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ADAC TCR Germany auf dem Red Bull Ring

Fiebern dem Heimspiel entgegen: Harald Proczyk (l.) und Lukas Niedertscheider. (Foto: ADAC Motorsport)
Fiebern dem Heimspiel entgegen: Harald Proczyk (l.) und 
Lukas Niedertscheider. (Foto: ADAC Motorsport)
  • Drittes Rennwochenende der Tourenwagenserie des ADAC in Österreich
  • Titelverteidiger Proczyk und Teamkollege Niedertscheider fiebern den Heimrennen entgegen
  • Prominenter Gaststarter: WTCR-Champion Gabriele Tarquini im Hyundai i30 N TCR dabei

Spielberg. Auf in die Berge! Das dritte Rennwochenende der ADAC TCR Germany steht vor der Tür – vom 7. bis 9. Juni gibt die Tourenwagenserie des ADAC in den Bergen der Steiermark auf dem Red Bull Ring Vollgas.

Fans dürfen sich erneut auf 350 PS starke Tourenwagen der Marken Audi, Cupra, Honda, Hyundai, Opel und VW freuen. Es ist das Heimspiel für das Meisterteam HP Racing International mit den beiden Fahrern Harald Proczyk (43) und Lukas Niedertscheider (24) – zudem feiert WTCR-Champion Gabriele Tarquini (57, Italien) als Gaststarter im VIP-Auto des Hyundai Team Engstler sein Debüt in der ADAC TCR Germany.

SPORT1 überträgt die Rennen der ADAC TCR Germany im TV. Online sind die Läufe im Livestream auf SPORT1.de und adac.de/motorsport sowie auf dem Facebook-Kanal der ADAC TCR Germany und unter youtube.com/adac zu sehen.

Allen voran Harald Proczyk

fiebert den beiden Rennen am Samstag (17.15 Uhr) und Sonntag (14.40 Uhr) entgegen. „Hier hat alles angefangen, hier habe ich viele Jahre verbracht. Es ist immer schön, hier auf dieser Strecke zu fahren“, sagt der Titelverteidiger, der in Knittelfeld ganz in der Nähe des Rings zur Welt gekommen ist.

An diesem Wochenende gönnt sich Proczyk den Luxus, die Nächte zu Hause zu verbringen. „Ich wohne knapp fünf Kilometer entfernt, das ist natürlich schon besonders“, sagt er. Im vergangenen Jahr legte der Routinier mit einem Sieg auf dem Red Bull Ring den Grundstein für seinen späteren Triumph in der Meisterschaft. Doch in dieser Saison sind die Vorzeichen andere – Proczyk ist nun nicht mehr Herausforderer, sondern Gejagter. Zudem sieht er nach seinem Wechsel vom Opel Astra TCR zum Hyundai i30 N TCR weiterhin Luft nach oben.

„Gerade bei den Longruns müssen wir uns noch steigern. Dass wir eine schnelle Runde hinbekommen, das haben wir jetzt schon bewiesen“, sagt Proczyk, der sowohl in Oschersleben als auch in Most im Qualifying die Pole Position eingefahren hatte: „Aber jetzt müssen wir versuchen, dass wir unsere Performance auch mal über die Distanz abrufen und auf die Strecke bekommen. Dann wäre ich zufrieden – unabhängig von den Ergebnissen.“

In der Gesamtwertung

liegt Proczyk mit 115 Punkten auf Rang vier, Tabellenführer Mike Halder (23, Meßkirch, Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen) hat 152 Zähler auf dem Konto und ist extrem gut in Form. Der Honda Civic TCR-Fahrer hat zwei der bislang vier Saisonrennen gewonnen, dazu kommen ein zweiter und ein vierter Platz. „Der Titel ist das Ziel in diesem Jahr, aber wir gehen Schritt für Schritt“, sagt Halder, der im vierten Jahr in der ADAC TCR Germany fährt und auf dem Red Bull Ring noch ohne Sieg ist: „Es sind noch immer viele Rennen zu fahren!“

Auf den Plätzen zwei und drei der Gesamtwertung

liegen der von der ADAC Stiftung Sport geförderte Max Hesse (17, Wernau, Hyundai Team Engstler) im Hyundai i30 N TCR und Antti Buri (30, Finnland, LMS Racing) im Audi RS3 LMS. Hinter dem Spitzenquartett kommt bereits der erste Junior: Auf Rang fünf liegt Bradley Burns (17, Großbritannien, Pyro Motorsport), der derzeit die Honda Junior Challenge anführt. Der Sieger dieser Wertung erhält am Ende des Jahres einen neuen Honda Civic.

In der Starterliste an diesem Wochenende findet sich auch ein prominenter Name. „Eine echte Legende“, wie Titelverteidiger Proczyk sagt: Gabriele Tarquini, Ex-Formel-1-Fahrer und aktueller Champion des FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR, wird für das Hyundai Team Engstler im VIP-Auto starten. „Die Rennen sind sehr spannend und toll anzusehen, da das Niveau der Piloten sehr hoch ist“, sagt der 57 Jahre alte Italiener. „Ich freue mich, nach der STW-Saison 1999 wieder in einer deutschen Rennserie zu starten.“

Ein echtes Highlight

– nicht nur für die Fans der Serie. „Es ist schon beeindruckend, wie fit er mit seinen 57 Jahren ist. Da kann man nur den Hut ziehen“, sagt Proczyk über den WTCR-Champion Tarquini und fügt lächelnd an: „Neben ihm könnte ich mich ja fast nochmal in der Junior-Wertung anmelden. Ich wünsche ihm noch viele Jahre auf Top-Niveau. Für die Serie selbst ist es eine tolle Sache, einen solchen Fahrer dabei zu haben.“

Autor: Kay-Oliver Langendorff, web: ADAC.de/motorsport

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Markus Schneider
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