Sie sind hier
Home > Basketball > Gladiatoren verlieren Basketballkrimi gegen Zauberer

Gladiatoren verlieren Basketballkrimi gegen Zauberer

Duell auf Augenhöhe
Duell auf Augenhöhe. 
(Foto: RÖMERSTROM Gladiators)

Für die RÖMERSTROM Gladiators reicht es gegen Crailsheim nicht zum Sieg. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben den Basketballkrimi gegen die Crailsheim Merlins verloren. Bis in die Schlusssekunden lieferten sich die Moselaner mit dem Tabellenzweiten aus Baden-Württemberg ein Duell auf Augenhöhe – und mussten sich am Ende unglücklich mit 85:88 (36:41) geschlagen geben.

Mit Kevin Smit, Simon Schmitz, Joey van Zegeren, Johannes Joos und Brandon Spearman starteten die RÖMERSTROM Gladiators in die Partie gegen den Tabellenzweiten aus Crailsheim.

Beginn

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. In den ersten Minuten des Spiels waren es jedoch die Hausherren, die vor heimischem Publikum ein heißes Händchen bewiesen. Allen voran Kapitän Simon Schmitz bestach im ersten Viertel mit insgesamt 12 Punkten und sorgte für eine zwischenzeitliche 6-Punkte-Führung der Moselstädter (15:9). Crailsheim – anfangs zu passiv auf dem Parkett – kam zwar besser in die Partie, konnte jedoch den Abstand auf Trier bis zum Ende des ersten Spielabschnitts nicht mehr verkürzen (29:23).

Den Start in die zweiten zehn Minuten verpassten die RÖMERSTROM Gladiators anschließend völlig. Die Merlins spielten stark, kamen unter den Korb und erarbeiteten sich einen 7-Punkte-Vorsprung (31:38). Die Gladiatoren kämpften sich wieder zurück in die Partie, konnten die Gäste aus Baden-Württemberg vor der Pause aber nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis bringen. Beim Stand von 36:41 ging es in die Halbzeitpause.

Basketballkrimi beginnt nach der Halbzeitpause

Ab dem Seitenwechsel bot sich den 2.117 Zuschauern in der Arena Trier das wohl nervenaufreibendste Spiel seit der Gründung der Gladiatoren im Juni 2015.

Trier kam stark aus der Kabine und schob sich bis zur Mitte des dritten Viertels bis auf zwei Punkte an die Crailsheim Merlins heran (49:51). Gladiators-Kapitän Simon Schmitz (7 Punkte) und Brandon Spearman (5 Punkte) dominierten in dieser Phase die Partie und drückten ihr den berühmten „Stempel“ auf. Die Gäste um Cheftrainer Tuomas Iisalo zeigten sich zunächst unbeeindruckt und vergrößerten den Abstand zu den Gastgebern erneut auf sechs Punkte (49:55). Anschließend zogen die RÖMERSTROM Gladiators das Spieltempo wieder an und beendeten das dritte Viertel mit einem 9:0-Lauf (58:57). Die Arena tobte.

Im vierten Spielabschnitt bauten die Moselstädter den Vorsprung auf Crailsheim weiter aus (69:63). Doch die Merlins blieben abgezockt, erspielten sich freie Würfe und brachten diese gekonnt im gegnerischen Korb unter. Durch einen 7:0-Lauf kämpften sich die Gäste ein Mal mehr an die Trierer heran und retteten sich durch einen erfolgreichen Dreier von Chase Griffin in die Verlängerung (76:76).

Verlängerung entscheidet das Spiel

Die abschließenden fünf Minuten der Partie glichen einem wahren Krimi. Die RÖMERSTROM Gladiators legten vor, Crailsheim konterte. Bis in die Schlusssekunden fighteten beide Mannschaften um den Sieg und schenkten sich keinen Zentimeter auf dem Parkett.

Letztendlich gelang es den Merlins sich entscheidend in Szene zu setzen. Konrad Wysocki und Christopher Lee Dunn versenkten ihre Würfe sicher im Netz und besiegelten damit die 85:88-Niederlage der Moselstädter gegen den Tabellenzweiten aus Baden-Württemberg.

Nach der ersten Heimniederlage seit Ende November 2016 stehen die Gladiatoren um Cheftrainer Marco van den Berg weiterhin auf dem 8. Tabellenplatz in der 2. Basketball-Bundesliga.

Das nächste Heimspiel bestreiten die RÖMERSTROM Gladiators Trier am kommenden Freitag, den 03. Februar. Im Kampf um die Playoff-Plätze gastieren dann die NINERS Chemnitz in der Arena Trier. Tip-Off zur Partie gegen die Sachsen ist um 20:00 Uhr.

Marco van den Berg nach der Partie:

„Ich möchte Crailsheim zum Sieg gratulieren. Das Spiel heute war Werbung für den Basketball. Ich bin sehr stolz auf meine Spieler, das war eine wichtige Partie und wir haben eine starke Leistung gezeigt. Wir hoffen, dass wir auch am Freitag wieder auf die Unterstützung der Zuschauer zählen können – das war fantastisch heute.“

Scouting:

Simon Schmitz (30 Punkte/4 Rebounds/4 Assists), Brandon Spearman (25/11/0), Kevin Smit (9/0/2), Johannes Joos (7/6/1), Joey van Zegeren (6/2/0), Thomas Grün (6/0/0), Sebastian Herrera (2/4/1), Kilian Dietz (0/4/0), Rupert Hennen (0/0/1), Pablo Coro (0/0/0).

Autor: Stefan Kölbel, web: römerstrom-gladiators.de

Diese Berichte könnten Sie auch interessieren:

Markus Schneider
betreibt SPORTregio.de seit 20 Jahren. Bereits 1998 hat er damit begonnen, eine Plattform für Sportvereine, Sportverbände und Medienvertreter zur erstellen und zu pflegen. Bis heute wurden bei SPORTregio.de über 20.000 Berichte gepostet umd unzählige Fotos veröffentlicht. Danke an alle Mitwirkenden, die dies alles ermöglicht haben.
http://www.schneider-nk.de

Schreibe einen Kommentar

nach oben