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Justus Nieschlag: Aus dem Höhentrainingslager direkt zum Triathlon Weltcup Madrid

Justus Nieschlag im Höhentrainingslager. (Foto: Rainer Jung)
Justus Nieschlag im Höhentrainingslager. (Foto: Rainer Jung)

„… nach meinem letzten Trip zum Weltcup New Plymouth, dauerte es eine ganze Weile bis mein Körper sich von den Strapazen erholt hatte. Eine Woche nach Rückkehr machte ich mich bereits erneut auf den Weg, diesmal ging es in die spanische Sierra Nevada. Ein Höhentrainingslager von etwas mehr als drei Wochen stand an.

Das Trainingszentrum

hier liegt auf gut 2320m über dem Meeresspiegel und ist mit diversen Krafträumen, einem 50m Pool, Laufbahn und vielem mehr ausgestattet. Trotzdem ist das Training hier eine kleine Logistische Herausforderung, wenn man nicht alles Indoor trainieren möchte, zumal es hin und wieder auch noch Neuschnee gab. Teilweise waren wir viel unterwegs, da wir mit dem Auto gute 30min ins Tal gefahren sind um dort unsere Lauf- und Radeinheit zu absolvieren. Danach ging es von 800m Höhe wieder nach ganz oben auf den Berg auf 2320m Höhe zurück.

Soweit verlief das Training hier sehr gut für mich, ich konnte gut durchziehen und bin aktuell recht müde. Nun ist es die Kunst bis Madrid wieder an frische zu gewinne und vor allem auch wieder etwas am Speed zu arbeiten. Aufgrund der Höhe ist das Tempo hier etwas langsamer.

Der Weltcup Madrid (04./05:05.2019)

wird für mich auch einen Testwettkampf darstellen, da ich es bisher noch nicht geschafft habe, ein Rennen direkt aus der Höhe zu bestreiten. Direkt bedeutet der Wettkampf sollte in den ersten 2-3 Tagen absolviert werden. Daher reise ich auch erst am Freitag aus der Höhe ab und fahre direkt zum Wettkampf nach Madrid. Einen zweiten Test werde ich zwei Wochen nach Madrid beim Weltcup in Cagliari unternehmen.

In den Tagen 4 – 14 stellt sich der Körper wieder auf Meereshöhe um und es kann zu Leistungseinbußen kommen. Dies muss aber jeder für sich selber herausfinden.

Mit Madrid steht wieder ein Wettkampf auf einem recht anspruchsvollen Kurs an. Aufgrund der guten Besetzung rechne ich mich einem sehr schnellen Schwimmen und auch einem harten Radfahren. Da sind einige schnelle Schwimmer am Start, die versuchen werden die schnellen Läufer auf Distanz zu halten.

Autor: Justus Nieschlag, web: justus-nieschlag.de

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Markus Schneider
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