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Eulen Ludwigshafen verlieren trotz starker Leistung gegen Hannover

Max Neuhaus (rechts) warf fünf Tore für die Eulen mit dem Ex-Friesenheimer Evgeni Pevnov. (Foto: Michael Sonnick)
Max Neuhaus (rechts) warf fünf Tore für die Eulen mit dem 
Ex-Friesenheimer Evgeni Pevnov. (Foto: Michael Sonnick)

Nach überragenden 27 Minuten und einer 11:6 Führung in der ersten Halbzeit haben die Eulen Ludwigshafen das Heimspiel gegen den TSV Hannover-Burgdorf am Ende noch mit 24:26 Toren verloren.

Die Eulen begeisterten die 2.063 Zuschauer in der leider nicht ausverkauften Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen und zeigten die vielleicht besten Anfangsminuten gegen ein Spitzenteam.

Der TSV liegt auf dem dritten Tabellenplatz und hatten zu Saisonbeginn sogar einige Spieltage die Tabelle in der Handball-Bundesliga angeführt.

Hannover ging erstmals in der 57. Minute

mit 23:22 Toren in Führung, die Eulen konnten dann nochmals ausgleichen und erzielten in der letzten Minute durch Jan Remmlinger den Anschlusstreffer zum 24:25, aber 13 Sekunden vor Spielende warf Nejc Cehte das Tor zum 24:26 Auswärtssieg für Hannover.

Bester Eulen-Werfer war erneut Jerome Müller mit sechs Toren. Stark waren auch Max Neuhaus mit fünf Treffern sowie Kai Dippe und Jan Remmlinger mit jeweils vier Toren.

Den Außenstürmern

gelang durch Alexander Falk nur ein Treffer. Eine erneut sehr starke Leistung zeigte Eulen-Torhüter Gorazd Skof mit zahlreichen Paraden. Bei den Gästen aus Hannover war Timo Kastening mit neun Toren der beste Werfer, der ehemalige Friesenheimer Evgeni Pevnov blieb ohne Torerfolg. Nach dem Spiel war Max Neuhaus enttäuscht: „Nach der starken Leistung zu Beginn ist es ärgerlich, wenn wir am Ende erneut verlieren“.

Auch Eulen-Trainer Benjamin Matschke, der seinen Vertrag am Dienstag verlängert hat, war niedergeschlagen: „Trotzdem geht erst mal ein Lob an meine Jungs, wie sie es heute wieder geschafft hat, Hannover ganz viel weg zu nehmen. Wir führen nach unfassbar guten 25 Minuten mit 11:6, gehen dann aber nicht mit zwei oder drei Toren Vorsprung in die Pause, sondern nur mit 11:10.

Das ist für alle im Moment sehr schmerzhaft, aber ich wünsche mir genau jetzt diese drei Prozent an Weiterentwicklung von meiner Mannschaft. Lob und Dank auch wieder an das Publikum in der Halle.“

Vor Weihnachten findet noch das Heimspiel am Donnerstag, dem 19. Dezember um 19 Uhr, gegen den Meister SG Flensburg-Handewitt in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen statt.

Am Sonntag, den 29. Dezember um 13.30 Uhr gegen Frisch Auf! Göppingen ein weiteres Heimspiel der Eulen Ludwigshafen in der Eberthölle. Weitere Informationen über die Eulen Ludwigshafen gibt es im Internet unter www.die-eulen.de.

Autor: Michael Sonnick, web: die-eulen.de

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Markus Schneider
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