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Crailsheim gleicht aus. RÖMERSTROM Gladiators Trier verlieren Heimspiel

Crailsheim gleicht aus. RÖMERSTROM Gladiators Trier verlieren Heimspiel

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier müssen sich im ersten Heimspiel der Playoff-Halbfinal-Serie den Crailsheim Merlins geschlagen geben. Die Moselstädter verloren vor 5211 Zuschauern in der Arena Trier deutlich mit 90:103. Das bedeutet den 1:1-Ausgleich in der Playoff-Serie.

So richtig wollte die Laola dann am Ende des Spiels nicht funktionieren. Zwar war die Stimmung unter den 5211 Zuschauern in der Arena Trier nach wie vor gut, doch die Niederlage der Gladiatoren gegen die stark spielenden Merlins war zu diesem Zeitpunkt schon zu sicher. Und dennoch: Das zweite Spiel der Playoff-Halbfinal-Serie war ein Basketballfest.

Rein ins Spiel: Die Gladiatoren begannen forsch. Schon nach etwas mehr als drei Minuten musste Merlins-Headcoach Tuomas Iisalo die erste Auszeit nehmen. Zuvor hatte Triers Kapitän Simon Schmitz per Dreier zur 9:3-Führung getroffen. Die Fans in der Arena standen Kopf. Doch die Auszeit der Gäste schaffte Ordnung. Crailsheim wirkte nun wacher und in der Partie angekommen. Zwar konnte Anton Shoutvin erneut per Dreier zum 17:7 erhöhen, doch Crailsheim bekam mehr und mehr Zugriff auf die Partie. Mit zwei Distanztreffern in Folge, kamen die Zauberer wieder heran (19:17). In der Folge entwickelte sich eine intensive Partie, bei der beide Gegner vor allem aus der Distanz erfolgreich waren. Erst trafen Smit und Hennen für Trier von jenseits der Dreierlinie, dann war es Chase Griffin für die Gäste, der mit zwei Dreiern in Folge zum Ausgleich traf: 27:27.

Im zweiten Viertel dann zeigte Crailsheim seine ganze Stärke. Vor allem Griffin war nun on fire. Mit 11 Punkten im zweiten Spielabschnitt war der Shooting Guard ein Garant dafür, dass die Gäste aus Baden-Württemberg nun die Kontrolle im Spiel übernahmen. Immer wieder fanden die Zauberer die freien Würfe und konnten so ihre Dreierquote im Vergleich zu Spiel 1 deutlich verbessern. Trier versuchte dagegen zu halten. Vor allem Shooting Guard Kyle Dranginis konnte gute Akzente setzen. Doch immer dann, wenn die Gastgeber versuchten den Abstand zu verringern, hatte Crailsheim eine Antwort. Mit einem erneuten Griffin-Dreier stellten sie auf den 46:53-Halbzeitstand.

Die RÖMERSTROM Gladiators hatten sich nach der Pause einiges vorgenommen. Und tatsächlich konnten sie den Abstand auf drei Punkte verringern (51:54). Doch wieder spielte Crailsheim seine Treffsicherheit aus. Diesmal war es Konrad Wysocki, der sowohl in der Zone, als auch von außerhalb treffen konnte. Bei Trier schlichen sich nun leichte Fehler ein. Einfache Turnover, verlegte Layups und vor allem im Rebound wollte es bei den Gladiatoren einfach nicht klappen. Immer wieder pflückten sich die Merlins eine zweite Chance herunter. Am Ende konnten sich die Gäste gar 18 Offensivrebounds sichern. Zu viele, damit die Moselstädter tatsächlich nochmal ein ähnliches Comeback schaffen konnten, wie schon so oft in der Saison in ihren Heimspielen. Auch wenn sich die Partie bis zum letzten Viertel knapp gestaltete (70:75), wirkte Crailsheim gefestigt genug diese Führung über die Zeit zu bringen.

Und so kam es. Im letzten Viertel versuchte Trier zwar nochmal aufzuschließen, doch die Zauberer trafen nun auch die schwierigen Würfe. Spätestens als der Ex-Moselaner Sebastian Herrera knapp vier Minuten vor Schluss per Dreier zum 79:93 einnetzte, war das Spiel gefühlt vorüber. Zwar kämpften die Gladiatoren bis zuletzt und versuchten den Abstand weiter zu verringern, doch nun fielen die Körbe für die Gäste nach Belieben. Grade Gäste-Center Sherman Gay konnte sich zum Ende des Spiels nochmal mit gutem Inside-Spiel auszeichnen und verzeichnete 12 Punkte im letzten Viertel. Per krachendem Dunk macht der Amerikaner den Deckel auf das Spiel und sorgte für den 90:103-Endstand.

Für die Serie bedeutet das erst einmal den Ausgleich: 1:1. Nun können die Gladiatoren am kommenden Freitag in Ilshofen wieder zurück schlagen. Dann nämlich steht Spiel 3 der attraktiven Halbfinalserie zwischen den Crailsheim Merlins und den RÖMERSTROM Gladiators Trier an. Fest steht auch, dass sich beide Teams am Sonntag, den 29. April 2018 noch einmal in der Arena Trier sehen werden. Und wieder hoffen die RÖMERSTROM Gladiators auf ein volles Haus. Tickets für das Spiel gibt es ab Mittwochmittag an allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen, unter www.römerstrom-gladiators.de/tickets und mittwochs bis freitags von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der Geschäftsstelle der RÖMERSTROM Gladiators.

Stimme

Marco van den Berg: „Wir haben ein intensives, hochklassiges Playoff-Spiel gesehen, vor einer fantastischen Kulisse. Es macht mich stolz, dass wir über 5000 Zuschauer in der Arena Trier begrüßen durften. Weniger erfreut bin ich über das Spiel. Man kann nicht gewinnen, wenn man 15 Rebounds weniger holt als der Gegner. Darin lag heute der Schlüssel zum Sieg für Crailsheim. Glückwunsch. Doch das bedeutet erst mal nur den Ausgleich. Jetzt haben wir am Freitag erneut die Chance die Überraschung zu schaffen und dann haben wir am Sonntag ein echtes Endspiel in der Arena Trier mit hoffentlich erneut über 5000 Zuschauern.“

Statistik

Justin Alston (3), Kyle Dranginis (15), Kevin Smit (9), Jermaine Bucknor (24), Rupert Hennen (4), Lucien Schmikale (2), Simon Schmitz (6), Thomas Grün, Luka Buntic, Johannes Joos (5), Robert Normann (9), Anton Shoutvin (13).

Autor: Vincenzo Sarnelli, Foto Photogroove
web: www.römerstrom-gladiators.de

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Markus Schneider
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