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2. Historische Flugplatzrennen Zweibrücken

Vom Formel 1 bis zum Vorkriegsoldtimer, Masse und Klasse am Start. Corso der Teilnehmer am Freitagnachmittag in die Zweibrücker Innenstadt. (Foto: Wolfgang Heinz)
Vom Formel 1 bis zum Vorkriegsoldtimer, Masse und Klasse am Start. Corso 
der Teilnehmer am Freitagnachmittag in die Zweibrücker Innenstadt.
(Foto: Wolfgang Heinz)

Zweibrücken (wh). Mit einem recht hohen Nennergebnis startet die Organisation des „HISTORISCHEN FLUGPLATZ RENNEN ZWEIBRÜCKEN“ in den Endspurt. Dazu Veranstalter Wolfgang Heinz „Trotz der für Veranstalter schwierigen Zeiten haben wir mit rund 180 Teilnehmern im Rennen und Slalom ein gutes Nennergebnis erreicht. Wir können den Besuchern damit am 25. und 26. September 2021 wiederum eine tolle Marken- und Modellvielfalt präsentieren.

Es haben sich aus deutschen Renn- und Oldtimerserien im Bereich Zwei- und Vier-Rad viele Teilnehmer bei uns im Rennbüro in Losheim am See angemeldet“ so Heinz. „Das beginnt mit rund ein Dutzend spektakulären Seitenwagen aber auch Motorrädern aus der Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft. Dazu gesellen sich jede Menge Formel- und Rennwagen bis zu Oldtimern, auch aus den 30er Jahren. Auch der ATS Formel 1 von Manfred Winkelhock von 1981 wird am Start sein. Die Besucher erwartet ein sehr hoher Mix aus allem was Räder hat und das nicht auf einer permanenten Rennstrecke, sondern auf einem Flugplatzgelände.

Einzigartiger Corso in die Zweibrücker Innenstadt am Freitagnachmittag

„Besonders erwähnen möchte ich hier die Einzigartigkeit des Teilnehmer-Corsos in die Zweibrücker Innenstadt am Freitagnachmittag“ so Heinz. „Mit Unterstützung der Stadt Zweibrücken, der Polizei Zweibrücken sowie weitere Helfer werden wir in einem geschlossenen Corso ab 17.00 Uhr vom Flughafen auf den Zweibrücker Schloßplatz fahren. Dort werden die Motorräder und Fahrzeuge so aufgestellt, dass die Besucher sich, und das ist einzigartig, in der Stadt die Preziosen ansehen können. Ein versierter Moderator wird die Fahrzeuge und Motorräder vorstellen. Gegen 19.0 Uhr endet dieses einzigartige Spektakel und der Corso wird wieder zum Fahrerlager in den Flughafen geleitet.

Umbau der Start- und Landebahn in eine temporäre Rennstrecke

„Wir bauen die Start- und Landebahn sowie die Taxiways zu einer sportlich interessanten Rennstrecke mit über ein Dutzend Kurven um. Künstliche Schikanen sorgen für mehr Anstrengungen bei den Fahrern und reduzieren auch die Geschwindigkeiten“ so Heinz. Die Strecke mit ihren rund 2 km Länge ist im nördlichen Teil des Flughafens. Unter Anbindung der großen Vorflächen mit zusammen ca. 50.000 Quadratmetern Fläche gibt es zwei riesige Fahrerlager, getrennt für Wagen und Motorräder. Der Aufbau dazu beginnt für das Team rund um Veranstalter Wolfgang Heinz schon Tage vorher und soll möglichst viel Sicherheit für Teilnehmer und Zuschauer bieten.

Sportlich Fahren oder einfach nur cruisen

Kern der Veranstaltung bilden unterschiedlich klassifizierte Motorrad- und Automobil-Läufe. Es werden sogenannte Gleichmäßigkeits- und Demonstrationsläufe gefahren.
Für die mehr sportlich ambitionierten Fahrzeug- und Motorradbesitzer gibt es eine Gleichmäßigkeits-/Sollzeitprüfung mit mehreren Durchgängen zu je 20 Minuten, die dazu notwendige Zeitmessung erfolgt per Transponder. Mit einer profunden Moderation werden alle Durchgänge kommentiert. Insgesamt können die Besucher an beiden Tagen über 30 Rennen erleben.

Aus Gründen des Marketings nennt sich diese Veranstaltung zwar Flugplatzrennen, jedoch ist es im sportlichen Bereich eine Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) für Historische Fahrzeuge, Youngtimer, Sportfahrzeuge sowie Motorräder aller Arten. Sieger ist der- oder diejenige, der/die das Fahrzeug oder Motorrad bei den vorgegebenen Durchläufen möglichst gleichmäßig über die Strecke bis zum Ziel bewegt. Dabei muss eine vorgegebene Referenzzeit in den anderen Wertungsläufen möglichst zeitgleich bestätigt werden. Abweichungen nach oben und unten werden mit Zeitstrafen belegt. Die Teilnehmer der Demonstrationsfahrten können das Ganze viel einfacher angehen. Diese haben keine Zeitwertung und freuen sich, mit oder ohne Beifahrer, auf Fahren auf einer Strecke ohne Gegenverkehr und profunder Moderation.

Food Trucks und Kaffee und Kuchen. Einlass mit 3 G Hygienekonzept

Für das leibliche Wohl der Besucher mit Speisen und Getränken sorgen mehrere Food Trucks und Stände im Fahrerlager. Hier gibt es auch Kaffee und Kuchen nachmittags.
Die Zuschauer sind hautnah an der Strecke dabei und können unter den bekannten Hygienevoraussetzungen den zahlreichen Piloten ob Zwei- oder Vier-Rad beim Schrauben im großen Fahrerlager über die Schulter schauen. Ein Zutritt ist nur nach den momentan gültigen Hygienestandards möglich. Diese sind unter flugplatzrennen.com einsehbar.

Ausreichende Parkflächen sorgen für leichte Erreichbarkeit für die Zuschauer, die zu sozialen Preisen mit einer Tageskarte der zweiten Ausgabe des Historischen Flugplatzrennen Zweibrücken beiwohnen können. Natürlich müssen dabei unbedingt die Hygienebedingungen eingehalten werden.

In einem umfangreichen Programmheft, kostenlos erhältlich vor Ort und auf der Homepage unter www.flugplatzrennen.com, gibt es alle notwendigen Informationen wie aktuelle Teilnehmerlisten in den einzelnen Klassen, eine Übersicht über die Organisationsstruktur der Veranstaltung, Produktinformationen und Lagepläne. „In intensiver Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden haben wir Konzepte wegen der notwendigen Hygienestandards erarbeitet. Damit steht der Veranstaltung nach Umsetzung aller in dieser Zeit notwendigen Vorgaben nichts mehr im Wege und wir sind guter Dinge.

„Mit einem Helferstab von rund einhundert Personen werden wir den Teilnehmern ein unvergessliches Wochenende in der Region Zweibrücken bieten“ so Veranstalter Wolfgang Heinz. Die Eintrittskarten sind in VVK-Stellen Homburg, Contwig und Zweibrücken und auf der Homepage unter flugplatzrennen.com/zuschauer-infos zu erwerben.

Autor: Wolfgang Heinz, web: flugplatzrennen.com

 

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Markus Schneider
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