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Boccia Show-down bei der World Open in Portugal

Cheftrainer Edmund Minas mit Boris Nicolai. (Foto: Edmund Minas)
Cheftrainer Edmund Minas mit Boris Nicolai. (Foto: Edmund Minas)

Zum letzten World Open Turnier in diesem Jahr geht’s nach Povoa, eine Kleinstadt bei Porto.

Für viele Nationen geht es darum die letzten Weltranglistenpunkte in diesem Jahr zu erspielen. Die letzte Chance auf einen Startplatz bei den Paralympics in Tokyo 2020.

Boris Nicolai von der BRS Gersweiler hat es bereits geschafft. Nach einer tollen Saison, darunter die Vize-Europameisterschaft, ist ihm rechnerisch einen Startplatz im Einzelwettbewerb in Tokyo sicher.

Im Pair (Doppel) Wettbewerb ist es noch spannend für das deutsche Team in der Startklasse BC4. Hier kämpft unser Team bestehend aus Bastian Keller vom TV Markgröningen (Stuttgart), Anita Raguwaran und Boris Nicolai, beide vom BRS Gersweiler (Saarbrücken), um die letzten Plätze für die Paralympics 2020.

Die direkten Mitstreiter, Portugal und Kanada, sind ebenfalls in Povoa am Start, und werden ihr Bestes geben.
Insgesamt sind 10 Pairs (Doppel) am Start, darunter auch die ersten 5 der Weltrangliste: Slowakei, Hong Kong, Thailand, Großbritannien und Russland.

Ein absolut hohes Niveau, was den Weltmeisterschaften oder Paralympics ähnelt.

Der Startplatz im Doppel bei den Paralympics ist sehr erstrebenswert. Es gibt pro Doppel einen automatischen Startplatz im Einzel zusätzlich.

Dementsprechend bekäme die deutsche Mannschaft zwei Einzelstartplätze sowie einen Pair (Doppelstartplatz) in Tokyo.

Zuvor hat es noch kein deutscher Boccia Spieler zu den Paralympics geschafft.

Wir sind froh dass wir bereits den Einzelstartplatz von Boris sicher haben und weitere Startplätze könnten bei dem World Open Turnier in Portugal dazu kommen.

Autor: Edmund Minas, web: brs-saarland.de

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Markus Schneider
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