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3 Mio. € Programm zur Förderung von Naturrasenplätzen

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Innenminister Bouillon hat für die nächsten drei Jahre ein neues Programm zur Förderung von Naturrasenplätzen aufgelegt. Der Minister: „Hierfür werden insgesamt 3 Millionen Euro – jeweils eine Million Euro pro Jahr – aus Bedarfszuweisungen bereitgestellt. Voraussetzung dafür ist eine Förderung der Maßnahme durch die Sportplanungskommission sowie eine finanzielle Beteiligung der Kommunen und Vereine.“

Angesichts der momentanen Diskussion über Kunstrasenplätze mit Gummigranulatverfüllung in Deutschland erklärt Sportminister Klaus Bouillon: „Die Vereine sind aufgrund der öffentlichen Diskussion über ein mögliches Verbot von Gummigranulat durch die EU-Kommission verunsichert. Daher möchte ich signalisieren, dass die saarländischen Vereine auch in Zukunft beim Umbau von Sportplätzen unterstützt werden.“

Vorgesehen ist, unter Berücksichtigung von Förderhöchstbeträgen, dass sich Sportplanungskommission, Bedarfszuweisungen und Gemeinden mit jeweils 30% und die Vereine mit 10% beteiligen.

Förderfähig wird – bei erfolgter Pflege und Instandhaltung – bei nachgewiesenem sportfachlichen Bedarf sowohl die grundlegende Sanierung bestehender Naturrasenplätze, als auch der Rückbau von Kunstrasenplätzen in Naturrasenplätze im Rahmen der kommunalen Sportstättenentwicklungsplanung und unter Berücksichtigung der Nutzungsfrequenz sein.

Doch Sportminister Bouillon geht noch weiter:

„Daneben werden wir die einzelnen Vereine, die momentan in der Umsetzung der Sanierung von ihren Kunstrasenplätzen sind, hinsichtlich eines alternativen Füllmaterials beraten und dieses fördern. Auch Vereine, bei denen ein Naturrasenplatz aufgrund der Rahmenbedingungen nicht umsetzbar sein wird, werden zukünftig nicht alleine gelassen. Wir wollen auch hier die Sanierung eines Kunstrasenplatzes mit alternativen Bauweisen, beispielsweise durch Korkverfüllung, finanziell über Bedarfszuweisungen unterstützen.“

Bouillon: „Wir sind bereits in zahlreichen Gesprächen mit den Vereinen und empfehlen angesichts eines nicht auszuschließenden zukünftigen Verbots von Gummigranulat, aber auch aus Umweltschutzaspekten, bereits jetzt eine Umstellung auf Naturrasenplätze bzw. die alternative Verfüllung mit Materialien wie Kork und Sand. Gemeinsam mit dem Saarländischen Fußballverband unterstützen und beraten wir die Vereine, die momentan vor einer Umsetzung stehen, vorhabenbezogen und zukunftssicher.“

Autor: Pressestelle des Ministeriums für Inneres, 
Bauen und Sport, web: innen.saarland.de

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Markus Schneider
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