Holpriger Start mit gutem Ende bei den TV Saarlouis Royals

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73:69 Heimsieg beim ersten Spiel des Jahres

Zum ersten Ligaspiel im neuen Jahr empfingen die Basketballdamen der TV Saarlouis Royals die „Eisvögel“ des USC Freiburg. Am Ende sahen 650 Zuschauer in der Saarlouiser Stadtgartenhalle einen knappen 73:69 Heimsieg.

Nach dem Weggang von Kristi Mokube in der Weihnachtspause hatten die Royals die US-Amerikanerin Portia Durrett verpflichtet. Zehn Tage hat sie bislang mit dem Team verbracht und natürlich fehlte es noch an der Abstimmung. Dennoch steuerte die 24-Jährige in etwas mehr als 23 Minuten Spielzeit 9 Punkte und 8 Rebounds bei. Die Zuschauer sahen auch Jamailah Adams wieder. Sie meldete sich nach langem Ausfall nach ihrer Knie-OP mit knapp 28 Minuten Einsatzzeit zurück. Damit entspannt sich die Personalsituation wieder etwas, auf Monique Smalls muss Headcoach Hermann Paar jedoch weiterhin verzichten.

Freiburg, bereits mit zwei Partien in diesem Jahr im Wettkampfmodus begann im ersten Viertel konzentriert und zog schnell auf 0:5 und 1:9 davon. Bei den Gastgeberinnen hingegen dauerte es bis fast Mitte des ersten Viertels, ehe sie sich auf ihre Qualitäten besannen und dann Basketball spielten. Man merkte den einzelnen Spielerinnen die Weihnachtsspielpause durchaus an. Es war einfach noch viel Sand im Getriebe. Zum Ende des ersten Viertels führte Freiburg mit 23:24.

Im zweiten Spielabschnitt lief es dann für den Tabellendritten der 1. planet photo DBBL wesentlich besser, die Defense agierte agiler und das Spiel nach vorne wurde beschleunigt. Damit hatten die Schwarzwaldmädels aus dem Breisgau sichtlich Probleme. Zur Halbzeit stand es folglich 45:38 für Saarlouis.

Die Zuschauer in der Stadtgartenhalle erwarteten in der zweiten Halbzeit eine Fortsetzung des konzentrierten und schnellen Spiels der Royals. Doch weit gefehlt. Die „Eisvögel“ wollten sich keineswegs unter Wert verkaufen, spielten jetzt wieder ein viel besseres Positionsspiel und hatten mit der flinken und treffsicheren Kristen McCarthy und der reboundstarken Shakeya Leary zwei hervorragende Spielerinnen in ihren Reihen. Die Royals verstrickten sich zunehmend in Einzelaktionen, das Passspiel klappte nicht mehr, zahlreiche Turnover waren die Folge. Freiburg dominierte mit 10:21 in diesem dritten Spielabschnitt und mit einem 55:59 Rückstand mussten die Royals somit ins Schlussviertel.

Das intensive Spiel hatte auf beiden Seiten viel Substanz gekostet. Den Royals merkte man im Schlussviertel an, dass sie dieses wichtige Spiel jedoch unter keinen Umständen verlieren wollten. Immer wieder angetrieben von Sabine Niedola, die auf die unglaubliche Gesamtspielzeit von 39:51 Minuten kam, drehten die Saarlouiserinnen das Spiel noch einmal und gewannen letztendlich auch ein wenig glücklich mit 73:69.

Die Viertelergebnisse im Überblick: 23:24, 22:14, 10:21, 18:10.

Headcoach Hermann Paar: „Ein intensives Spiel mit den erwarteten Abstimmungsschwierigkeiten nach der langen Pause. Aber wieder hat die Mannschaft Moral bewiesen und verdient gewonnen“.

Eine der besten Punktesammlerinnen war wieder einmal Sabine Niedola. Ihre Statistik füllte sie mit 21 Punkten und 7 Rebounds. Mit 20 Zählern wurde Angela Tisdale im Scouting geführt. Teamkapitän Levke Brodersen kam auf 9 Punkte. In ihrer ersten Partie für die Royals kam US-Neuzugang Portia Durrett auf 9 Punkte und 8 Rebounds. Sie kam auf 23:25 Minuten Spielzeit.

Am nächsten Spieltag (21.01.2017, 19:00 Uhr) sind die TV Saarlouis Royals bei den TuS Bad Aibling Fireballs zu Gast.

Ergebnisdienst Regionalliga:
In der Regionalliga Südwest unterlag die SG TV Saarlouis/ATSV Saarbrücken im Heimspiel in der Kreissporthalle Saarlouis gegen MJC Trier mit 56:72 (Halbzeit: 26:40).

Autor: Mike Caspers

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Markus Schneider
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