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Saarlands Leichtathletik Jugend erfolgreich

In der Mensa der Hermann Neuberger Sportschule versammelten sich hochrangige Vertreter des saarländischen Sports und des saarländischen Leichtathletik Bundes um zwei erfolgreiche junge Sportler zu empfangen.

Gerd Meyer, Präsident des LSVS mit dem Hauptgeschäftsführer Paul Hans, Leichathletik Präsident Werner Zimmer mit seinen Vizepräsidenten Lothar Altmeyer und Karin Becker, sowie die Vereinsvorsitzenden Dr.Walter Hort vom SV schlaucom Saar 05 und Ludwig Klein vom LAC Rehlingen warten auf die Rückkehr von Pascal Koehl und Jenna Pletsch von ihrem Ausflug zur Junioren Weltmeisterschaft in der Leichtathletik in Moncton/Kanada.

Da die beiden direkt vom Flughafen in Frankfurt kamen und dort ein wenig auf ihre Koffer warten mußten, gab es auch eine kleine Wartezeit in Saarbrücken.

Als sie dann endlich eintrafen, gab es für Pascal Koehl ein freudiges Wiedersehen mit den Eltern. Jennas Eltern waren noch einige Tage in Kanada geblieben, nicht destrotrotz war ihr Wiedersehen mit ihrer saarländischen Leichtathletik Familie ebenso herzlich.

Nach 18 Jahren und der Medaille damals von Boris Henry, heute Bundestrainer der Speerwerfer, war es endlich wieder einer saarländischen Athletin gelungen, bei einer Juniorenweltmeisterschaft eine Medaille zu gewinnen. Dass es letztendlich Silber war, trübt nicht die Freude über die großartige Leistung von Jenna, die dort mit 13,32 sec. Über 100 Hürden einen neuen Saarlandrekord aufstellte.

Zwei Trainer, und zwar Uli Knapp und Tanja Horbach, betreuen die Athletin und brachten ihre Formkurve in den letzten Jahren stetig nachoben. Jenna, die nach eigenen Worten bei Starts immer noch sehr aufgeregt ist, ist angetran von der Arbeit mit den Trainern. Besonders mit Tanja Horbach versteht sie sich gut. „Wir verstehen uns ohne Worte!“ sagt sie und wird in Zukunft weiter an ihrer Nervenstärke arbeiten. Ihr Ziel ist eine Olympiateilnahme, wenn es 2012 in London noch nicht klappt, will sie in jedem Fall 2016 dabeisein.


Dasgleiche gilt auch für Pascal Koehl. Der Stabhochspringer schaffte in Moncton in der Qualifikation eine Höhe von 5,30 m, was gleichzeitig neuer Saarlandrekord ist. Leider hat es in dann gezwickt. Eine Zerrung im Oberschenkel warf ihn für den Endkampf außer Gefecht. Trotz hervorragender Arbeit der Physios geland es nicht, ihn für den Endkampf fit zu machen. „Bei voller Gesundheit hätte ich in jedem Fall auch die große Chance auf eine Medaille gehabt.“

Auch sein Ziel ist einmal die Teilnahme an olympischen Spielen.

Neben dem Dank und kleinen Geschenken von LSVS, SLB und den jeweiligen Vereinsvorsitzenden kam Lothar Altmeyer noch auf die Entwicklung der beiden zu sprechen.

Lothar Altmeyer, der beim SLB für Leistungssport zuständig ist, betreut gleichzeitig am Rotenbühl-Gymnasium auch den Sportförderung. In den Anfängen der Eliteschule kamen Pletsch und Koehl als Schüler in die erste Sportklasse des Gymnasiums. Damals waren sie zwar gute Sportler, aber in der Leistungsfähigkeit zum Bundesverband eher Durchschnitt. Konsequente, kontinuierliche Aufbauarbeit der Trainer und der Schule haben sie jetzt, wo sie kurz vor dem Abitur stehen, zur Weltspitze in der Jugendleichtathletik geführt und zeigen deutlich, wie wichtig die Einrichtung der Sportförderklassen am Rotenbühl-Gymnasium war.


Eingestellt am 28.07.2010 um 13:23 Uhr

Von: Peter Franz