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Favoritensieg beim Auftaktspringen der 67. Vierschanzentournee

Markus Eisenbichler. (Foto: Hartmut Reuschel)

Die 67. Vierschanzentournee in der Audi Arena von Oberstdorf brachte den erwarteten Auftaktsieger. Der Japaner Ryoyu Kobayashi holte sich vor 25.500 Zuschauern auf der Schattenbergschanze den Sieg und den damit verbundenen Siegerscheck über 10.000 Schweizer Franken.

Eine faustdicke Überraschung

gab es jedoch auf Rang zwei durch den Deutschen Markus Eisenbichler. Er landete nach zwei starken Durchgängen nur um 0,4 Punkte geschlagen auf dem zweiten Platz. Damit sorgte der 27-jährige Bayer für den weiteren Tourneeverlauf für eine neue Hackordnung im deutschen Springerteam. Vor Beginn des Auftaktspringens wurde eher seine Mannschaftskameraden Karl Geiger, der Sieger von Engelberg und derzeit vierter im Weltcup oder Stefan Lehye, derzeit sechster im Weltcup als deutsche Mitfavoriten für den Tourneesieg gehandelt. Doch Eisenbichler flog zweimal konstant und sicher auf 133 und 129 Meter und damit auf Rang 2. Den letzten Podestplatz holte sich der Österreicher Stefan Kraft der die Tournee bereits schon einmal gewinnen konnte und nach Oberstdorf auf einem aussichtsreichen 3. Platz in der Gesamtwertung liegt.

Zur großen Enttäuschung

wurde das Auftaktspringen für den Titelverteidiger Kamil Stoch / Polen der lediglich Platz acht erreichte und damit die Erwartungen ebenso wenig erfüllen konnte wie Andreas Wellinger. Der deutsche Olympiasieger überstand noch nicht einmal die Qualifikation für das Finale der besten 30 Springer und muss somit bereits nach dem ersten Springen seine Ambitionen auf den Gesamtsieg 2018/2019 begraben.

Weiter geht es in der Tournee

am kommenden Dienstag mit dem traditionellen Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen (13:30 ARD/Eurosport) auf der großen Olympiaschanze.
vierschanzentournee.com

Autor: Gabi Reuschel, web: vierschanzentournee.com

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Markus Schneider
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