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ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring

ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring
Das Honda Team Schubert hofft in Spielberg auf Meisterschaftspunkte 
mit dem Honda NSX GT3. (Foto: ADAC Motorsport)

Highspeed in den Alpen

  • Dritter Saisonlauf des ADAC GT Masters
  • „Liga der Supersportwagen“ startet auf schnellster Strecke im Kalender
  • Vier Rennsieger in bisherigen vier Rennen versprechen viel Spannung

München. Vorhang auf für Runde drei des ADAC GT Masters 2018: Auf dem Red Bull Ring geht es an diesem Wochenende (8.-10. Juni) in der „Liga der Supersportwagen“ mit dem zweiten Auslandsgastspiel in Folge weiter. Die Porsche-Piloten Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) sind auf dem schnellsten Kurs des Jahres als Tabellenführer die Gejagten. Nach vier verschiedenen Siegern in den ersten vier Saisonrennen versprechen die 36 GT3-Sportwagen von acht Marken auch in den Alpen beste Unterhaltung. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag ab 13:00 Uhr von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.

Keyfacts, Red Bull Ring, Spielberg, Saisonläufe 5 und 6 von 14

Streckenlänge: 4.318 Meter
Layout: 10 Kurven (sieben Rechts-, drei Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren
Sieger 2017, Rennen 1: Jules Gounon/Daniel Keilwitz (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R)
Sieger 2017, Rennen 2: Rolf Ineichen/Christian Engelhart (GRT Grasser Racing Team, Lamborghini Huracán GT3)
ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring im TV: Beide Rennen werden bei SPORT1 am Samstag und am Sonntag live übertragen. Eine Übersicht über die TV-Sendezeiten im Anhang

Mit dem Lauf in Österreich steht eine der beliebtesten Veranstaltungen des Jahres an. Der Red Bull Ring ist nicht nur wegen seiner Alpen-Atmosphäre einmalig, er ist auch der schnellste Kurs im ADAC GT Masters-Kalender. 2017 gewann hier das Lamborghini-Duo Rolf Ineichen (40/CH) und Christian Engelhart (31/Starnberg, beide GRT Grasser Racing Team) mit einem Schnitt von 170,9 km/h das schnellste Rennen der Serienhistorie.

Spitzenreiter

Die aktuellen Spitzenreiter Robert Renauer und Mathieu Jaminet reisen zwar noch ohne Saisonsieg in die Steiermark. Ende April in Most haben sie jedoch dank zweier dritter Plätze in ihrem Porsche 911 GT3 R Rang eins in der Gesamtwertung übernommen. „Es ist natürlich sehr schön, als Tabellenführer an den Red Bull Ring zu reisen“, so Renauer. „Aber wir wissen auch, dass erst zwei Rennwochenenden hinter uns liegen und noch einige Läufe auf uns warten. Wir konzentrieren uns einfach darauf, die anstehenden Rennen ähnlich gut wie die beiden ersten zu überstehen.“ Der Alpenkurs ist Renauers Lieblingsstrecke im Kalender, mit einer Vorhersage für das Wochenende hält er sich jedoch zurück: „Die Strecke macht Spaß zu fahren und liegt einfach in einer klasse Gegend, da kommt immer etwas Urlaubsflair auf. Es ist schwer, Prognosen abzugeben. Wir konnten bis jetzt sehr konstant Punkte sammeln und deshalb hoffe ich, dass wir daran anknüpfen können. Ich glaube nicht, dass wir unbedingt um den Sieg mitkämpfen werden, aber unser Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu holen, um den Red Bull Ring auch als Tabellenführer zu verlassen. Wir wollen auf jeden Fall wieder vorn landen, vielleicht wieder auf dem Podium.“

Gesamtzweite sind nach ihrem Sonntagstriumph in Most die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP), die in Spielberg den Sieg wiederholen wollen – ebenso wie die weiteren Rennsieger der bisherigen Rennen. Zu diesen gehören der Österreicher Max Hofer (18) und Partner Philip Ellis (25/GB) im Audi R8 LMS von Phoenix Racing sowie ihre Markenkollegen von BWT Mücke Motorsport Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin). Mücke wird in der Steiermark jedoch wie bereits beim Saisonauftakt von DTM-Star Jamie Green (35/GB) vertreten. Ebenfalls ganz oben auf dem Podest standen bereits der in Wien lebende Lamborghini-Werkspilot Mirko Bortolotti (28/I) und dessen Teamkollege Andrea Caldarelli (28/I), die einen Huracán GT3 für das unweit der Strecke in Knittelfeld ansässige Team ORANGE1 by GRT Grasser steuern.

Daniel Keilwitz

Optimistisch für den Red Bull Ring ist auch Corvette-Pilot Daniel Keilwitz (28/Villingen) – mit sechs Siegen der erfolgreichste ADAC GT Masters-Pilot auf der 4,318 Kilometer langen Strecke. Zuletzt gewann er auf dem Alpenkurs im Samstagsrennen 2017 mit dem späteren Titelgewinner Jules Gounon (23/F). Zusammen mit seinem neuen Teamkollegen Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) erzielte Keilwitz in Tschechien zwei zweite Plätze. Das Duo verbesserte sich dadurch auf den dritten Gesamtrang. In Österreich wollen die Piloten von Callaway Competition den ersten Saisonsieg einfahren.

Timo Bernhard

Auch der letztjährige Le-Mans-Sieger und FIA-WEC-Weltmeister Timo Bernhard (37/Bruchmühlbach-Miesau) möchte am Wochenende ein Ausrufezeichen setzen. Der Porsche-Werkspilot, der zusammen mit Kévin Estre (29/F) einen 911 GT3 R für seinen Rennstall KÜS Team75 Bernhard pilotiert, bestreitet seine erste Saison als Fahrer in der „Liga der Supersportwagen“. „Am Red Bull Ring wollen wir auf jeden Fall in die Punkteränge und vielleicht noch weiter nach vorn“, so Bernhard.

Heimspiel auf dem Red Bull Ring

Neben Max Hofer haben mit Porsche-Pilot Klaus Bachler (26, KÜS Team75 Bernhard), Christopher Zöchling (30, MRS GT-Racing) im BMW M6 GT3 und Mercedes-AMG-Fahrer Clemens Schmid (27, AutoArenA Motorsport) noch drei weitere Österreicher auf dem Red Bull Ring ein Heimspiel. Beim oberösterreichischen Team HB Racing gibt es dabei einen Fahrerwechsel: Da Stammpilot Dominik Schwager (41/München) verletzungsbedingt ausfällt, kommt beim Heimrennen des Rennstalls Alfred Renauer (33/Jedenhofen) als Teamkollege von Luca Ludwig (29/Bornheim) im Ferrari 488 GT3 zum Einsatz. Renauer spielte eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Teams und ist seit der Gründung ein guter Freund des Rennstalls. Dadurch entsteht eine kuriose Situation, da der Bayer eigentlich Teamchef von Precote Herberth Motorsport ist. Aufgrund seines Einsatzes als Fahrer für ein anderes Team wird er diese Position aber in Spielberg nicht ausüben.

ADAC Formel 4

Zusätzlich zum ADAC GT Masters starten in Spielberg auch die Nachwuchstalente der ADAC Formel 4, die spektakulären Tourenwagen der ADAC TCR Germany, der Porsche Carrera Cup Deutschland sowie der Renault Clio Cup Central Europe. Aber auch abseits der Strecke gibt es für die Zuschauer Unterhaltsames: Sowohl am Samstag (10:15-10:45 Uhr) als auch am Sonntag (10:35-11:15 Uhr) können die Zuschauer beim Pit Walk Autogramme sammeln und einen Blick hinter die Kulissen der „Liga der Supersportwagen“ werfen. Beim Meet the Drivers auf der Bull’s Lane Terrasse haben die Fans am Samstag (15:00-15:30 Uhr) ebenfalls die Gelegenheit, die Fahrer zu treffen.

ADAC GT Masters-Kalender 2018

13.04.-15.04.2018 Motorsport Arena Oschersleben
27.04.-29.04.2018 Autodrom Most (CZ)
08.06.-10.06.2018 Red Bull Ring (A)
03.08.-05.08.2018 Nürburgring
17.08.-19.08.2018 Circuit Zandvoort (NL)
07.09.-09.09.2018 Sachsenring
21.09.-23.09.2018 Hockenheimring Baden-Württemberg

Autor: Kay-Oliver Langendorff, web: ADAC.de

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Markus Schneider
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