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Bliesen jubelt über sensationelle Hinrunde und die Tabellenführung

Bliesen jubelt über sensationelle Hinrunde und die Tabellenführung. (Foto. Josef Bonenberger)
Bliesen jubelt über sensationelle Hinrunde und die Tabellenführung. 
(Foto. Josef Bonenberger)

Bliesen. Beeindruckende Siegesserie: Die Volleyballer des Drittligisten TV Bliesen haben im achten Spiel in Folge den achten Sieg gefeiert. Beim TSV Georgii Allianz Stuttgart benötigte das Team um Kapitän Markus Jungmann am vergangenen Samstag ganze 65 Minuten für den insgesamt neunten Saisonsieg aus den bisherigen zehn Spielen.

Mit 25:17, 25:18 und 25:21 besiegte das Team von Spielertrainer Philipp Sigmund (26) die Schwaben in deren Halle. „In den ersten beiden Sätzen haben wir es geschafft fast fehlerfrei zu spielen“, beschrieb Libero Johannes Klotz den Spielverlauf.

„Und als es mal eng wurde sind uns drei starke Aktionen in Folge gelungen“, freute sich der 30-jährige Defensivspieler.

Stärkste Hinrunde

Nach den starken Ergebnissen der letzten Wochen rangiert der TVB mit 27 Punkten nun an der Tabellenspitze – und darf sich über die erfolgreichste Hinrunde der Vereinsgeschichte und die „Herbstmeisterschaft“ freuen.

„Ein sensationeller Lauf, vor allem wenn man bedenkt unter welchen Umständen die letzten Wochen abgelaufen sind“, so Gerd Rauch, Bliesens sportlicher Leiter. Denn zuletzt musste Bliesen mehrfach auf Sandy Schuhmacher (Libero) und Maurice Van Landeghem (Außenangriff) verzichten, die beide an Muskelfaserrissen laborieren und auch in Stuttgart nicht zum Einsatz kamen.

„Dann ist auch noch Zuspieler Joshua Lynch mit Knieproblemen ausgefallen“, schildert Rauch. Der 26-jährige Kanadier verpasste die beiden Auswärtsspiele in Rottenburg und Stuttgart, wurde aber von Spielertrainer Sigmund glänzend vertreten.

Plötzlich mit Aufstiegsfrage konfrontiert

Nach den jüngsten Ergebnissen häuften sich die Stimmen und Nachfragen zu einem möglichen Aufstieg der Saarländer in die 2. Bundesliga, die den Club auch nach Thüringen, Sachsen und Bayern führen würde.

„Es ist erst eine Halbrunde gespielt, aber natürlich wurden wir darauf zuletzt des öfteren angesprochen“, berichtet Rauch. Neben der sportlichen Qualifikation – nur der Meister ist direkt qualifiziert – ginge es dabei auch um die Frage, ob die Spieler den Weg mitgehen und ein entsprechend schlagkräftiges Team für die 2. Bundesliga aufgestellt werden könnte.

Gänzlich unvorbereitet möchte man auf dieses Szenario nicht sein und würde auch die Teilnahme am wirtschaftlichen Vorlizenzierungsverfahren der Volleyball Bundesliga anstreben sowie die Option in den Gesprächen mit Spielern und Sponsoren besprechen.

„Für einen möglichen Aufstieg gehen wir – gemessen am aktuellen Finanzrahmen – von Mehrkosten in Höhe von ca. 60.000 € aus“. Diesen Betrag müsste Bliesen zusätzlich über aktuelle und neue Sponsoren und Partner erwirtschaften – und auch frühzeitig gegenüber der Liga nachweisen können. „Nur wenn dieser finanzielle Kraftakt bis Anfang April bewältigt werden könnte, würden wir versuchen, die 2. Bundesliga anzugehen“, so Rauch weiter.

Kracherduell am 11. Januar

Doch das ist alles leise Zukunftsmusik, denn noch sind etliche Meilen zu gehen. Und die möchte Bliesen im Idealfall mit der kompletten Mannschaft bestreiten. „Wir hoffen, dass wir im Januar wieder komplett sind“, so Rauch.

Und das Jahr 2020 startet für den TVB mit einem echten Spitzenduell. Am 11. Januar gastiert der SV Fellbach im St. Wendeler Sportzentrum. Gegen den Zweitligaabsteiger kassierte Bliesen im Oktober die bisher einzige Niederlage der Saison. Die Möglichkeit zur Revanche für Bliesen – in einem echten Kracherduell!

Autor: TV Bliesen, web: tvbliesen-volleyball.de

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Markus Schneider
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