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Gladiators empfangen TEAM EHINGEN URSPRING

Angeschlagene Schwaben zu Gast in der Arena Trier: RÖMERSTROM Gladiators empfangen TEAM EHINGEN URSPRING. (Foto: Simon Engelbert, PHOTOGROOVE).
Angeschlagene Schwaben zu Gast in der Arena Trier: RÖMERSTROM Gladiators 
empfangen TEAM EHINGEN URSPRING. (Foto: Simon Engelbert, PHOTOGROOVE).

Ehingen mit schwacher Bilanz seit schwerer Verletzung von Dan Monteroso. Trier gewann das Hinspiel mit 69:76. Schon am kommenden Dienstag geht es für die Gladiators in Chemnitz weiter.

Nichts war es, mit dem siebten Saisonsieg in Folge, für die RÖMERSTROM Gladiators Trier am vergangenen Wochenende in Karlsruhe. Mit 99:76 besiegten die PS Karlsruhe LIONS die Mannschaft von Christian Held, welche am Freitagabend vor heimischer Kulisse auf Wiedergutmachung in Form eines Sieges hofft. Zu Gast in der Arena Trier ist dann das TEAM EHINGEN URSPRING, eine Mannschaft aus Schwaben, die bisher nicht richtig in Tritt gekommen ist.

Noch in der vergangenen Spielzeit

gehörte das Team von Headcoach Domenik Reinboth zu DEN Überraschungen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Mit einem der niedrigsten Etats aller Teams gestartet, erreichte Ehingen 2018/2019 dennoch einen Playoff-Platz. Auch in diese Saison startete das Team Ehingen Urspring als Underdog, denn die Mittel des Klubs sind nicht größer geworden.

Der Unterschied zum letzten Jahr? Es läuft nicht, in Ehingen. Das Team schlingert und belegte vor dem Gastspiel in Trier den letzten Tabellenplatz, mit einer Bilanz von vier Siegen bei 13 Niederlagen.

Am 26. Oktober 2019

gastierten die RÖMERSTROM Gladiators Trier zum Hinspiel in Ehingen und kehrten nach hartem Kampf mit einem 69:76-Sieg im Gepäck an die Mosel zurück. In diesem Spiel verloren die Ehinger ihren Neuzugang Daniel Monteroso mit einem Kreuzbandriss – und mit ihm auch ihren Rhythmus: Neun der folgenden elf Saisonspiele gingen seither verloren, teils setzte es deutliche Niederlagen für Reinboth und Co.

So etwa in Schwenningen (101:67), gegen Chemnitz (83:103) oder Karlsruhe (63:91). Personell haben die Schwaben inzwischen reagiert, mit Dominique Hawkins präsentierten sie einen neuen Spielmacher, nachdem sein Vorgänger Darnell Foreman die in ihn gesetzten Erwartungen zuvor nicht erfüllen konnte.

Außerdem kam mit dem US-Amerikaner Neal Cullen ein Ersatz für den langzeitverletzten Dan Monteroso. Shooting Guard Cullen ist mit soliden Werten (13,8 Pkt, 3,3 Reb, 3,2 Ast) auf Anhieb zum neuen Topscorer der Ehinger avanciert. Statistisch die größte Unterstützung erhält er von Erik Scheive (12,6 Pkt, 5,1 Reb) und Tim Hasbargen (10,5 Pkt, 3,6 Reb, 3,8 Ast).

Triers Headcoach Christian Held

mahnt gerade angesichts der Ausgangssituation von Ehingen zur Vorsicht: „Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass es sehr schwierig wird, dieses Team zu schlagen. Vielleicht wird das sogar noch etwas schwieriger als sonst. Denn ähnlich wie gegen Karlsruhe treffen wir auf ein Team, das darum kämpft, in der Liga zu bleiben. Jeder Punkt, jeder Ballbesitz ist sehr, sehr wichtig für sie.

Sie kämpfen, sie sprinten, sie wollen jeden Ball. Sie bringen viel Energie, jede Millisekunde im Spiel.“ Ein mögliches Erfolgsrezept hat Held aber dennoch ausgemacht und sagt: „Wir müssen gegenhalten, absolut konzentriert sein.

Wir haben etwas gut zu machen und wollen beweisen, dass Karlsruhe ein Ausrutscher war. Wir müssen unser Spiel aufziehen und dürfen uns nicht vom Druck und der Energie von Ehingen beeindrucken lassen.“ Trotz des Tabellenplatzes des Gegners und der zuletzt mageren Bilanz der Schwaben dürfe seine Mannschaft das Spiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen, so der Trierer Trainer. „Auch Karlsruhe hat vor dem Spiel gegen uns keine guten Quoten geworfen, ganz ähnlich wie Ehingen jetzt.

Aber dass das gar nichts heißt, haben wir ja dann in Karlsruhe gesehen. Wenn eine solche Mannschaft ihren Rhythmus findet, wird es ganz schnell sehr schwer für uns“, sagt Christian Held.

Am Freitag

endet dann auch die Versteigerung der Sonder-Trikots zugunsten der Aktion #Hilfe für Nick. Alle Erlöse aus der Auktion der im Heimspiel gegen Paderborn getragenen Spezial-Trikots der Gladiatoren gehen an einen schwer kranken Jugendlichen aus der Region.

Bis 12 Uhr am 10. Januar können Interessierte auf der Webseite der RÖMERSTROM Gladiators Trier noch für eines der Unikate bieten. Aktuell werden in der virtuellen Auktion unter www.roemerstrom-gladiators.de etwa 250€ für das Trikot von Kevin Smit aufgerufen. Das Jersey von Jordan Geist notiert bei 165€, der aktuell Höchstbietende für die Arbeitskleidung von Kilian Dietz bietet 150€.

Das Spiel der Gladiators gegen Ehingen am Freitag beginnt um 19:30 Uhr, Einlass ist ab 18:00 Uhr. Tickets für das Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga sind in unserer Geschäftsstelle in der Arena Trier, auf unserer Homepage www.roemerstrom-gladiators.de, auf www.ticket-regional.de sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen von Tickets Regional erhältlich. Übertragen wird die Partie außerdem auch im Livestream von Airtango, unter www.airtango.live.

Autor: Dr. Peter Bieg, web: römerstrom-gladiators.de

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Markus Schneider
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