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Gladiators verlieren bei den Artland Dragons 98:102

Dezimierte Gladiatoren unterliegen treffsicheren Drachen. RÖMERSTROM Gladiators verlieren bei den Artland Dragons 98:102.. (Foto: Simon Engelbert / PHOTOGROOVE)
Dezimierte Gladiatoren unterliegen treffsicheren Drachen. 
RÖMERSTROM Gladiators verlieren bei den Artland Dragons 98:102.
(Foto: Simon Engelbert / PHOTOGROOVE)

Topscorer war Brody Clarke mit 26 Punkten. Nächstes Spiel am 31. Oktober zuhause gegen RASTA Vechta.

Am 6. Spieltag der Saison 2021/22 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga stand für die RÖMERSTROM Gladiators das Auswärtsspiel bei den Artland Dragons in Quakenbrück auf dem Programm. Ohne die verletzten Austin Wiley, Enosch Wolf und Derrick Gordon, der an einer Bänderverletzung laboriert und Mitte nächster Woche wieder ins Training einsteigen soll, mussten die Moselstädter beim Tabellenfünfzehnten der ProA antreten. Im Warm-Up verletzte sich dann auch noch Dan Monteroso, sodass dieser ebenfalls für die Partie im Artland ausfiel – eine Diagnose steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus.

Garai Zeeb, Thomas Grün, Jonas Grof, Brody Clarke und Radoslav Pekovic – so sah die Starting Five aus, die Headcoach Marco van den Berg zu Beginn der Partie auf das Parkett der Artland Arena schickte. Von Beginn an entwickelte sich ein extrem schnelles Spiel, in dem beide Teams hoch verteidigten und frühe Abschlüsse forcierten. Die Gastgeber erspielten sich im Verlauf der ersten zehn Minuten einen Vorsprung, der aufgrund einer hohen Trefferquote aus dem Feld und vor allem von jenseits der Drei-Punkte-Linie zwischenzeitlich acht Punkte betrug. In dieser Phase war es Nachwuchsakteur Tom Demmer, der die Gladiatoren mit seinen ersten ProA-Punkten – zwei getroffenen Dreiern hintereinander – im Spiel hielt. Nach einem offensivgeprägten ersten Viertel stand es 29:34 aus Sicht der Moselstädter.

Kurz nach Beginn des zweiten Viertels

behielten die Dragons ihr heißes Händchen aus der Distanz und erhöhten die Führung auf zehn Punkte. Nun zeigten die Gladiators jedoch eine Reaktion und drehten nochmal das Tempo auf. Vor allem Brody Clarke zeigte nun seine Klasse unter dem Korb und sorgte immer wieder für einfache Punkte. So gingen die Gäste sogar erstmalig in Führung, dank eines Dreiers von Garai Zeeb stand es drei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit 48:47 für die Trierer. In den verbleibenden Minuten bis zum Halbzeitpfiff kamen die Dragons jedoch wieder zurück, vor allem Routinier Chase Griffin traf jetzt nahezu jeden Dreier. Nach einem temporeichen zweiten Viertel ging es mit einem 57:59 Rückstand der Gladiatoren in die Halbzeitpause.

Die Artland Dragons kamen hellwach

aus der Kabine und starteten stark in die zweite Halbzeit. Nach wie vor trafen sie extrem hochprozentig von außen und bekamen nun auch defensiv besseren Zugriff auf die Big Men der Gladiatoren. Zur Mitte des dritten Viertels lagen die Trierer mit 65:76 zurück und fanden offensiv wie defensiv zu selten Lösungen für das gut organisierte Spiel der Drachen. Erst in den letzten Momenten des Viertels kamen die Gäste nochmal etwas besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand letztlich auf 75;81.

Im entscheidenden vierten Viertel

nahmen beide Teams zu Beginn etwas Tempo aus dem Spiel. Während die Führung der Artland Dragons zu Beginn des Viertels noch konstant blieb, kamen die Gladiatoren erst zur Mitte des Schlussabschnitts besser in Fahrt und verkürzte den Rückstand auf 83:86 (34. Spielminute). Dieses Aufbäumen war aber nur von kurzer Dauer, schnell schalteten die Gastgeber wieder einen Gang hoch und trafen erneut selbst schwierigste Würfe aus der Distanz. In die entscheidende Phase des Spiels starteten die Trierer nervös und mit einigen Flüchtigkeitsfehlern und Ballverlusten. Auch ein kurzes Comeback in den letzten Sekunden der Partie änderte nichts mehr an der Niederlage der Gladiatoren. Nach einem temporeichen und kämpferischen Spiel müssen sich die RÖMERSTROM Gladiators letztlich mit 98:102 geschlagen geben.

Headcoach Marco van den Berg:

„Glückwunsch an Artland für den verdienten Sieg, sie waren besser als wir. Sie waren einen Schritt intensiver und einen Schritt schneller als wir. Es ist uns nicht gelungen defensiv und im Rebounding einen Unterschied zu machen, das ist ein Problem und daran müssen wir arbeiten. Wir hatten natürlich auch Pech, dass Dan sich im Aufwärmen verletzt – ihn hätten wir heute gut gebrauchen können. Aber es ist wie es ist und wir müssen uns nun intensiv auf das Heimspiel gegen Vechta vorbereiten“.

Für Trier spielten:

Garai Zeeb (10 Punkte), Tom Demmer (6), Jonas Grof (6), Thomas Grün (6), Jonas Niedermanner (19), Jonathan Almstedt (9), Brody Clarke (26), Ole Theiß (DNP) und Radoslav Pekovic (16).

Beste Werfer Artland Dragons:

Zachary Ensminger (24 Punkte), Adam Pechacek und Chase Griffin (jeweils 20).

 

Autor: Alex Lessenich, web: römerstrom-gladiators.de

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Markus Schneider
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