Sie sind hier
Home > Motorsport > Hockenheim Classics 2019

Hockenheim Classics 2019

Hockenheim Classics: immer wieder spektakulär. Rennen der historischen Seitenwagen. (Foto: moto-foto)
Hockenheim Classics: immer wieder spektakulär. Rennen der 
historischen Seitenwagen. (Foto: moto-foto)

Traditionell wie seit über 40 Jahren trafen sich aus dieses Jahr im Frühherbst wieder die Freunde und Liebhaber historischer Rennfahrzeuge zur Austragung der 42. Hockenheim Classics.

Motorräder waren am Start, sowie Rennwagen aus verschiedenen Epochen der Motorsportgeschichte gabe es in Hockenheim zu bestaunen.

Passend zum 50 – jährigen Jubiläum des Porsche 917 war nicht nur ein Exemplar dieses legendären Rennsportprototypen der siebziger Jahre bei den Classics zu bestaunen – ein Porsche 917/30 – mit Hans Mezger war auch der geniale Porsche Motorenkonstrukteur im Motodrom und stand Rede und Antwort. Mezger war zu seiner Zeit der Star unter den Motorentechnikern – die Triebwerke der Porsche 908, 917, 956 und 962 entstanden unter seiner Leitung.

Ebenso der Formel 1 Motor der unter dem Namen TAG Turbo in die Rennsportgeschichte einging und den Niki Lauda und Alain Prost im Mclaren zu WM – Ehren brachte.

War es bei den Rennwagen

also ein Techniker der 2019 der Stargast standen bei den Motorrädern ehemalige Weltmeister neben ihren Maschinen im Mittelpunkt des Interesses. Dieter Braun, 125 ccm und 250 ccm Weltmeister in den Jahren 1970 und 1973 und mittlerweile 76 Jahre alt war an beiden Tagen für Autogramme und Fotos für die Fans im Fahrerlager.

Der Holländer Jan de Vries, 1971 und 1973 Weltmeister in der damals kleinsten WM –Klasse, der 50 ccm Kategorie, ließ es sich auch mit 75 Jahren nicht nehmen seine Kreidler Grand Prix Maschine am Samstag selbst um den badischen Grand Prix Kurs zu jagen. Dies galt auch für Jon Ekerold.

Der Südafrikaner brachte 1980 das Kunststück fertig den deutschen Motorradstar der 70-er und 80- er Jahre – Toni Mang – im Kampf um die 350 ccm Weltmeisterschaft zu schlagen. Mang war damals Kawasaki Werksfahrer und hatte in Sepp Schlögel einen genialen Techniker an seiner Seite.

Jon Ekerold war Privatfahrer, seine Einsätze wurden vom einem schwäbischen Motorradzubehörhändler finanziert. Beim entscheidenden Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings gelang es Ekerold jedoch den amtierenden 250 ccm Weltmeister zu besiegen und sich selbst zum 350 ccm Champion zu krönen.

Fotogalerie: (Fotos: moto-foto)

Neben den ehemaligen Größen aus dem Grand Prix Sport

gab es auch historischen Motorsport zu bestaunen, der Veteranen Fahrzeug verband VFV führte in den verschiedenen Rennklassen ebenso Meisterschaftsläufe durch wie sein Gegenstück aus der Schweiz, der FHRM – Freunde historischer Rennmotorräder.

Und auch International Historic Race Organistation IHRO war mit ihren Meisterschaftsläufen in Hockenheim vertreten wodurch eine ganze Reihen englischer Fahrer mitsamt ihren Maschinen zu Gast in der badischen Motorsportmetropole waren.

Da der Wettergott bei dieser Ausgabe der Hockenheim Classics

weder dem Veranstalter noch den Teilnehmern und Zuschauern besonders gut gesonnen war zogen es einige Piloten vor ihre fahrenden Schätzchen nicht den nassen Bedingungen auszusetzen. Umso mehr waren sie zum Fachsimpeln mit den Fans bereit und so waren nicht nur von Jochen Schmid, dem mehrmaligem deutschen Motorradmeister und Grand Prix Piloten, Klaus Eckert, Vater und Erbauer der berühmten Eckert Hondas oder Reinhard Hiller, ebenfalls mehrmaliger deutscher Motorradmeister interessante Geschichten aus der „ guten alten Zeit „ zu erfahren.

Autor: Hartmut Reuschel, web: hockenheim-classics.de

Diese Berichte könnten Sie auch interessieren:

Markus Schneider
betreibt SPORTregio.de seit 20 Jahren. Bereits 1998 hat er damit begonnen, eine Plattform für Sportvereine, Sportverbände und Medienvertreter zur erstellen und zu pflegen. Bis heute wurden bei SPORTregio.de über 20.000 Berichte gepostet umd unzählige Fotos veröffentlicht. Danke an alle Mitwirkenden, die dies alles ermöglicht haben.
http://www.schneider-nk.de
nach oben