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Die Punkte blieben im Breisgau

TV Saarlouis Royals bei SPORTregio.de

Ein Drittel der Saison ist bereits vergangenen. Die Bilanz der Saarlouis Royals bisher ist durchwachsen. Es gab ein sehr gutes Spiel gegen Bad Aibling, einen erhofften Sieg in Chemnitz und zwei bittere Niederlagen gegen Hannover und Braunschweig.

Dann zwei vorhersehbare Niederlagen gegen Marburg und Herne und es gab Freiburg, gestern abend.

Ohne die Langzeitverletzte Nani Ilmberger und ohne die angeschlagene Bronaza Fitzgerald. Schlechte Vorzeichen also. Dazu ein Gegner, der einen nahezu perfekten Start in die Saison hingelegt hat und als Tabellenfünfter ins Spiel ging. Und das mit sehr viel Selbstbewusstsein, wie es die ersten Spielminuten der Partie bestätigten. 8:0, 11:3, 15:9 lauteten die ersten Zwischenstände.

80 Punkte des Gegner eingefangen

Und es zeichnete sich von Beginn an ab, dass Saarlouis kein Mittel finden sollte gegen Kris Gaffney und Kelly Moten, die bis zum Ende des Spiel zwei Drittel aller Freiburger Körbe erzielten. Die Defense gehört bislang sicher nicht zu den Stärken von Saarlouis. Dazu genügt ein Blick in die Statistik, wo man sich in dieser Saison je Spiel durchschnittlich 80 Punkte des Gegners eingefangen hat.

Dabei war die taktische Ausrichtung von Ondrej Sykora, über weite Strecken des gestrigen Spiels gegen die Dreipunkte-schwachen Freiburgerinnen mit einer 2-3-Raumdeckung zu agieren, durchaus richtig. Dennoch fehlte es den Spielerinnen an Aggressivität, an Reaktionsschnelligkeit und Reboundvermögen. Immer wieder sicherte sich Freiburg die Rebounds und erzielte viele sog. einfache Punkte.

Ein weiterer entscheidender Faktor war die zahlenmäßige Überlegenheit im Kader der Gastgeberinnen. Saarlouis mühte sich nach Kräften, nach zwei englischen Wochen mit zum Teil weiten Auswärtsfahrten und wenigen Ruhephasen merkte man den Royals den Kräfteverlust spürbar an. Mit zunehmender Spieldauer verließ die Spielerinnen zusehends die Kraft und somit auch die Konzentration.

In der zweiten Halbzeit kam dann Bronaza Fitzgerald doch noch zum Einsatz, ließ aber verständlicherweise ihre bekannte Durchschlagskraft und ihre Reboundfähigkeit vermissen.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Freiburg ging von Beginn an in Führung und gab diese bis zum Ende des Spiels nicht mehr ab. Saarlouis kam höchstens auf drei Punkte heran, hielt das Spiel aber bis zum Ende des dritten Viertels dahingehend offen, dass der Abstand selten auf mehr als zehn Punkte anwuchs. Im letzten Viertel waren die Royals sichtbar platt und nicht mehr in der Lage, Freiburg Paroli zu bieten.

Das Spiel endete mit 84:61

Überragend auf Freiburger Seite Kris Gaffney (28 Pt., 7 Reb.) und Kelly Moten (29 Pt., 7 Reb.); bei Saarlouis überzeugten Ariel Hearn (20 Pt., 5 Reb.) und Esther Fokke (14 Pt., 7 Reb.).

Nebenbei bemerkt: Mit der 16-jährigen Luisa Nufer und der 42-jährigen Mirna Paunovic spielten gestern bei Freiburg eine der jüngsten und die älteste Spielerin in der DBBL.

Die Länderspielpause mit dem kommenden spielfreien Wochenende kommt zur rechten Zeit und gibt der Mannschaft von Saarlouis Gelegenheit Defizite zu verbessern, ein wenig Kraft zu tanken und sich auf die nächsten Spiele zu fokussieren.

Let’s go Royals

Autor: TV Saarlouis Royals Pressestelle, web: saarlouis-royals.net

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Markus Schneider
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