Gladiatoren-Modus: An! RÖMERSTROM Gladiators reisen zum Spiel 1 nach Heidelberg

Schluesselduell zwichen Schmitz und Wuerzner. (Foto: Verein)

Playoffs, Baby. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier treffen am kommenden Sonntag im ersten Viertelfinal-Spiel der ProA auf die MLP Academics Heidelberg. Beide Teams konnten in der regulären Saison ihre Heimspiele gewinnen. Es wird also ein Duell auf Augenhöhe.

Auch wenn es für Marco van den Berg in dieser Saison der dritte Playoff-Einzug in Folge war, ist es für den Niederländer alles andere als Routine, in der Runde mit den letzten acht Mannschaften zu stehen: „Es ist immer wieder etwas besonderes. In dieser Saison haben wir auch das Gefühl, dass durchaus etwas gehen könnte.“ Der Headcoach der Trierer Basketballer zeigt sich vor dem spannenden Duell mit den MLP Academics Heidelberg selbstbewusst, aber auch voller Respekt vor dem Gegner: „Heidelberg hat sich im Vergleich zum Vorjahr wieder gesteigert. Eine ihrer großen Stärken ist die Penetration ihrer Guards, die geduldig auf ihre Chance warten. Ely, Palm, Würzner und Smith sind alle in der Lage Spiele zu entscheiden. Das wird eine große Herausforderung.“

Die Akademiker haben in dieser Saison gezeigt, dass auch in den Playoffs unbedingt mit ihnen zu rechnen ist. Und das nicht nur, weil sie sich als dritter der Hauptrunde für das Heimrecht in der Runde der letzten Acht qualifiziert haben. Das Team von Headcoach Frenki Ignjatovic hat in Topscorer Shy Ely einen wichtigen Spieler, der sowohl im Scoring mit 14,7 Punkten voran geht, als auch als Balldieb (1,2 Steals im Schnitt) wichtige Impulse setzen kann. Hinzu kommt der angesprochene Niklas Würzner, der seine Teamkollegen exzellent einsetzt (4,7 Assists) und als Eigengewächs auch die Zuschauer in der Halle am Olympiastützpunkt mitzureißen weiß.

Doch auch die Gladiatoren fühlen sich gut vorbereitet auf die Partie in der Stadt am Neckar. „Wenn wir die Bretter kontrollieren können, haben wir die besten Voraussetzungen für einen Sieg. Das wird in der gesamten Serie wichtig sein. Darüber hinaus wollen wir mit Willen und Einsatz zeigen, dass wir bereit sind. Wir wollen die Überraschung schaffen“, erklärt van den Berg. Eine schlechte Nachricht müssen die Moselstädter derweil noch verdauen. Flügelspieler Stefan Ilzhöfer hat sich im Spiel gegen die Nürnberg Falcons an der Schulter verletzt und wird daher für die Playoffs ausfallen. Doch grade deshalb will das Team noch enger zusammen rücken und auch für die Verletzten möglichst weit in den Playoffs kommen.

Trotz dieser Nachricht ist Marco van den Berg weiter zuversichtlich: „Wir freuen uns auf eine spannende Serie und hoffen auf große Unterstützung der Trierer Fans bei unseren Heimspielen. Gemeinsam können wir die erste Hürde in den Playoffs schaffen.“ Das erste Spiel der Endrunde findet am Sonntag, den 08. April 2018 statt. Sprungball in der Halle am Olympiastützpunkt ist um 17:00 Uhr. Der Fastbreak Trier und viele weitere Fans werden die Gladiatoren auf der Auswärtsfahrt begleiten und das Spiel in Heidelberg zum Heimspiel machen. Das zweite Spiel findet dann am Mittwoch, den 11. April 2018 um 20:00 Uhr in der Arena Trier statt. Tickets gibt es an allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen, online unter www.römerstrom-gladiators.de/tickets und montags bis freitags von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der Geschäftsstelle der RÖMERSTROM Gladiators Trier. Am Spieltag wird das Office nur bis 14:00 Uhr besetzt sein.

Autor: Vincenzo Sarnelli, Foto: Verein
Markus Schneider
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