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ADAC Junior Cup powered by KTM: David Kuban feiert ersten Saisonsieg auf dem Red Bull Ring

ADAC Junior Cup powered by KTM: Kuban feiert ersten Saisonsieg auf dem Red Bull Ring
Kuban feiert ersten Saisonsieg auf dem Red Bull Ring
  • Artem Maraev um 0,033 Sekunden auf Platz zwei verwiesen
  • Gaststarter Freddie Heinrich fährt aufs Podest
  • Nervenzerreibendes siebtes Rennen im Rahmen der MotoGP

Spielberg. In einem packenden Rennen im Rahmen der MotoGP konnte David Kuban (16, CZE) am Sonntag seinen ersten Saisonsieg im ADAC Junior Cup powered by KTM feiern. Unter der österreichischen Sonne startete der schnelle Tscheche auf dem Red Bull Ring von der Pole Position und setzte sich zu Rennbeginn zunächst gemeinsam mit Gaststarter Freddie Heinrich (13, Lunzenau OT Berthelsdorf) an der Spitze ab. Ab der sechsten Runde konnte Artem Maraev (14, RUS) die Spitzenreiter jedoch einholen und sorgte für zusätzliche Positionswechsel.

In der letzten Kurve der letzten Runde setzte sich schließlich Kuban an der Spitze durch und ließ Maraev um 0,033 Sekunden hinter sich auf dem zweiten Rang. Heinrich konnte den beiden auf den verbleibenden Metern nichts mehr entgegensetzen und landete schließlich 0,366 Sekunden hinter Maraev auf Position drei.

Alexandr Vasyliev (15, RUS), der vor einer Woche im tschechischen Brünn noch sein erstes Podium im ADAC Junior Cup powered by KTM, belegte auf der KTM-Heimstrecke den vierten Platz, dicht gefolgt von Vasilis Koronakis (20, GRE), der sich in der Verfolgergruppe auf Position fünf durchsetzen konnte.

Alan Kroh (14, GER), der ebenso hart in der Verfolgergruppe kämpfte, wurde Sechster, gefolgt vom schnellsten ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Lennox Lehmann (12, Dresden) auf Position sieben. Lokalmatador und Gaststarter Andreas Kofler (14, AUT) landete auf Position acht, vor Noah Lequeux (15, BEL) und einem weiteren Gaststarter, Dennis van Melzen (27, NED). Dabei werden Kofler und van Melzen jedoch nicht im ADAC Junior Cup powered by KTM gewertet.

In der Gesamtwertung steht Kuban mit 107 Punkten vor dem großen Finale vom 28. bis 30. September im niederländischen Assen an der Spitze, gefolgt von Maraev mit 101 Zählern. Kroh und Koronakis folgen auf den Rängen drei und vier mit jeweils 86 und 80 Punkten. Aaron Schäfer (16, Schorndorf-Buhlbronn) belegt mit 74 Zählern den fünften Platz.

Die Stimmen der Top-Drei

David Kuban (16, CZE), Sieger:
„Zu Beginn des Rennens konnte ich zusammen mit Freddie an der Spitze davonfahren und einen recht großen Vorsprung herausarbeiten, weil wir wirklich schnell unterwegs waren. Ab der zweiten Rennhälfte kam Artem noch heran und wir haben uns viele Kämpfe geleistet und uns ständig gegenseitig überholt. In der letzten Runde sah ich Artem vor mir und sagte mir nur: Ich muss es tun! Am Ende hat es geklappt. Das war ein tolles Rennen. Ich bin sehr glücklich und freue mich auch sehr, dass ich meinen Vorsprung in der Gesamtwertung damit noch weiter ausbauen kann.“

Artem Maraev (14, RUS), Zweiter:
„Zunächst hatte ich einen schlechten Start und lag nur an siebter Position. Da dachte ich schon, dass alles verloren ist, aber dann sah ich die Gruppe vor mir kämpfen und mir war klar, dass ich dadurch an ihnen vorbeikomme. Ich habe einen nach dem anderen überholt und dann erst realisiert, dass die anderen beiden schon so weit weg waren. Ich wollte aber unbedingt einen guten Platz belegen, also habe ich alles gegeben und gepusht. Schließlich hat es für den zweiten Rang gereicht, was ein wirklich gutes Ergebnis ist.“

Freddie Heinrich (13, Lunzenau OT Berthelsdorf), Dritter:
„In den ersten Runden wollte ich erst einmal in einen Rhythmus kommen. David und ich haben uns oft umgedreht, um zu sehen, wie groß der Vorsprung ist, dann kam aber Artem wieder und lag zunächst vor mir. Ich wollte ihm hinterherfahren und in der letzten Runde noch einmal angreifen, aber dann habe ich in einer Kurve einen Fehler gemacht und kam dadurch nicht wieder an ihn heran. Mit dem dritten Platz bin ich trotzdem zufrieden.“

RED BULL RING – Rennen

Datum: 12. August 2018
Saisonlauf: 7/9
Wetter: sonnig, 26°C
Streckenlänge: 4,326 km
Pole Position: David Kuban
Runden: 13
Sieger: David Kuban

Autor: Kay-Oliver Langendorff, web: ADAC.de/motorsport

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Markus Schneider
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