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Eulen Ludwigshafen haben gegen die Füchse Berlin keine Chance

Linksaußen Jonathan Scholz war beim Comeback mit sechs Treffern bester Eulenwerfer. (Foto: Michael Sonnick)
Linksaußen Jonathan Scholz war beim Comeback mit sechs Treffern bester 
Eulenwerfer. (Foto: Michael Sonnick)

Die Handballer der Eulen Ludwigshafen hatten im Bundesliga-Heimspiel gegen die Füchse Berlin keine Chance und verloren zu Hause deutlich mit 23:34 Toren. Bereits zur Halbzeit lagen sie mit 12:18 zurück.

Die Eulen waren nur einmal beim Stand von 4:4 durch den Ausgleichstreffer von Hendrik Wagner in der 10. Minute nicht in Rückstand. Danach gingen die Füchse wieder mit 6:4 in Führung und erhöhten diese nach der Zweiminuten-Strafe von Gunnar Dietrich auf 8:4.

Damit war das Spiel bereits in der 14. Minute entschieden.

Die Berliner kontrollierten das Spiel und hatten immer zwischen vier und sechs Tore Vorsprung bis zur Pause (18:12). In der zweiten Halbzeit bauten die Berliner die Führung aus und lagen beim Stand von 18:30 einmal sogar zwölf Tore vorne. Nach der dritten Zeitstrafe erhielt Eulen-Kapitän und Abwehrchef Gunnar Dietrich bereits in der 36. Minute die rote Karte und musste sich den Rest vom Spiel von der Tribüne aus anschauen.

Am Ende feierten die Füchse Berlin ihren siebten Saisonsieg und verbesserten sich auf den vierten Tabellenplatz. Bester Eulen-Werfer war Linksaußen Jonathan Scholz, der bei seinem Comeback sechs Treffer erzielte. Scholz warf auch das schönste Tor in der Eberthalle mit einem Kempa-Trick nach Zuspiel von Pascal Durak zum 10:14 in der 26. Minute.

„Mein Comeback war das Positive an dem Spiel, das hat mich gefreut. Berlin aber war zu gut, zu abgezockt, da hat bei uns der Kampf gefehlt, auch im Rückzugsverhalten“, sagte „Johnny“ Scholz nach dem Spiel. Zweitbester Eulen-Torschütze war Rechtsaußen Pascal Durak mit fünf Treffern, Hendrik Wagner war vier Tore.

Bei den Gästen aus Berlin

war Rechtsaußen Hans Lindberg mit acht Treffern bester Werfer, stark war auch Nationalspieler Paul Drux mit vier Toren. Bei den Eulen fehlten verletzungsbedingt Christian Klimek wegen Rückenschmerzen und Jan Remmlinger, der nach seinem Nasenbeinbruch länger ausfällt. Für eine gute Stimmung sorgten in der Friedrich-Ebert-Halle ohne Zuschauer wieder die Eulen-Ordner mit ihren Trommeln.

„Wir sind heute in keinen Flow gekommen, in der zweiten Halbzeit haben die Jungs dann Einsatzzeiten bekommen. Es geht um die Entwicklung der Mannschaft, da die Tordifferenz in dieser Saison keine Rolle spielt, sind mir die Tore egal“, sagte Eulen-Trainer Benjamin Matschke nach dem Spiel. Dies bestätigte auch Max Neuhaus, der einen Treffer erzielte : „Wir sind von Anfang an nicht ins Spiel gekommen, haben im Angriff keine Lösungen gefunden.“

Das nächste Bundesligaspiel bestreiten die Eulen Ludwigshafen am Mittwoch, 16. Dezember um 18 Uhr, beim Bergischen HC. Der Bergische HC liegt mit 9:11 Punkten auf dem 14. Tabellenrang, die Eulen sind mit 5:19 Zählern auf dem 18. Tabellenplatz. Das nächste Eulen-Heimspiel findet am Samstag, 19.12 um 20.30 Uhr, gegen Vizemeister SG Flensburg-Handewitt statt.

Statistik:

Eulen Ludwigshafen: Škof (22. Minute Tomovski) – Klein, Mappes (1), Valiullin (1) – Durak (5/3), Scholz (6) – Haider – Wagner (4), Dietrich, Neuhaus (1), Bührer (2), Meddeb (3), Damm

Füchse Berlin: Milosavljev (28. Genz) – Wiede (2), Holm (2), Drux (4) – Lindberg (8/4), Matthes (1) – Marsenic (4) – Gojun (1), Koch (4), Michalczik, Kopljar (2), Vujovic (1), Chrintz (3), Ernst (2)

Spielverlauf: 0:3 (5.), 4:4 (10.), 4:10 (16.), 6:12 (20.), 8:13 (23.), 10:15 (26.) 11:16 (28.), 12:18 (Halbzeit), 12:20 (34.), 15:24 (39.), 17:28 (50.), 20:31 (55.), 23:33 (Ende) – Siebenmeter: 4/3 – 4/4 – Zeitstrafen: 7/3 – Rote Karte: Dietrich (36. Minute/dritte Zeitstrafe) – Zuschauer: keine

Autor: Michael Sonnick, web: eulen-ludwigshafen.de

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Markus Schneider
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