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Gladiatoren feiern vierten Heimsieg in Serie

Gladiatoren feiern vierten Heimsieg in Serie
(Foto: RÖMERSTROM Gladiators)

RÖMERSTROM Gladiators besiegen Paderborn nach irrem Krimi.

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben auch das zweite Heimspiel des Jahres 2017 für sich entscheiden können. Nach einer am Ende extrem engen Partie gewannen die Moselstädter verdient mit 69:66 (37:26) gegen die Uni Baskets aus Paderborn. Es ist der jahresübergreifend vierte Heimerfolg in Serie.

Das Team von Cheftrainer Marco van den Berg startete mit Kevin Smit, Simon Schmitz, Joey van Zegeren, Johannes Joos und Brandon Spearman in das Aufeinandertreffen mit dem bis dahin Elftplatzierten der 2. Basketball-Bundesliga.

Die RÖMERSTROM Gladiators zeigten von Beginn an eine starke Vorstellung. In der Offensive treffsicher, im Defensivverhalten oftmals gnadenlos kompromisslos, ließen die Moselstädter gegen die Gäste aus Paderborn nur wenig zu. Nach dem ersten Spielabschnitt führten die van den Berg-Schützlinge bereits mit acht Punkten (20:12) und bauten diesen Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf insgesamt elf Zähler aus (37:26).

Gladiatoren verschlafen drittes Viertel

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich den 1.621 Zuschauern in der Arena Trier jedoch ein komplett anderes Bild als noch im ersten Durchgang.

Die Hausherren wirkten schwerfällig und unkonzentriert. Viele Aktionen der Gastgeber wurden nicht konsequent zu Ende gespielt, Turnovers zogen sich durch den Aufbau der Offensivbemühungen. „Im dritten Viertel haben wir keine gute Partie gezeigt. Wir haben in den zu diesem Zeitpunkt wichtigen Momenten falsche Entscheidungen getroffen“, resümierte RÖMERSTROM Gladiators-Head Coach Marco van den Berg den vorletzten Spielabschnitt – der mit einer Bilanz von 11:24 Punkten deutlich zu Gunsten der Uni Baskets Paderborn ausfiel.

Die Nordrhein-Westfalen kamen bissig aus der Halbzeitpause, zeigten ansprechenden Basketball und attackierten die Moselaner bereits ab der Mittellinie. Bis zum Ende der vorletzten zehn Minuten schafften es die Schützlinge von Uli Naechster sogar, die Partie zu ihren Gunsten zu drehen (50:48).

Krimi im letzten Viertel

Doch die RÖMERSTROM Gladiators kämpften sich im letzten Spielabschnitt zurück in die Partie. Getragen vom Rückhalt ihrer Fans in der Arena hielten die Moselaner den Abstand auf die Paderborner stets bei maximal drei Punkten.

Beim Stand von 63:66 zum Vorteil der Nordrhein-Westfalen nahm Gladiators-Cheftrainer Marco van den Berg seine letzte Auszeit und legte damit den Grundstein für den abschließenden, hochkonzentrierten und abgezockten Auftritt der Gastgeber. Trier spielte in den letzten Augenblick der Partie clever, netzte entscheidende Freiwürfe ein und konnte das Aufeinandertreffen am Ende verdient mit 69:66 für sich entscheiden.

Durch den vierten Heimerfolg hintereinander halten die RÖMERSTROM Gladiators den Anschluss an die vorderen Ränge und stehen nach 18 Spieltagen auf dem aktuell 8. Tabellenplatz.

Ihr nächstes Spiel bestreiten die Gladiatoren am Sonntag, den 22. Januar, um 17:00 Uhr bei den MLP Academics aus Heidelberg. Die Baden-Württemberger rangieren momentan auf Tabellenplatz Fünf, nur zwei Punkte vor den Moselanern. Die Fans dürfen sich also auf eine spannende Partie freuen.

Stimmen zum Spiel:
Marco van den Berg: „Ich bin zufrieden mit dem heutigen Spiel. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit gut gespielt. Paderborn hat eine starke Mannschaft, die allen voran im dritten Viertel ihr wahres Gesicht gezeigt hat. Das war ein wichtiger Sieg für uns.“

Scouting:
Brandon Spearman (16 Punkte/3 Rebounds/1 Assist), Pablo Coro (14/0/2), Kevin Smit (10/1/0), Simon Schmitz (9/3/3), Joey van Zegeren (6/4/1), Kilian Dietz (4/9/0), Sebastian Herrera (3/5/1), Ryan Nicholas (3/4/0), Johannes Joos (2/6/2), Rupert Hennen (2/0/0), Thomas Grün (n.e.), Nils Maisel (n.e.)

Autor: Stefan Kölbel
Markus Schneider
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