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Erlesenes Teilnehmerfeld bei der 46. ADAC Rallye Potzberg

Oliver Bliss tritt im seriennahen Toyota Yaris GR an. (Foto: Sascha Dörrenbächer)
Oliver Bliss tritt im seriennahen Toyota Yaris GR an. (Foto: Sascha Dörrenbächer)

Der fünfte Wertungslauf zur Saarländischen ADAC Rallye Meisterschaft findet am kommenden Samstag, 25. September im Rahmen der ADAC Rallye Potzberg mit Start und Ziel in Hinzweiler statt. Einmal mehr wird es eine Motorsport-Veranstaltung ohne Zuschauer sein.

40 Nennungen sind in der Starterliste verzeichnet, die verspricht aber ein starkes Teilnehmerfeld. Dank 26 historischer Fahrzeuge in der Sollzeitwertung zur ADAC Retro Rallye Serie und etwa 10 Vorauswagen kann der MSC Potzberg rund 75 Starter begrüßen.

Die Frage nach dem Favoriten lässt sich nur schwer beantworten

Ein Rundkurs sowie eine Sprintprüfung stehen in jeweils drei Durchgängen auf dem Programm. Der Startschuss fällt um 12.00 Uhr an der Festhalle in Hinzweiler. Nach sechs Wertungsprüfungen über 34,8 Kilometer auf Asphalt kehren die Teilnehmer ab 18.00 Uhr zum Zieleinlauf ins Rallyezentrum zurück. Ob Allrad-, Front oder Heckantrieb sich am Ende durchsetzen wird – diese Frage hängt einmal mehr vom Wetter ab und wird sich wohl erst am späten Samstagnachmittag beantworten lassen.

Oliver Bliss wechselt für diesen Lauf vom verbesserten Mitsubishi Lancer in den seriennahen Toyota Yaris GR, mit dem Niki Schelle und Steffen Schmid bereits für Furore sorgten – man darf gespannt sein, wie weit vorne er sich damit platzieren kann. Andreas Brocker, Frank Schlinck und Patrick Fank stehen dagegen als Speerspitze bei den Mitsubishi-Piloten auf der Nennliste. Damian Sawicki tritt im Subaru Impreza an – dazu gesellt sich Fritz Köhler im bildschönen BMW E30 M3 sowie Georg Berlandy im Opel Kadett C GTE. Uwe Gropp (Citroen DS3) lauert mit 5,59 Zählern Rückstand auf dem zweiten Gesamtrang auf seine Chance.

Max Schumann konnte im Honda Civic Type R bereits mehrfach glänzen. Lediglich ein Ausfall bei der Rallye Zerf sorgte dafür, dass er nicht ganz vorne mit dabei ist. Gleiches gilt für seinen Zwillingsbruder Felix, der im Ford Fiesta in dieser Saison mit starken Ergebnissen auf sich aufmerksam macht. Sein Copilot Niklas Lutter führt gar die Beifahrerwertung vor Kevin Lennartz, dem Copiloten von Max Schumann, an. Auch Alexander Kazmierzak im Opel Corsa und Oliver Selmikeit (Honda) können sich unter Berücksichtigung eines Streichresultates noch gute Chancen auf einen Platz auf dem Podium machen.

Autorin: Ann-Iren Ossenbrink, web: adac-saarland.de/motorsport

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Markus Schneider
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