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Gladiators erhalten Auszeichnung für Nachwuchsarbeit

RÖMERSTROM Gladiators Trier erhalten Auszeichnung für Nachwuchsarbeit
(Foto: Karsten Schuffenhauer)

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier und der Gladiators Trier e.V. erhalten im Rahmen der Nachwuchszertifizierung der Barmer 2. Basketball Bundesliga erstmalig seit Bestehen eine Auszeichnung für Nachwuchsarbeit. Die Gladiatoren wurden als „guter Nachwuchsstandort (bronze) eingestuft.

Seit der Saison 2011/2012 nehmen die Mannschaften der Barmer 2. Basketball Bundesliga am Deutschen Basketball Ausbildungsfonds teil, mit dem Ziel Nachwuchsförderung in Deutschland zu honorieren und zu unterstützen. Anhand verschiedener Fragestellungen und individuellen Gesprächen wurde eine qualitative Analyse der Nachwuchsarbeit in den Kategorien Talentsuche, Talentdiagnose sowie Talentförderung erstellt und anhand dieser wurden die Teams in ein Punktesystem eingestuft.

Die Gladiatoren sind mit drei weiteren ProA-Ligisten als „guter Nachwuchsstandort“ eingestuft worden. Für Profi-Headcoach Christian Held, der in den letzten beiden Jahren auch Nachwuchskoordinator war, ist die Auszeichnung vor allem der Lohn für harte Arbeit: „Das ist ein großer Erfolg für den Basketballstandort Trier. Zusammen mit unseren Kooperationspartnern und dem Gladiators Trier e.V. haben wir in den letzten beiden Jahren viele wichtige Schritte auf den Weg gebracht. Als wir angefangen haben, lag in der Jugendarbeit der Gladiatoren noch vieles im Argen. Jetzt nach zwei Jahren gehören wir zu den guten Standorten in der Nachwuchsförderung in ganz Deutschland. Es ist sehr schön zu sehen, dass unsere Maßnahmen und Ideen auch von unabhängigen Experten geschätzt und honoriert werden. Doch wir wollen uns auf diesem Status nicht ausruhen und den Weg kontinuierlich weiter gehen, den wir begonnen haben“. Held hatte zusammen mit Nachwuchscoach Kevin Ney den Standort Trier bei einer Ligatagung vorgestellt.

Auch für den Vorsitzenden des Gladiators Trier e.V. Peter Hoffenbach ist die Einstufung eine erfreuliche Nachricht, auch, wenn sie etwas überraschend kam: „Zugegeben: Wir hatten mit dieser tollen Zertifizierung so schnell nicht gerechnet, vor allem wenn man bedenkt, dass wir erst seit kurzer Zeit daran arbeiten, die Nachwuchsförderung in der Region weiter zu entwickeln. Aber es ist gleichzeitig auch eine Auszeichnung dafür, dass wir mit unserer Idee von Basketball in Trier auf dem richtigen Weg sind. Grade auch im Vergleich zu den anderen Clubs in der easyCredit BBL und der Barmer 2. Basketball Bundesliga“. Und RÖMERSTROM Gladiators Trier Manager Andre Ewertz ergänzt: „Mit Rupert Hennen und Kilian Dietz haben wir Jungs aus der Region, die zu Identifikationsfiguren geworden sind und mit Vincent Hennen und Markus Zock werden zur neuen Saison wieder zwei Talente die Chance bekommen, sich bei den Profis zu beweisen. Das ist kein Zufall, sondern der Lohn für die hervorragende Arbeit der verschiedenen Akteure in den letzten beiden Jahren. Dazu gehören auch unsere Kooperationsvereine“.

Im Rahmen des Ausbildungsfonds „werden verschiedene Anreize geschaffen, um die Ausbildung deutscher Nachwuchsspieler zielführend voranzubringen. Durch einen Mix von unterschiedlichen Maßnahmen werden, durch die von den Bundesligisten zur Verfügung gestellten Mittel, unter anderem nationale Projekte initiiert und Prämien an alle bei der Ausbildung eines Bundesligaspielers beteiligten Vereine ausgeschüttet. Hierzu zählen unter anderem die Förderung von hauptamtlichen Jugendtrainern durch ein neu entwickeltes Nachwuchstrainerausbildungsprogramm sowie Wertschätzungsmaßnahmen für Trainer und Betreuer, die sich ehrenamtlich in ihren Vereinen engagieren. Eine dritte Säule des Gemeinschaftsprojektes ist die Prämierung bzw. Zertifizierung der besten Nachwuchsarbeit in den jeweiligen Ligen, sei es in der 1. Basketball-Bundesliga oder in der ProA und ProB“ heißt es in einer Mitteilung der Barmer 2. Basketball Bundesliga am gestrigen Abend. Die Gladiatoren werden von dieser Ausschüttung ebenfalls profitieren.

Autor: Vincenzo Sarnelli, web: römerstrom-gladiators.de

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Markus Schneider
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