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Jan Bühn belegte 15. Rang beim 24-Stunden-Rennen

Jan Bühn aus Kronau belegte beim Langstrecken-WM Auftakt in Frankreich den 15. Rang (Foto: Hermann Rüger)
Jan Bühn aus Kronau belegte beim Langstrecken-WM Auftakt in 
Frankreich den 15. Rang (Foto: Hermann Rüger)

Am Wochenende ging Motorradrennfahrer Jan Bühn beim legendären Bol d’Or 24-Stunden-Rennen in Le Castellet/Frankreich an den Start und belegte mit seinen Teamkollegen vom Bolliger-Team aus der Schweiz auf der Kawasaki ZX 10 R den 15. Gesamtrang.

Beim Auftakt zur Endurance-Langstreckenweltmeisterschaft für die Saison 2019/2020 war der 28-jährige als Ersatzfahrer vom ERC-Endurance-BMW-Team vorgesehen. Nach dem Trainingssturz des Schweizers Roman Stamm fragte das Bolliger-Team beim ERC-Team um eine Startgenehmigung und bekam die Freigabe, dass Jan Bühn dort fahren darf.

Der IDM-Supersportmeister von 2015

aus dem badischen Kronau konnte dann am Samstagvormittag beim Warm-up erstmals die Kawasaki fahren und das Bolliger-Team belegte nach dem Warm-up den hervorragenden sechsten Platz von 56 Teams. Die 5,673 km lange Rennstrecke „Circuit Paul Ricard“ liegt in der Region Provence-Alpes an der Cote d’Azur in Südfrankreich.

Das Bolliger-Team mit den Fahrern Sébastien Suchet aus der Schweiz und dem Niederländer Nigel Walraven sowie Jan Bühn ging am Samstag beim 83. Bol d’Or vom 15. Startplatz in das 24-Stunden-Rennen. Das Bolliger-Team hatte gleich zu Rennbeginn Pech als bei Suchet in der Runde vor dem ersten Boxenwechsel das Benzin ausging und sie dadurch auf den 37. Rang zurückfielen.

Das Rennen wurde bereits in der zweiten Stunde wegen starker Regenfälle sowie starkem Wind unterbrochen und ging am Sonntagmorgen um 6 Uhr wieder weiter. Das Bolliger-Team konnte sich dann Stunde um Stunde nach vorne schieben und Jan Bühn übergab die Kawasaki auf dem 17. Platz liegend an Sébastien Suchet zum letzten Fahrerwechsel. Der Schweizer machte noch zwei Plätze gut und kam nach 304 Runden auf dem 15. Rang ins Ziel. In der EWC-Wertung belegte das Bolliger-Team sogar die zehnte Position.

Als Sieger überquerte das Suzuki Endurance Racing-Team

nach 313 Runden die Ziellinie. „Ich bin mit dem Wochenende zufrieden, als Ersatzfahrer vom ERC-BMW Team fuhr ich in beiden Trainings die drittschnellste Zeit in meiner Gruppe. Danach fragte mich das Bolliger-Team, ob ich für den verletzten Roman Stamm fahren kann.

Vielen Dank nochmals an das ERC-Team für die Freigabe. Ich bin mit der Kawasaki gleich gut zurechtgekommen, die Kawasaki ist ein gutes Motorrad, auch das Handling ist gut. Bei meinem ersten Einsatz am Samstag hat es dann gleich nach ein paar Runden in Strömen geregnet, es kam dann erst das Safety-Car raus und dann wurde das Rennen unterbrochen. Am Sonntag kam ich zweimal zum Einsatz, meine Rundenzeiten waren gut, ich war schneller als Nigel Walraven und nur 0,5 Sekunden langsamer als Sébastien Suchet.

Von den Rundenzeiten wäre eine Top Ten-Platzierung möglich gewesen“, sagte der BMW Superbike-IDM-Pilot. Jan Bühn ging schon 2016 und 2017 bei den Langstreckenrennen in der Stocksport-Klasse an den Start und belegte beim Heimrennen in Oschersleben 2016 den zweiten Platz. Beim 8-Stunden-Rennen auf dem Slovakia-Ring 2016 stand das BMW-Trio mit Jan Bühn, Julian Puffe (Schleiz) und dem Österreicher Stefan Kerschbaumer als Sieger ganz oben auf dem Podium.

Mit dem BMW-NRT48-Team wurde Jan Bühn Gesamtvierter im FIM Endurance World Cup. Weitere Informationen über das legendäre 24-Stunden-Rennen gibt es im Internet unter www.boldor.com und www.FIMEWC.com sowie über Jan Bühn unter www.jan-buehn.de. Am Wochenende (28.-29. September) startet Jan Bühn in der Superbike-Klasse beim Motorrad-IDM Finale auf dem Hockenheimring.

Autor: Michael Sonnick, web: jan-buehn.de

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Markus Schneider
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