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Dominik Dinkel gewinnt Sekundenkampf bei der Cimbern Rallye

Organisationsleiter Torsten Johne, Alexander Rath, Marijan Griebel, Pirmin Winklhofer, Dominik Dinkel, Jan Enderle, Julius Tannert, Rallyeleiter Rainer Haulsen. (v.l.n.r. Foto. Veranstalter)
Organisationsleiter Torsten Johne, Alexander Rath, Marijan Griebel, 
Pirmin Winklhofer, Dominik Dinkel, Jan Enderle, Julius Tannert,
Rallyeleiter Rainer Haulsen. (v.l.n.r. Foto. Veranstalter)

Der Nord-Bayer Dominik Dinkel und sein Co-Pilot Pirmin Winklhofer haben im Ford Fiesta Rally2 die Cimbern Rallye (11.09.2021) rund um den Start- und Zielort Süderbrarup gewonnen. Nach einem spannenden Schlagabtausch und dem Kampf um jede zehntel Sekunde lagen sie im Ziel der Gemeinschaftsveranstaltung der Motorsportfreund Idstedt und des AC Schleswig 11,3 Sekunden vor Marijan Griebel / Alexander Rath in ihrem Citroën C3R5. Dinkel sagte: „Es war ein wirklich knappes Duell mit Marijan. Wir haben unseren Fokus auf die lange Prüfung ‚Fraulund‘ gelegt und konnten dort einen kleinen Vorsprung herausfahren. Dann war es wichtig, auf den weiteren Prüfungen keine Fehler zu machen und den Sieg nach Hause zu bringen.“ Griebel erklärte, „die wechselnden Witterungsbedingungen waren heute wirklich herausfordernd. Wir sind weder eine komplett trockene noch eine wirkliche nasse Wertungsprüfung gefahren. Dennoch sind wir mit unserer Leistung heute definitiv zufrieden. Dominik hat an der Spitze einen richtig guten Job gemacht, in der Meisterschaft liegen wir nun eng zusammen. Um unsere Titelchancen zu wahren, haben wir nicht zu viel riskiert.“

Mit dem zweiten Sieg

beim dritten von fünf Läufen zur Deutschen Rallye-Meisterschaft übernahm Dinkel auch wieder die Führung in der Meisterschaft. Auch hier geht es knapp zu, vor den beiden abschließenden Läufen hat Dinkel gerade mal einen Vorsprung von einem Punkt. Wie eng es auf den sieben anspruchsvollen Wertungsprüfungen in Angeln, dem hügeligen Land, zuging, zeigt auch ein Blick auf die Verteilung der Bestzeiten. Vier Piloten teilten sich die Erfolge. Dinkel fuhr dreimal die schnellste Zeit, Griebel war zweimal erfolgreich.

Mit einer schnellsten Zeit untermauerten Julius Tannert / Jan Enderle im Škoda Fabia Rally2 ihren dritten Gesamtrang. Der Sachse erklärte, „die Cimbern ist aufgrund der Streckencharakteristik eine extrem anspruchsvolle Rallye! Dazu haben es uns die wechselnd trockenen und nassen Bedingungen auf den Prüfungen nicht leicht gemacht.“ Carsten Mohe und Co-Pilot Alexander Hirsch sicherten sich auf einem weiteren Fabia Rally2 noch auf der letzten WP die Bestzeit, in der Gesamtwertung reichte es für den fünften Platz. Platz vier belegte Vorjahressieger Christian Riedemann, der diesmal mit seiner belgischen Co-Pilotin Lara Vanneste im VW Polo R5 antrat. Er hatte keine wirkliche Chance, in den Kampf um den Sieg einzugreifen. „Zu Beginn hatten wir eine falsche Fahrwerkseinstellung gewählt. Als das behoben war, griff ich bei der Reifenwahl für die zweite Schleife völlig daneben.“

Bester Teilnehmer aus Schleswig-Holstein

wurde Andreas Dahms, der im Porsche 911 gemeinsam mit Co-Pilot Paul Schubert auf den 15. Gesamtrang ins Ziel fuhr. So verteidigte der die Führung in der Wertung für historischen Fahrzeuge innerhalb der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Für die weiteren Lokalmatadoren lief es weniger erfolgreich. Martin Schütte / Kerstin David und Rolf Petersen / Jürgen Krabbenhöft mussten ihre Mitsubishi Lancer vorzeitig abstellen. Auch der Schleswiger Hauke Kiso sah im Volvo C30 zusammen mit Johanna Becker die Zielflagge nicht.

Die Organisatoren

der Veranstaltergemeinschaft der Motorsportfreunde (MSF) Idstedt und des AC Schleswig rund um Rallyeleiter Rainer Haulsen (Schleswig) zogen ein positives Fazit. „Das riesige Starterfeld mit über 120 Teams und die unterstützenden Worte der Teilnehmer, das tut uns richtig gut und bestätigt uns in unserer Arbeit“, freute sich Haulsen. „Ich möchte bei der Gelegenheit allen danken, die diese Veranstaltung erst möglich machen. Angefangen von den Helfern aus unseren und vielen befreundeten Vereinen, den Feuerwehren, dem THW und den Sanitätsdiensten, den Genehmigungsbehörden und den vielen Anliegern an den Prüfungen, die für diese Großveranstaltung immer wieder Einschränkungen auf sich nehmen.“

Highlights der Rallye rund um das schleswig-holsteinische Süderbrarup zeigt TV-Partner n-tv im DRM-Magazin „PS – DRM Deutsche Rallye-Meisterschaft“ am Samstag, 18. September um 9:30 Uhr sowie am Sonntag, 19. September um 7:30 Uhr.

Autor: Jürgen Krabbehoeft, web: cimbern-rallye.de

 

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Markus Schneider
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