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Eulen Ludwigshafen verlieren deutlich in Leipzig

Eulen-Teammanager und Linksaußen Philipp Grimm warf bei seinem Comeback zwei Tore. (Foto: Michael Sonnick)
Eulen-Teammanager und Linksaußen Philipp Grimm warf bei seinem Comeback zwei 
Tore. (Foto: Michael Sonnick)

Die Handballer der Eulen Ludwigshafen sind mit einer deutlichen 19:27 Auswärtsniederlage beim SC DHfK Leipzig in die neue Handball-Bundesligasaison gestartet, bereits zur Halbzeit lagen die Eulen mit 7:12 Toren zurück.

Die Eulen gingen durch Rechtsaußen Pascal Durak in der 18. Minute mit 6:5 einmal sogar in Führung und konnten das Spiel bis zum Stand von 7:7 ausgeglichen gestalten. Doch dann gelang den Eulen fast neun Minuten kein Tor und die Leipziger zogen mit 12:7 zur Halbzeitpause davon. Nach der Pause lagen die Eulen meistens vier bis fünf Tore zurück, doch am Ende zogen die Gastgeber deutlich davon.

Eulen-Rückkehrer Christian Klimek warf drei Treffer, er bekam aber in der 42. Minute nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte und fehlte den Eulen sehr. Teammanager und Linksaußen Philipp Grimm erzielte bei seinem Comeback zwei Tore. 

„Uns fehlte die Reife für ein besseres Ergebnis. Wir haben uns schnell festgerannt, haben nicht geschafft, den Ball flüssig zu halten“, erklärte Eulen-Trainer Ben Matschke. Auch die 14 technischen Fehler bei den Eulen waren einfach zu viel!

Die Eulen mussten neben den Verletzten

Hendrik Wagner, Alexander Falk und Jonathan Scholz auch Neuzugang Daniel Wernig ersetzen. Er ist bei einem DHB-Trainer-Lehrgang und bekam keine Genehmigung, zum Spiel reisen zu dürfen. Bitter! Wieder dabei: Mittelmann Pascal Bührer, der seinen 25. Geburtstag lieber mit einem Sieg gefeiert hätte. Bei den Gastgebern fehlten mit Niclas Pieczkowski, Maximilian Janke und Luca Witzke gleich drei Rückraum-Asse. Dafür aber überzeugten der spielstarke Neuzugang Martin Larsen, der wurfgewaltige Mittelmann Philipp Weber und Marko Mamic, die zusammen zehn Treffer beisteuerten.

Die Halle lebt

1.900 Zuschauer erlebten den Bundesliga-Start in der Arena, sorgten für tolle Stimmung und sahen eine schnelle 2:0-Führung der Sachsen. Die Eulen aber kämpften sich zurück ins Spiel – da stand die Abwehr, da funktionierte auch das 5:1 mit Jan Remmlinger als Vorposten. Christian Klimek erarbeitete in den ersten 16 Minuten drei Siebenmeter, Pascal Durak aber nutzte nur einen, traf einmal den Pfosten, scheiterte einmal an der Latte. Aus dem Spiel heraus traf Durak noch ein drittes Mal Aluminium. Wie sein Gegenüber Kristian Saeveras war auch Eulen-Keeper Gorazd Škof zunächst gut im Spiel, hatte vor der Pause schnell sechs Paraden. Da kam nur noch eine dazu.

In der 18. Minute führten die Eulen erstmals durch einen Durak-Treffer nach famosen Dietrich-Zuspiel 6:5. Noch einmal glich Durak aus, vollendete einen Tempogegenstoß mit dem 7:7 (22.). Unzulänglichkeiten im Abschluss und technische Fehler aber spielten den Leipzigern in die Karten, die in den letzten acht Minuten mit einem 5:0-Lauf eine 12:7-Pausenführung heraus schossen.

Wohl traf Jan Remmlinger nach dem Seitenwechsel dreimal in Folge, doch Leipzig ließ die Eulen maximal auf vier Tore herankommen. Vergebene freie Chancen von Dietrich, Durak und Valiullin, dazu die Top-Leistung Saeveras brachten Leipzig immer wieder in Ballbesitz. Alen Milosevic, der Routinier am Kreis, hatte eine optimale Wurfausbeute (5/5).

Statistik:
SC DHfK Leipzig: Saeveras – Larsen (1), Weber (5), Mamic (4) – Wiesmach (4), Binder (4) – Gebala – Krzikalla (3/2), Remke, Meyer-Siebert (1), Milosevic (5)

Eulen Ludwigshafen: Škof (1. – 39., ab 50., 9. + 27. Tomovski bei zwei Siebenmetern, ab 39.- 50.) – Klein (1), Mappes (1), Valiullin (3) – Durak (3/1), Remmlinger (3) – Klimek (3) – Dietrich, Haider, Bührer, Meddeb, Grimm (2), Neuhaus (3/2)

Spielverlauf: 2:0 (5.), 5:5 (18.), 5:6 (18.), 10:7 (27.), 12:7 (Halbzeit), 14:10 (35.), 17:12 (39.), 20:15 (44.), 22:17 (50.), 25:18 (56.), 27:19 (Ende) – Siebenmeter: 2/2 – 5/3 – Zeitstrafen: 4/8 – Rote Karte: Klimek (42., 3. Zeitstrafe) – Zuschauer: 1900 – Schiedsrichter: Hurst/Krag (Berlin/Frankfurt).

Autor: Eulen Ludwigshafen und Michael Sonnick, web: die-eulen.de

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