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11. Rennwochenende der Superbike – WM in Magny-Cours / Frankreich

Sieger unter sich: J. Rea und T. Razgatlioglu. (Foto: moto-foto)
Sieger unter sich: J. Rea und T. Razgatlioglu. (Foto: moto-foto)

Jonathan Rea holt seinen 5. Superbike – WM Titel in Folge

Weltmeister und Titelverteidiger Jonathan Rea konnte schon in Frankreich beim drittletzten Aufeinandertreffen der Superbike-Piloten seinen 5. WM – Titel in Folge sicherstellen.

Das ist umso erstaunlicher als das der Nordire seinen ersten Laufsieg 2019 erst beim 5. Rennwochenende in Imola erzielen konnte während sein schärfster Herausforderer, Alvaro Bautista , bis dahin alle 11 (!) Rennen zuvor gewinnen konnte.

Doch nach einer beispiellosen Sturzserie von Bautista in den Sommermonaten bei gleichzeitiger Siegesserie von Rea im selben Zeitraum haben sich die Vorzeichen komplett verändert.

In Lauf 1 von Starplatz 16 zum Sieg!

Doch nicht Rea war es der die Geschichte von Lauf 1 geschrieben hat sondern sein junger Kawasaki Markenkollege Toprak Razgatlioglu. Der junge Türke brachte das Kunststück fertig von Startplatz 16 zum Sieg zu fahren! Nach der ersten Runde bereist an 7. Stelle liegend fuhr Razgatlioglu ab Runde 2 im Spitzenpulk mit Haslam, Sykes, Davies , Baz, van der Mark und Rea und kämpfte um die Führung. Mehrere harte Bremsmanöver in der Spitzkehre sorgten für mächtig Unruhe im Spitzenpulk die mit Ducatimann Chaz Davies in Runde 4 das erste Sturzopfer forderte.

Während die Führung mehrfach wechselte und es in einem hart geführten Rennen zwischen den Protagonisten mehrere Kontakte und Berührungen gab setzte sich zur Rennmitte der Niederländer van der Mark an die Spitze und fuhr seinem 4. Superbike-Laufsieg entgegen.

Doch in der 18. von 21 Runden ging der Niederländer mitsamt seiner Yamaha zu Boden und vergab damit aale Chancen auf den Siegerpokal.

Den holte sich der 22 jährige Kawasaki Pilot Toprak Razgatlioglu der seinen berühmten Markenkollegen Jonathan Rea in der letzten Runde kurz vor dem Ziel gekonnt ausbremste und seinen Premierensieg in der Superbike-WM holte.

Hinter dem tief enttäuschten 4-fachen Weltmeister holte Tom Sykes mit der BMW einen weiteren Podestplatz.

2. Rennsieg für Kawasaki-Pilot Toprak Razgatlioglu

Im Sprintrennen am Sonntagvormittag über 10 Runden konnte Razgatlioglu seinem Premierensieg vom Vortag gleich den 2. Sieg folgen lassen.

Nach einem harten Duell mit Weltmeister Rea und Yamaha-Pilot van der Mark behielt der türkische Superbiker das bessere Ende für sich vor seinen beiden Widersachern. Wie in Lauf 1 konnten auch im Sprintrennen die beiden deutschen Teilnehmer, Sandro Cortese/Yamaha und Markus Reiterberger/BMW nicht überzeugen.

Mit den Plätzen 12 und 17 blieben beide Piloten weit hinter ihren eigenen Erwartungen zurück.

5. WM – Titel für Jonathan Rea

Als der 2- fache Laufsieger Razgatlioglu mit Alvaro Bautista, schärfster Verfolger von Jonathan Rea im Kampf um die Weltmeisterschaft, in Runde 2 kollidierte und beiden Piloten ausscheiden mussten war die Marschroute für Jonathan Rea klar – gewinnt er Lauf 2 hat er seinen 5. Titel in der Superbike-Weltmeisterschaft in der Tasche.

Dementsprechend motiviert kämpfte Rea mit Michael van der Mark Runde um Runde um die Führung ehe er sich im letzten Renndrittel leicht vom Niederländer absetzen konnte. Den herausgefahrenen Vorsprung von 1 Sekunde verwaltete der Kawasaki-Pilot mit all seiner Routine und seinem Können um nach 21 Runden dem vielumjubelten Sieg einzufahren.

Als Rea mit seiner ZX-10RRR die Ziellinie überquerte erwartete ihn seine Crew mit der Boxentafel und der Aufschrift: 5 Titel – 2015-2016-2017-2018-2019 – !!!

Damit ging Jonathan Rea als erfolgreichster Fahrer in die Geschichte der Superbike-Weltmeisterschaft ein. 5 WM-Titel und 83 Laufsiege ist die beeindruckende Bilanz des 32-järigen Nordiren aus Larne – eine einzigartige Erfolgsgeschichte unter den Superbikern!

Autor: Hartmut Reuschel, web: www.worldsbk.com/de

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Markus Schneider
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