überrascht.

Ich hatte gehofft unter die ersten Zehn zu kommen, aber dass ich noch immer in der Lage bin Rennen zu gewinnen, ist eine tolle Erfahrung. Die Trainings am Freitag und das Qualifying am Samstag hatten bereits gut begonnen.

Die Yamaha von meinem holländischen MVR-Team war sehr gut vorbereitet und ich konnte gute Zeiten fahren. Beim ersten Lauf am Vormittag war die Strecke durch den Regen zu großen Teilen noch nass und ich habe die Situation am Anfang des Rennens zuerst vorsichtig beobachtet.

Gegen Rennmitte

habe ich gemerkt, dass ich mit ein wenig Risiko in Führung gehen kann und konnte dann auch einen kleinen Vorsprung herausfahren. Beim zweiten Lauf am Nachmittag war die Strecke dann vollständig abgetrocknet. Nach dem Start war ich erneut Sechster, konnte mich dann aber Platz um Platz vorkämpfen und erneut die Führung übernehmen.“

Den Deutschen Meistertitel in der Supersport-Klasse holte sich Luca Grünwald (Waldkraiburg), der im ersten Lauf Siebter wurde und im zweiten Rennen als Dritter auf dem Podium stand. Der Kawasaki-Pilot hatte nach acht Rennen mit 131 Zählern acht Punkte Vorsprung vor dem Kroaten Martin Vugrinec (Yamaha) mit 124 Punkten, der im zweiten Lauf Zweiter wurde.

Für Kevin Wahr

war es auf seiner Lieblingsstrecke in Hockenheim nach 2013, 2015 und 2017 bereits der vierte Doppelsieg bei seinem Heimrennen, zusätzlich gewann er noch 2018 den zweiten Finallauf. Mit neun Siegen auf dem Hockenheimring ist Kevin Wahr der erfolgreichste Fahrer in der Supersport-Klasse.

Autor: Michael Sonnick, web: kevin-wahr.de

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Markus Schneider
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