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Carsten Mohe begeistert Fans mit Premiere im Renault Mégane Maxi

Carsten Mohe begeistert Fans mit Premiere im Renault Mégane Maxi
Erfolgreich vor heimischer Kulisse: Carsten Mohe und Alexander Hirsch 
werden schnellste ADAC Rallye Masters Piloten im Gesamtklassement.
Foto: ADAC Motorsport
  • Ruben Zeltner sichert sich bei seinem Saisondebüt alle Divisionsbestzeiten
  • Markus Drüge verteidigt seine Führung im ADAC Rallye Masters
  • Autodoc-Service-Park und Glück-Auf-Brücke als Mekka für tausende Rallyefans

Zwickau. Bestes Frühsommerwetter und tausende von Rallyefans zeichneten den dritten Lauf des ADAC Rallye Masters, die AvD Sachsen Rallye, aus. Zwölf schnelle und selektive Wertungsprüfungen (WP) über 125 Kilometer begeisterten die Rallyepiloten und Fans. Dabei feierten Carsten Mohe und Alexander Hirsch (Crottendorf/Tannenberg) als schnellste ADAC Rallye Masters-Piloten im Renault Mégane Maxi auf Gesamtrang sieben ein erfolgreiches Debüt. Eine weitere Premiere erlebten bei ihrer Heimveranstaltung Ruben und Thomas Zeltner (Lichtenstein/Österreich), die in dem neu aufgebauten Porsche 911 GT3 ihre Division gewannen und einen neunten Gesamtrang belegten. Ein dritter Platz in der Division 6 genügen Markus Drüge / Lisa Stengl (Hamm/Koblenz) im Suzuki Swift Sport, um weiterhin das ADAC Rallye Masters anzuführen. Der Autodoc-Service-Park auf dem Hauptmarkt in Zwickau und die Glück-Auf-Brücke lockten tausende Rallyefans an. Die Highlights von der AvD Sachsen Rallye zeigt n-tv bereits am Sonntag um 7:30 Uhr sowie eine Woche später am Samstagvormittag um 9:30 Uhr im Magazin „PS Die Deutsche Rallye Meisterschaft.“ Weitere Informationen und die vollständigen Punktestände zum ADAC Rallye Masters und der DRM gibt es unter www.adac.de/rallye-masters und www.adac.de/drm sowie im ADAC Rallye Hub (www.adac.de/rallyehub).

Ruben Zeltner, Timo Rumpfkeil und Carsten Mohe begeistern die Zuschauer

Zahlreiche Rallye-Fans freuten sich über das Comeback von Ruben Zeltner im neu aufgebauten Porsche 911 GT3, der wegen seiner Lackierung „Zebra“ genannt wird. Nach einer längeren Pause kämpfte der Sachse mit anfänglichen Schwierigkeiten: So führten verschiedene Einstellungen am Fahrwerk zunächst zu keiner passenden Lösung. Darüber hinaus sorgte ein schleichender Plattfuß vor der ersten Wertungsprüfung (WP) sowie eine 60-sekündige Zeitstrafe für ein zu frühes Einfahren in eine Zeitkontrolle für Aufregung. Mit guten Zeiten kämpften sich beide Zeltners am Samstagmorgen eindrucksvoll zurück und sicherten sich alle Divisionsbestzeiten. „Unser Freitag fing mit dem Reifenschaden und einer Zeitstrafe nicht so gut an. Am Samstag haben wir im Laufe des Tages immer mehr in unseren Rhythmus gefunden. Trotzdem haben wir noch ein paar Hausaufgaben mit dem Setup vor uns. Ich bin froh, dass wir trotz einem leicht überhitzten Motor im Ziel sind – und noch einiges an Spaß hatten. Unser Zebra bietet noch viel Potential, das wir im Laufe der Saison noch ausschöpfen dürfen“, erklärte Zeltner im Ziel.

Timo Rumpfkeil und Helmar Hinneberg

Ein weiteres optisches und akustisches Highlight erlebten die Zuschauer mit dem Mercedes 190 E 2.3 16V von Timo Rumpfkeil und Helmar Hinneberg (beide Magdeburg). Mit elf von zwölf möglichen Bestzeiten dominierten die Magdeburger das Geschehen in der Division 3. „Ein super Wochenende für uns. Vor so vielen Zuschauern mit unserem heckgetriebenen Benz auf Zeitenjagd zu gehen war ein tolles Erlebnis. Wir haben uns im Laufe der Rallye immer weiter gesteigert und sind zufrieden mit dem Ergebnis“, so Rumpfkeil nach der Veranstaltung.

Carsten Mohe und Alexander Hirsch

Ein perfektes Wochenende erlebten Carsten Mohe und Alexander Hirsch bei ihrem Debüt im Renault Mégane Maxi. Bei ihrer Heimveranstaltung sicherten sie sich alle zwölf möglichen Bestzeiten und gewannen die Division 4. Auf der letzten Wertungsprüfungen lieferten sie sich sogar einen Kampf mit Peter Corazza um Platz sechs im Gesamtklassement, den sie nur knapp um 0,8 Sekunden verloren. „Wir hatten noch nie so viele Fans im Autodoc-Service-Park. Es ist toll, wie viele Menschen uns unterstützt und angefeuert haben. Wir hatten richtig Spaß. Auf den ersten Wertungsprüfungen haben wir nur 80% des Potenzials des Autos ausgenutzt. Trotzdem konnten wir ein sehr hohes Tempo mitgehen und immer mehr dazu lernen. Nach unserem siebten Gesamtrang freue ich mich riesig auf den Rest der Saison“, erklärte der Sachse im Ziel.

Citroen dominiert in den Divisionen fünf und sechs

Ein interessantes Familienduell lieferten sich in der Division 5 die Brüder Tobias und Florian Just (beide Burgreppach). Beide duellierten sich in ihren Citroen C2R2 Max bis zur achten Wertungsprüfung. „Das Duell mit meinem Bruder war echt klasse und hat uns wahnsinnig viel Spaß gemacht“, erklärt Tobias Just, der gemeinsam mit Sabrina Türk (Himmelkron) unterwegs war. Aufgrund eines Elektronikdefektes mussten Florian Just / Marco Schönfelder (Neuhengstett) nach der achten Wertungsprüfung aufgeben. Ab diesem Zeitpunkt übernahm sein jüngerer Bruder die Führung und sicherte sich den Divisionssieg. „Schade, dass unser Zweikampf nicht weitergehen konnte. Wir sind äußert glücklich mit unserer Rallye, die Strecken waren super und die Leistung hat auch gepasst. So kann es weitergehen“, ergänzt Tobias Just im Ziel.

Auch in der Division 6 dominierte ein Citroen-Team. Nach vier Bestzeiten am Freitag festigten Marco Thomas und Alessandra Baumann (Kastel) ihren Vorsprung am Samstag mit sieben weiteren Bestzeiten. Über 30 Sekunden Vorsprung auf den Rest der Verfolger sicherte ihnen den Divisionssieg. „Eine tolle Rallye mit einem tollen Ergebnis. Wir sind super zufrieden mit dem Sieg hier in Sachsen und werden bei den nächsten Rallyes wieder voll angreifen“, so Thomas. Auf Rang drei kamen Markus Drüge und Lisa Stengl mit ihrem Suzuki Swift Sport ins Ziel. Ihr dritter Divisionsplatz reicht aus, um ihre Führung im ADAC Rallye Masters zu verteidigen. „Die Rallye ist für uns nicht ganz optimal gelaufen. Wir haben hier trotzdem wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt und werden beim nächsten Lauf in Stemwede wieder um den Sieg kämpfen“, so der Suzuki-Pilot.

Gesamtergebnis der AvD Sachsen Rallye

Pos. Team Fahrzeug Zeit
1. Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen Skoda Fabia R5 1:04:54,1
2. Dominik Dinkel/Christina Kohl Skoda Fabia R5 + 1:07,6
3. Sepp Wiegand/Anna-Katharina Stein Skoda Fabia R5 + 1:19,8
4. Marijan Griebel/Alexander Rath Peugeot 208 T16 R5 + 1:38,4
5. Christian Riedemann/Michael Wenzel Skoda Fabia R5 + 1:55,5
6. Peter Corazza/Jörn Limbach Skoda Fabia R5 + 3:35,5
7. Carsten Mohe/Alexander Hirsch* Renault Mégane Maxi + 3:36,3
8. Roman Schwedt/Henry Wichura Peugeot 207 S2000 + 4:50,5
9. Ruben Zeltner/Thomas Zeltner* Porsche 911 GT3 + 4:56,2
10. Hermann Gassner Jr./Ursula Mayrhofer* Mitsubishi Lancer + 5:52,1

*im ADAC Rallye Masters gewertete Teilnehmer

Autor: Kay-Oliver Langendorff,
web: ADAC.de/motorsport

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Markus Schneider
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