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Japaner Kobayashi gewinnt das Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen

Dawid Kubacki aus Polen. (Foto: Hartmut Reuschel)

Beim Auftaktspringen der diesjährigen Vierschanzentournee in Oberstdorf hatte es sich schon angedeutet, seit dem Springen in Garmisch ist es sicher – Markus Eisenbichler ist derzeit der einzige Skispringer der mit Ryoyo Kobayashi mithalten kann und mit dem Japaner zusammen um den Tourneesieg kämpfen wird. 21.000 Zuschauer waren Zeuge des Neujahrsspringen an der großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen und zu großer Freude der Fans wurde auch das zweite von vier Springen im Rahmen der Vierschanzentournee keine One-Man-Show des Japaners Kobayashi.

Wie schon in Oberstdorf

konnte der deutsche Markus Eisenbichler dem Japaner Paroli bieten und lieferte sich mit dem diesjährigen Seriensieger und Weltcup-Führenden einen spannenden Wettkampf. Im ersten Durchgang segelte Eisenbichler auf 138 Meter und damit 1,5 Meter weiter als der Japaner der auf Grund der bessern Haltungsnoten die Führung mit 0,2 Punkten Vorsprung übernehmen konnte. Die Konkurrenz aus Polen mit Titelverteidiger Kamil Stoch, dessen Landsmann Dawid Kubacki sowie dem Tschechen Roman Koudelka lag da schon mit 3,5 Metern und mehr im Rückstand. Mit Stefan Lehye, Richard Freitag, Karl Geiger und David Siegel lagen vier weitere deutsche Springer unter den besten 20 nach dem ersten Durchgang.

Die Entscheidung

in Durchgang zwei zeigte dann dass die vier noch nicht den Anschluss an die absolute Weltspitze gefunden haben. Lediglich Lehye konnte sich mit einem Sprung von 135 Metern gut in Szene setzen und im Schlussklassement den 7. Platz belegen , Siegel kam auf Platz 17, Geiger auf Platz 19. Im Kampf um den Sieg musste der Dritte des ersten Durchgangs, Dawid Kubacki, zuerst in die Anlaufspur und konnte mit einem Sprung auf 133 Meter diesen 3. Platz auch behaupten.

Danach folgte Eisenbichler

der unter großem Applaus des Publikums auf 135 Meter sprang und damit den 2. Platz sicher hatte. Ryoyo Kobayashi sprang danach zwar nur 133 Meter – die besondere Skisprungregel die Pluspunkte bei schlechteren Windbedingungen vergibt sicherte dem Japaner allerdings mit 1,9 Punkten Vorsprung den Sieg beim 67. Neujahrsspringen und auch die Führung in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee vor Eisenbichler und Kubacki. Das dritte Tourneespringen findet am kommenden Freitag ( 14:00 ZDF/Eurosport) am Berg Isl in Innsbruck statt.

Autor: Gabi Reuschel, web: vierschanzentournee.com

 

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Markus Schneider
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