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Gladiators schlagen ersatzgeschwächte LIONS

Auswärtserfolg in Karlsruhe. RÖMERSTROM Gladiators schlagen ersatzgeschwächte LIONS deutlich mit 96:75. (Foto: Simon Engelbert / PHOTOGROOVE)
Auswärtserfolg in Karlsruhe. RÖMERSTROM Gladiators schlagen ersatzgeschwächte 
LIONS deutlich mit 96:75. (Foto: Simon Engelbert / PHOTOGROOVE)

Topscorer war Brody Clarke mit 25 Punkten und 12 Rebounds. Nächster Gegner der Gladiatoren sind die Nürnberg Falcons, die am 09.10. – zu Aggys Jubiläumsspiel – nach Trier reisen.

Mit Garai Zeeb, Derrick Gordon, Thomas Grün, Jonas Grof und Radoslav Pekovic als erste Fünf gingen die RÖMERSTROM Gladiators in das dritte Saisonspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen die PS Karlsruhe LIONS. Beide Teams zeigten einen nervösen Beginn. Die Gladiatoren hatten zu wenig Spannung in ihrem Passspiel, während die Karlsruher gut herausgespielte Würfe unglücklich auf den Ring setzten. Trotzdem gelang es den Gästen von der Mosel schnell auf 11:1 wegzuziehen, was vor allem auf eine hervorragende Trefferquote von der Dreierlinie zurückzuführen war. Bis zum Ende der ersten zehn Minuten dominierten die Gladiatoren das Geschehen und führten nach dem ersten Viertel verdient mit 20:7.

Im zweiten Viertel

passten die Gastgeber ihr Spiel etwas an und konnten in der Offensive häufiger Abschlüsse am Korb finden. Dennoch waren die Trierer das spielbestimmende Team und diktierten das Tempo der Partie. Zur Mitte des zweiten Viertels zeigte die Anzeigetafel ein 33:15 aus Trierer Sicht (15. Spielminute). Bis zum Halbzeitpfiff konnten die LIONS nicht zu den Gladiatoren aufschließen und so ging es mit einer deutlichen Trierer Führung von 45:28 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel

versuchten die Karlsruher das Tempo etwas zu erhöhen, womit sie nur mäßig Erfolg hatten. Die Trierer Defense machte es den Aufbauspielern der Gastgeber sehr schwer den Ball sicher in die gegnerische Hälfte zu bringen und in ihre Systeme zu finden. Auch offensiv agierten die Gladiatoren nun cleverer und erspielten sich durch gutes Passspiel immer wieder freie Würfe. Besonders das Inside-Out-Spiel der Gäste sorgte immer wieder für Verwirrung und Probleme in der Zonen-Defense der Karlsruher Löwen. So stand auch am Ende des dritten Viertels ein beruhigender 72:46 Vorsprung der Trierer zu Buche.

Im Schlussabschnitt

bekam die kurze Rotation der Karlsruher nochmal eine zweite Luft und versuchte sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Nach einer kurzen Druckphase hatten die LIONS den Rückstand drei Minuten vor Schluss auf 19 Punkte verkürzt. Dennoch reichte die verbleibende Spielzeit nicht aus um die Partie nochmal knapp zu gestalten. Letztlich schlagen die RÖMERSTROM Gladiators die PS Karlsruhe LIONS – trotz eines wilden letzten Viertels – deutlich mit 96:75.

Marco van den Berg, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: „Wir konnten unser Spiel gegen eine Zonen-Defense verbessern, das war positiv. Es war aber keine konzentrierte Leistung von uns, wir hatten viel zu viele Ballverluste in unserem Spiel. Auch mental war es keine gute Performance. Letztlich haben wir gewonnen und stehen bei 3-0, das war das Ziel. Auch, dass wir über 90 Punkte erzielt haben gehörte zur Zielsetzung“.

Für Trier spielten: Derrick Gordon (10 Punkte), Dan Monteroso (5), Garai Zeeb (7), Jonas Grof (15), Thomas Grün (9), Jonas Niedermanner (10), Jonathan Almstedt (4), Brody Clarke (25 / 12 Rebounds), Ole Theiß (dnp) und Radoslav Pekovic (11 / 12 Rebounds).

Beste Werfer PS Karlsruhe LIONS: Stanley Whittaker (30 Punkte), Matt Freeman (13) und Emil Marshall (12).

 

Autor: Alex Lessenich, web: römerstrom-gladiators.de

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Markus Schneider
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