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Australien – Großbritannien – Hallefornia

SV Halle LIONS bei SPORTregio.de

Wenn es gilt Großbritannien und Sport in Verbindung zu bringen, könnte die Aufzählung wie folgt aussehen: Fußball, Rugby und Cricket, dazu noch ein paar weitere ur-britische Sportarten wie Snooker oder Darts – Basketball hat wohl kaum jemand im Sinn.

Stellt man darüber hinaus die Frage

nach einem bekannten britischen Basketballspieler, würde dem Insider vielleicht spontan Luol Deng einfallen, der von 2004-2019 in der NBA aktiv war.

Aber es hat sich eine Menge getan und vor allem die Basketballerinnen der Insel sorgten in den letzten Jahren für Furore, errang das Nationalteam doch 2018 bei den Commonwealth-Games in Australien Silber und belegte bei der EM im vergangenen Jahr den 4. Platz.

Spielerinnen wie Temi Fagbenle und Karlie Samuelson

sind feste Größen in der WNBA und mit EILIDH SIMPSON wird eine weitere Nationalspielerin zeigen, welche Qualitäten der britische Damenbasketball in der Zwischenzeit zu bieten hat.

Die GISA LIONS

sind höchst erfreut, dass sich die 171cm große Simpson entschieden hat, ihr Können in der Saalestadt unter Beweis zu stellen.
Nachdem sie bereits in Spanien und der Tschechischen Republik auf höchstem Niveau aktiv war, ist der Guard nun ein wichtiges Puzzleteil im neu formierten Team von Trainer Kortmann.

Da die Wurzeln der Familie

von Simpson, die in Australien geboren und aufgewachsen ist, in Großbritannien liegen, verfügt sie über die doppelte Staatsbürgerschaft. Während ihrer Zeit am St. Francis College in Brooklyn (NYC), wurden die Briten auf die 27-Jährige aufmerksam und luden sie im Sommer 2014 zu einem Trainingslager ein. Seit dieser Zeit ist sie eine feste Größe in der britischen Nationalmannschaft.

Simpson konnte ihre Statistiken während ihrer College-Zeit kontinuierlich steigern. In ihrem Abschlussjahr gehörte sie stets zur Starting five und erzielte im Durchschnitt 14 Punkte. Ihr Studium der Gesundheitswissenschaft/Sportmanagement schloss sie darüber hinaus mit sehr guten Noten ab.

Eilidh hat sich für die im Oktober beginnende Saison einiges vorgenommen. Es gilt die Mannschaft konkurrenzfähig zu machen und, wenn es nach ihr geht, auch zu einem Anwärter für die Playoffs zu formen.
Wenn man weiß, dass ihr Sportheld kein geringerer als Roger Federer ist, lässt sich erahnen, mit welcher Leidenschaft das Energiebündel die neue Herausforderung in Angriff nimmt.

Auch wenn noch über 16000 km

bis zur Ankunft in Halle zu bewältigen sind, ist Simpson schon jetzt gespannt auf die nächste Saison: „Ich bin dankbar für eine weitere Möglichkeit in einem anderen Land zu leben und zu spielen. Ein neuer Coach und neue Spielerinnen sind immer aufregend und ich kann es kaum erwarten. Ich habe schon sehr viel Gutes über die halleschen Fans gehört.“

In Anbetracht der Tatsache, dass Simpson nicht nur auf dem Feld den Takt angibt, sondern auch Saxophon spielen kann, freuen sich die GISA LIONS auf eine Spielerin, die weiß, welche und wie die Musik sowohl auf, als auch neben dem Feld gespielt werden sollte, um Begeisterung zu wecken.

LET’S GO LIONS!

Autor: Lysann Kairies, web: halle-lions.de

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Markus Schneider
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