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Die Lions treffen auf den BC Pharmaserv Marburg

SV Halle LIONS bei SPORTregio.de

Eine Gleichung mit Unbekannten stellt für einen eingefleischten Mathematiker keinerlei Herausforderung dar, übertragen auf das am Sonntag stattfindende erste Heimspiel der GISA LIONS im neuen Jahrzehnt sieht das etwas anders aus. Der Gegner ist BC Pharmaserv Marburg, ein Team das in den zurückliegenden Jahren stets zu den Besten der Liga gehörte.

Die Lahnstädterinnen wurden gleich zu Beginn der Saison von schweren Verletzungen wichtiger Spielerinnen gebeutelt.

Dennoch ist ausreichend Potenzial vorhanden und das nicht nur auf den Ausländerpositionen, denn mit Finja Schaake, Stephanie Wagner, Alexandra Wilke, Theresa Simon und Johanna Klug (dazu gesellt sich die verletzte Marie Bertholdt) ist das Gerüst der deutschen Nationalmannschaft in Marburg aktiv.

In Sachen Spielpraxis hat der BC Pharmserv im neuen Jahr auch schon drei Begegnungen absolviert. Nach dem dramatischen Pokalaus in Wasserburg konnte im CEWL Europapokal nach zwei Spielen innerhalb von 24 Stunden der direkte Vergleich gegen Satu Mare gewonnen werden und damit ist das Final Four in greifbarer Nähe.

Trotz dieser Fakten ist das Team von Patrick Unger momentan nur unmittelbarer Tabellennachbar der Löwinnen, mit der gleichen Bilanz von drei Siegen und acht Niederlagen.

Das heißt für die GISA LIONS ein Spiel auf Augenhöhe und sie sind nicht gewillt, auch nach den Weihnachtstagen Geschenke zu verteilen.

Aber da wären dann noch die Unbekannten – ist es ein Vorteil nach der Weihnachtspause im Spielrhythmus zu sein oder sind die Beine müde?

Ist mit Beginn der Rückrunde eine Konstanz gefunden und kann diese, gepaart mit dem unbedingten Willen, dem Tabellenkeller zu entfliehen, den letzten noch notwendigen Funken für eine Siegesserie entzünden?

Aber wie heißt es so schön, der Gegner ist immer nur so gut wie es zugelassen wird und somit gilt es für das Team von Josè Araujo, das Herz in beide Hände zu nehmen, 40 Minuten alles zu geben, auch in brenzligen Situationen cool zu bleiben und um die Gleichung zu lösen, am Ende mindestens einen Korb mehr zu erzielen. Mathematik kann manchmal so einfach sein.

Let’s go LIONS!

Autor: Lysann Kairies, web: halle-lions.de

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Markus Schneider
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