Sie sind hier
Home > Basketball > Englische Woche endet mit 81:85-Niederlage

Englische Woche endet mit 81:85-Niederlage

RÖMERSTROM Gladiators Trier verlieren gegen Phoenix Hagen. (Foto: Simon Engelbert/PHOTOGROOVE)
RÖMERSTROM Gladiators Trier verlieren gegen Phoenix Hagen. 
(Foto: Simon Engelbert/PHOTOGROOVE)

Trierer beschließen „englische Woche“ mit Niederlage. Knappes Spiel in der Arena Trier mit dem besseren Ende für Hagen. Am nächsten Wochenende haben die Gladiatoren spielfrei.

Schmitz, Geist, Dranginis, Bucknor und Gloger – so lautete unverändert die Starting Five, die Christian Held, Headcoach der RÖMERSTROM Gladiators Trier, gegen Phoenix Hagen aufs Parkett schickte. Wiedergutmachung, so das Trierer Ziel nach der deutlichen Niederlage (104:84) gegen Bremerhaven am Mittwoch dieser „englischen Woche“ in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Der Beginn des Spiels

gehörte zunächst Phoenix Hagen (4:0), doch Gloger und Geist konterten für Trier (4:4). Auf Hagener Seite war in der Anfangsphase Jannik Lodders kaum aufzuhalten: Er erzielte die ersten sechs Hagener Punkte und 10 Punkte allein im ersten Viertel. Aber auch Jermaine Bucknor war direkt gut drauf und hielt Trier mit zwei schönen Dreiern „von der Birne“ im Spiel (14:18).

Doch der Routinier beging nach Meinung der Schiedsrichter ebenso ein Offensivfoul wie kurz zuvor sein Mitspieler Simon Schmitz – Entscheidungen, die Trier wertvolle Angriffe kosteten. An der Freiwurflinie konnten die Gladiators das Spiel Mitte des Viertels in Person von Jermaine Bucknor dennoch ausgleichen (18:18).

Bis dato war es ein von Offensivaktionen geprägter Schlagabtausch zwischen den beiden langjährigen BBL-Teams. Beim Stand von 18:22 für Phoenix Hagen nahm Triers Trainer Held die erste Auszeit. Bei Hagen war zu diesem Zeitpunkt auch Neuzugang Kyle Leufroy aufgetaut, hatte fünf Punkte in Serie für Phoenix erzielt. 20:27 nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Viertel

präsentierte sich Phoenix Hagen weiterhin als das Team mit dem besseren Rhythmus: 24:33 nach 12 gespielten Minuten. Schon früh hatte Christian Held genug gesehen, beraumte nach etwas mehr als drei Minuten im Spielabschnitt das Timeout an. Die Gladiatoren leisteten sich zu viele vermeidbare Fehler, haderten mit den Schiedsrichtern und wirkten immer einen Schritt langsamer als die Gäste, die sich einfache Zähler erarbeiteten.

Und die Ansprache von Held zeigte Wirkung: Trier startete einen Mini-Lauf zum 29:37, Till Gloger und Kyle Dranginis punkteten – und Phoenix-Coach Chris Harris nahm seinerseits die Auszeit. Noch 5:48 Minuten im Viertel. Es folgte der nächste Run der Gäste, angefeuert von zahlreichen mitgereisten Unterstützern: 29:42 nach einem Bonus-Freiwurf von Lodders. Dann aber wieder ein Trierer Lebenszeichen kurz vor der Pause.

Till Gloger ackerte unter den Körben und Smit traf den Dreier zum 36:43-Anschluss. Die Gladiators beendeten die erste Halbzeit stark und schafften fast sogar noch den Ausgleich: 43:46, nach einem 12:3-Lauf von Trier.

Nach der Halbzeit

weiterhin Till Gloger der Mann bei Trier – mit dem And one zum 48:48-Ausgleich, schon kurz nach Wiederbeginn. Es ging jetzt zur Sache, Dreier Geist mit Ablauf der Uhr: 53:52 für Trier und eine sehr laute Arena Trier. Und dann erneut Geist per Distanzwurf mit Ablauf der Shotclock – 56:52 für die Gladiators.

Mit einer Auszeit versuchte Gästetrainer Harris die „Geisterstunde“ zu unterbrechen. Phoenix konterte mit einem Distanztreffer von Niklas Geske (56:55), der sich über weite Strecken der Partie ein sehenswertes „deutsch-deutsches Duell“ mit Rupert Hennen lieferte.

Niklas Geske war es auch, der Trier Coach Christian Held zur nächsten Auszeit zwang – mit einem Dreier zum 56:61 für Phoenix Hagen. Noch 2:57 Minuten im dritten Viertel, Ballbesitz Trier. Die Partie wurde jetzt nicht nur enger, sondern auch nickeliger. Auf beiden Seiten verhängten die Unparteiischen unsportliche Fouls. Insbesondere dank der Treffsicherheit von Joel Aminu konnte Phoenix auf 62:70 zum Viertelende davonziehen.

Im Schlussviertel

erhöhte Hagen dann gleich mit dem ersten Angriff auf 10 Punkte Führung (62:72). Und zumindest in den ersten drei Minuten des Schlussabschnitt gelang es den Trierern nicht, näher ranzukommen (64:74, 33. Minute). Beide Teams blieben lange Zeit ohne Punkte, ehe Stefan llzhöfer den Bann mit einem Dreier aus der Ecke brach (67:74).

Aber Aminu antwortete prompt (67:77). Die Zeit für die Gladiators, sie wurde jetzt immer knapper. Erneut ein unsportliches Foul von Hagen, Jonas Grof schickte Lucien Schmikale an die Freiwurflinie. Schmikale traf beide (71:79), noch 3:39 Minuten.

Till Gloger legte nach dem fälligen Einwurf zum 73:79 nach. Die Gladiators, sie hatten in dieser Phase kein Glück, gleich mehrere Fastbreaks kullerten nicht in den, sondern aus dem Korb. Gloger dann nochmals per And One zum 76:81, aber nur noch 1:39 Minuten zu spielen.

Ballverlust Hagen, Anschluss Bucknor. 78:81, noch 1:18 Minuten. Und Hagen vergab, jetzt war sie da – die Trierer Chance. Aber Jermaine Bucknor, zu dem der Einwurf ging, verlor den Ball, ohne den Ball in Richtung Korb befördern zu können.

Jetzt mussten die Gladiators foulen und Niklas Geske brachte Phoenix mit einem getroffenen Freiwurf 78:82 in Front. Noch 19,3 Sekunden, Ballbesitz Trier. Jordan Geist bekam den Dreier, traf aber nicht, so dass Hagen das Spiel an der Freiwurflinie entscheiden konnte. Endstand: 81:85 für Phoenix Hagen.

Stimmen zum Spiel

Christian Held, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: “Gratulation an Phoenix Hagen zu einem im Großen und Ganzen verdienten Sieg. Ab der Halbzeit war unsere Defense zwar etwas besser, insgesamt sind wir aber da noch lange nicht, wo wir hinwollen. In der Schlussphase waren wir dran, aber Hagen hat die schwierigen Würfe gemacht.

Der Steal von Dominik Spohr gegen Jermaine Bucknor, als dieser per Dreier hätte ausgleichen können, war ein ganz großes Play. Die Spielpause wird uns gut tun und wir werden viel Zeit in der Halle verbringen, um an uns zu arbeiten.“

Chris Harris, Headcoach Phoenix Hagen: „Gratulation an Trier, da formt Christian Held eine sehr unangenehm zu spielende Mannschaft mit viel Potenzial. Jordan Geist ist ein toller Neuzugang, aber auch der Rest des Teams ist sehr stark. Ich bin froh und stolz, dass wir hier und heute gewonnen haben.”

Für Trier spielten: Kyle Dranginis (7 Punkte), Kevin Smit (5), Jermaine Bucknor (17), Rupert Hennen (0), Lucien Schmikale (5), Simon Schmitz (0), Thomas Grün (2), Stefan Ilzöfer (5), Jordan Geist (19) und Till Gloger (21).

Beste Werfer Phoenix Hagen: Jannik Lodders (18), Niklas Geske, Joel Aminu und Adam Pechacek (jeweils 14)

Autor: Dr. Peter Bieg, web: römerstrom-gladiators.de

Diese Berichte könnten Sie auch interessieren:

Markus Schneider
betreibt SPORTregio.de seit 20 Jahren. Bereits 1998 hat er damit begonnen, eine Plattform für Sportvereine, Sportverbände und Medienvertreter zur erstellen und zu pflegen. Bis heute wurden bei SPORTregio.de über 20.000 Berichte gepostet umd unzählige Fotos veröffentlicht. Danke an alle Mitwirkenden, die dies alles ermöglicht haben.
http://www.schneider-nk.de
    nach oben