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Benjamin Schwan hauptamtlicher Landestrainer Mountainbike

Benjamin Schwan übernimmt Funktion des hauptamtlichen Landestrainers Mountainbike. (Foto: Benjamin Schwan)
Benjamin Schwan übernimmt Funktion des hauptamtlichen Landestrainers Mountainbike. 
(Foto: Benjamin Schwan)

SRB errichtet Landesstützpunkt Mountainbike an Herman Neuberger Sportschule in Saarbrücken – Benjamin Schwan übernimmt Funktion des hauptamtlichen Landestrainers Mountainbike.

Benjamin Schwan

übernimmt ab der kommenden Saison die Funktion des hauptamtlichen Landestrainers im Bereich Mountainbike (MTB). Der langjährig aktive Mountainbiker und gebürtige Saarländer war zuletzt als Sportwissenschaftler in Köln tätig und wird ab 1. November 2020 seine neue Stelle in Saarbrücken für den Saarländischen Radfahrer-Bund (SRB) antreten.

Damit konnte der SRB den finalen Baustein für das neue Konzept zur Errichtung eines „herausragenden Landesstützpunkt Mountainbike“ an der Hermann Neuberger Sportschule in Saarbrücken setzen.

Vorausgegangen

waren in den letzten Wochen und Monaten intensive Gespräche mit dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR), dem Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland (OSP) sowie dem Landessportverband für das Saarland (LSVS).

„Um zukünftig eine systematische Sichtung und Heranführung an den Hochleistungssport in der olympischen Disziplin MTB im Saarland sicherzustellen, war es notwendig ein umfangreiches Konzept zur Schaffung eines sogenannten „herausragenden Landesstützpunktes“ zu erstellen. Dazu gehört maßgeblich die Ausstattung mit einem hauptamtlichem Landestrainer.

Mit der erstmaligen Besetzung

dieser Stelle möchten wir zukünftig die im Saarland vorhandenen (Kader)Potentiale systematisch entwickeln. Unser Ziel ist es, den Standort Saarland zu einem „Hotspot“ im deutschen Mountainbike-Sport zu entwickeln.

Mit Lars und Thore Hemmerling

sowie Kim Ames, die im September in die neue Weltcup Saison startet, haben wir bereits aktuell saarländische Spitzensportler. Damit wird deutlich welches Potential im Saarland schlummert“, so Leander Wappler, Präsident des SRB.

Das Projekt ist zunächst entsprechend dem olympischen Zyklus auf vier Jahre bis zum 31.12.2023 angelegt. Im nächsten Schritt könnten dann die Überlegungen einer kooperativen Zusammenarbeit mit dem Bundesstützpunkt in Kaiserslautern vertieft werden.

„Durch die starke Vereinsarbeit der saarländischen Radsportvereine in den letzten Jahren und die Errichtung der Trainings- und Wettkampfstätten u.a. in St. Ingbert, Riegelsberg, Hirzweiler, Oberthal und ganz neu in Freisen, sind wir im Nachwuchsbereich im Saarland sehr gut aufgestellt.

Synergien zu schaffen

Es geht nun darum Synergien zu schaffen und gemeinsam mit den Vereinen die Nachwuchssportler und -sportlerinnen weiter zu fördern damit diese sich national präsentieren und weiterentwickeln können“, so Benjamin Schwan zu seinen Zielen.

Um die zukünftigen Kadersportler und Kadersportlerinnen optimal fördern zu können und der Doppelbelastung durch Schule und Training angemessen zu begegnen ist zudem im Rahmen des Konzeptes zukünftig vorgesehen, den Bereich Radsport an der Eliteschule des Sports, dem Gymnasium am Rotenbühl in Saarbrücken zu integrieren.

„Wir freuen uns, dass mit den Mountainbikern zukünftig eine neue olympische Disziplin an der Hermann-Neuberger Sportschule ihre Heimat findet. Wir waren uns alle schnell einig, dass die Rahmenbedingen am Standort optimal sind und dass das Konzept viel Potential hat.“, so Frank Liedke, Vizepräsident Leistungssport und Liegenschaften der HNS des LSVS.

Autor: Leander Wappler, web: srb-saar.de

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Markus Schneider
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