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RÖMERSTROM Gladiators Trier schlagen MLP Academics Heidelberg

Starke Reaktion! Nach der Auswärtsniederlage in Köln am vergangenen Donnerstag schlagen die RÖMERSTROM Gladiators Trier in der Arena Trier am „WINGS-Fernstudium“-Spieltag die MLP Academics Heidelberg mit 87:76. Stärkster Gladiator war Power Forward Johannes Joos, der mit 30 Punkten und 12 Rebounds erneut ein Double-Double auflegte.
 
„Das war Grandi-JOOS“, unkte Hallensprecher Chris Schmidt nach dem Spiel und bat Power Forward Johannes Joos zum Fan-Talk auf dem Parkett. Das Sonderlob hatte sich der 22-jährige nach seinem erneuten Double-Double im Spiel gegen Heidelberg auch verdient.
 
Doch von vorne: Trier startete stark in die Partie. Head Coach Marco van den Berg hatte die Starting Five umgestellt und ließ Shooting Guard Kyle Dranginis erstmals von der Bank kommen. Von Beginn an dabei jedoch Triers Neuzugang Anton Shoutvin, der erst vergangenen Dienstag zur Mannschaft gestoßen war. Zu Beginn entwickelte sich das Spiel ausgeglichen. Während Trier mit Joos und Smit immer wieder zu Punkten kam, tat sich bei Heidelberg vor allem Power Forward Evan McGaughey mit zwei Dreiern hervor. Nach 5 Minuten weckte Gladiator Joos dann die Arena Trier mit einem krachenden Dunk auf. Der Assists kam vom starken Shoutvin, der in seinem zweiten Spiel für die RÖMERSTROM Gladiators 13 Punkte erzielte. Trier erspielte sich einen 8:0 Lauf und zog damit auf 20:12 weg. Academics-Coach Branislav Ignjatovic nahm eine Auszeit um den Lauf zu stoppen und sein Team neu einzustellen. Das wirkte. Trier gelangen nur noch vier Punkte, Heidelberg kam wieder heran und das Viertel endete 24:19 aus der Sicht des Gastgebers.
 
Im zweite Viertel dominierten die RÖMERSTROM Gladiators. Vor allem Neu-Gladiator Shoutvin zeigte nun, dass er ein variabler Big Man ist. Sowohl von der Dreier-Linie, als auch in der Zone erspielte sich der Israeli sieben Punkte und legte damit den Grundstein für einen starken Spielabschnitt der gesamten Mannschaft. Trier zeigte tollen Team-Basketball, traf vorne freie und wichtige Würfe und organisierte auch die Defense stark. Folgerichtig gingen die Gladiatoren mit einer 18-Punkte-Führung (50:32) in die Kabine.
 
Wer aber dachte, dass das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits gegessen sei, irrte. Die MLP Academics Heidelberg kamen mit voller Motivation aus der Pause. Trier leistete sich im Gegenzug in der zweiten Hälfte deutlich mehr Ballverluste (10 von insgesamt 15) und brachte Heidelberg so selbst wieder ins Spiel. Vor allem die Amerikaner Smith und McGaughey erarbeiteten sich bei den Gästen jetzt um Punkt um Punkt. Grade aus der Distanz trafen die Kurpfälzer nun sicherer. Deshalb schmolz der Vorsprung der Gladiatoren dahin. Nach dem dritten Viertel führte Trier noch 67:57. Doch mit einem 12:0-Lauf über die Viertelpause hinweg, kamen die Academics bis auf zwei Punkte heran (67:65).
 
Doch die RÖMERSTROM Gladiators wollten den Sieg unbedingt an der Mosel behalten. Und dieser Wille drückte sich in einer starken Leistung aus. Vor allem Johannes Joos stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohenden Wendung. Nach einem unsportlichen Foul gegen sich, verwandelte der Power Forward die fälligen Freiwürfe sicher. Insgesamt zeigten sich die Gladiatoren mit 18 von 19 Treffern nervenstark von der Linie. Mit dieser Nervenstärke und einem Grandi-JOOS on Fire brachten die RÖMERSTROM Gladiators Trier den Sieg mit 87:76 am Ende , nach einer überragenden und einer kämpferisch starken Halbzeit, über die Zeit.
 
Die Moselstädter halten damit Anschluss an die obere Tabellenhälfte und stehen nach dem neunten Spieltag nun auf dem elften Platz. Die nächste Partie führt die RÖMERSTROM Gladiators Trier kommendes Wochenende nach Paderborn, am 26. November 2017 steht dann das Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Karlsruhe an.
 
Stimmen:
 
Marco van den Berg: „Ich bin mit vielem zufrieden nach dem Spiel. Der Sieg gegen ein starkes Team aus Heidelberg war immens wichtig. Wenn wir den Ball gut bewegen, dann sieht man das ganze Potential der Mannschaft, dann sind wir viel schwieriger zu verteidigen. Defensiv bin ich noch nicht so glücklich mit unserer Leistung. Aber es gibt immer was zu klagen.“
 
Statistik:
 
Kyle Dranginis (5), Kevin Smit (13), Jermaine Bucknor (7), Rupert Hennen, Lucien Schmikale, Thomas Grün (4), Stefan Ilzhöfer (9), Luka Buntic (6), Johannes Jos (30), Anton Shoutvin (13).


Eingestellt am 14.11.2017 um 08:51 Uhr Von: Vincenzo Sarnelli