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HVS-Newsletter 05-2018

Amelie Berger für A-Nationalmannschaft nominiert. 


(bayer04). Mit einem Kurzlehrgang von Sonntagabend, 11. Februar 2018, bis Mittwochmittag, 14. Februar 2018, macht sich die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes unter neuer sportlicher Leitung auf ihren Weg Richtung EM 2018. Bundestrainer Henk Groener hat für die Maßnahme im SportCentrum Kamen-Kaiserau 22 Spielerinnen nominiert. Darunter auch Rechtsaußen Amelie Berger von den Elfen aus Leverkusen. „Zwar haben einige Linkshänder sich erklärt zurückzuziehen, allerdings habe ich nicht damit gerechnet. Umso größer ist die Überraschung und ich freue mich sehr auf die nächste Herausforderung“, sagte Amelie Berger nach ihrer ersten Nominierung für die A-Nationalmannschaft. 

Amelie Berger kam im Sommer 2015 vom SV 64 Zweibrücken zum TSV Bayer 04 Leverkusen. Mit der weiblichen A-Jugend wurde sie 2016 und 2017 Deutscher Vize-Meister. Im Dezember 2016 gab sie ihr Debüt in der Handball-Bundesliga Frauen (HBF): Im Trikot der Elfen lief die Linkshänderin gegen den Thüringer HC auf und gehört seitdem zum Aufgebot von Renate Wolf.

Wir freuen uns auf diese erste gemeinsame Etappe und sind neugierig darauf, die Spielerinnen in der Nationalmannschaft zu erleben”, sagt Groener, der seine Arbeit mit Co-Trainerin Heike Horstmann und Torwarttrainerin Debbie Klijn aufnimmt. 

In Kamen-Kaiserau soll die Basis für die nächsten Qualifikationsspiele zur EHF EURO 2018 gelegt werden. Voraussichtlich am 21. März 2018, um 19.00 Uhr, in der SCHARRena Stuttgart und am 24. März 2018 im Polideportivo Jose A. GASCA in San Sebastián treffen die deutschen Handballerinnen auf Spanien, das die Gruppe 6 nach Siegen gegen Litauen und die Türkei mit 4:0 Punkten anführt. Deutschland folgt mit 3:1 Punkten auf Rang zwei. Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die Europameisterschaft, die im Dezember in Frankreich stattfinden wird. 




Volunteer-Programm zur WM 2019 gestartet 


(dhb). Knapp fünf Wochen nach dem Ende der Weltmeisterschaft der Frauen wirft auch das nächste Großereignis in Deutschland seine Schatten voraus. Das Volunteer-Programm zur Handball-Weltmeisterschaft 2019 in Deutschland und Dänemark (10. bis 27. Januar 2019) ist gestartet und bietet wieder einzigartige Möglichkeiten, in vielen unterschiedlichen Aufgabenfeldern Einblicke hinter die Kulissen eines besonderen Events zu bekommen. Freiwillige Helferinnen und Helfer werden an allen deutschen Standorten Berlin, München, Köln und Hamburg gesucht.
Bewerbungen sind ab sofort via dhb.de/volunteering möglich.
„Bei der WM der Frauen 2017 hatten wir über 800 Volunteers, die mit ihrem Einsatz und ihrer Begeisterung einen wichtigen Teil zu einer erfolgreichen Heim-WM beigetragen haben. Das wollen wir 2019 in den deutschen Standorten fortführen“, sagt Thomas Freyer, WM-Projektleiter des Deutschen Handballbundes. Für interessierte Volunteers gibt es rund um die Weltmeisterschaft 19 verschiedene Einsatzfelder, darunter die Bereiche Akkreditierungen, Betreuung von Teams, Zuschauern und Medienvertretern sowie VIPs. Freyer: „Alle Volunteers können ihre individuellen Stärken einbringen und wichtige Lebenserfahrungen sammeln. Wir freuen uns über jede helfende Hand, die das Turnier zu einem besonderen Erlebnis machen wird.“  
Fremdsprachenkenntnisse sind für zahlreiche Aufgabengebiete rund um die WM 2019 von Vorteil. Die über dhb.de/volunteering getätigten Bewerbungen werden zunächst zentral beim Deutschen Handballbund gesammelt. Die Auswahl und Rekrutierung der Volunteers werden im Laufe des Sommers stattfinden.  



HGS-Spieler Müller und Weißgerber wechseln in die 1. Liga


(hgs). Nun ist es abgemacht: Jerome Müller und Lars Weißgerber wechseln nach der aktuellen Spielzeit zu Erstliga-Clubs. Müller hat in Friesenheim einen Zwei-Jahresvertrag unterschrieben, Weißgerber spielt in den kommenden beiden Jahren für die HSG Wetzlar. Beide Junioren-Nationalspieler wollen den nächsten Schritt in ihrer Handballer-Karriere machen. Bei der HG Saarlouis, die in Liga 2 noch um den Klassenerhalt kämpft, weiß man aus der Vergangenheit, dass man auch „Ausbildungsverein“ für die 1. Bundesliga ist. Nach Daniel Fontaine und Tim Suton sind Jerome Müller und Lars Weißgerber die nächsten beiden Top-Talente, die aus der Saarlouiser Handball-Schmiede den Weg in die Beletage des deutschen Handballs schaffen.

HGS-Manager Richard Jungmann: „Der Wechsel von Jerome und Lars hatte sich abgezeichnet. Als Juniorennationalspieler stehen sie seit Jahren auf den Zetteln der Bundesligaclubs. Und so müssen wir wie so oft in der Vergangenheit, die besten Spieler ziehen lassen ohne eine Ausbildungsentschädigung dafür zu erhalten. Den Spielern kann man den Schritt nicht verdenken, die Zukunftsplanung der HGS wird dadurch aber nicht einfacher. Dennoch macht es Freude, die Entwicklung der Beiden zu sehen. Ich wünsche ihnen alles Gute für ihre sportliche Zukunft, zunächst aber mit dem nötigen Einsatz, viel Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Liga mit der HG Saarlouis.“

HGS-Trainer Philipp Kessler, bis letztes Jahr noch Spieler-Kollege der beiden, zum Wechsel: „Jerome Müller und Lars Weißgerber sind zwei Jungs, die sich in Saarlouis zu etablierten Zweitligaspielern entwickelt haben. Beide haben das Potenzial, sich langfristig in der 1. Bundesliga zu etablieren, wenn sie weiterhin gezielt an ihren Stärken und Schwächen arbeiten. Für uns ist der Abgang der beiden Top-Spieler natürlich ein Verlust, aber wir wünschen Jerome und Whity auf ihrem weiteren Weg über die saarländischen Grenzen hinaus sportlich und persönlich nur das Beste und hoffen, dass die Jungs sich ihre Träume verwirklichen können“.

Sowohl bei den Eulen in Friesenheim, als auch in Wetzlar freut man sich auf die beiden hochtalentierten Linkshänder aus dem Saarland und hat sie für die nächste Spielzeit auf ihren Positionen fest eingeplant.

Mit Jerome schließt sich der nächste Junioren-Nationalspieler unserem Projekt an. Er ist eines der hoffnungsvollsten Talente in Deutschland und spielt trotz seines noch jungen Alters schon eine zentrale Rolle.“, sagte Eulen-Trainer Ben Matschke.

Lars Weißgerber ist ein großes Talent auf der Rechtsaußen-Position, und wir sind froh, dass er sich trotz weiterer interessanter Angebote aus der Bundesliga für die HSG Wetzlar entschieden hat“, sagt HSG-Geschäftsführer Björn Seipp

Bis zum Aufbruch zu neuen Ufern gibt es für beide aber noch eine Aufgabe bei ihrem Heimatverein: Sie wollen alles dafür tun, doch noch den Klassenerhalt zu packen. Das ist sowohl für Lars, als auch für Jerome eine Herzensangelegenheit. Jerome Müller wörtlich: „Jetzt gilt es in den nächsten Monaten nochmals alles für die HG zu geben und den Zweitliga-Handball im Saarland zu erhalten!“



Vorschau, A-Jugend-Bundesliga Süd


Im Kampf um die Qualifikation für eine weitere Saison in der A-Jugend-Bundesliga hat das Team des SV 64 Zweibrücken einen souveränen Pflichtsieg gegen Tabellenschlusslicht HSG Ostfildern eingefahren. Um mit der Konkurrenz Schritt zu halten, muss der SV 64 aber gleich an diesem Wochenende nachlegen. Da gastiert das Team auswärts beim VfL Günzburg und ist beim Drittletzten der Tabelle sicher ebenfalls in der Favoritenrolle. Dennoch gilt es, die Partie am Samstag, 3. Februar 2018, nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Sondern ab 15.30 Uhr konzentriert um Punkte zu kämpfen...



Vorschau, RPS-Liga Männer


Zwei hochspannende Spitzenduelle mit saarländischer Beteiligung sowie eine Niederlage im Abstiegskampf gegen den Tabellennachbarn aus Vallendar für die HSG Völklingen – das hatte der vergangene Spieltag in der RPS-Oberliga zu bieten. Die VTZ Saarpfalz festigte dabei mit einem 25:24-Sieg beim Tabellendritten SF Budenheim ihre Tabellenführung und baute dank der Niederlage des Zweiten, HF Illtal, beim Vierten, SV 64 Zweibrücken (26:27) ihren Vorsprung nun auf drei Zähler aus.

Für den Klassenprimus VTZ Saarpfalz geht es nun am Samstag, 3. Februar 2018, in der heimischen Westpfalzhalle in Zweibrücken mit dem Heimspiel gegen die HSG Worms weiter. Anwurf der Begegnung ist um 18.00 Uhr.

Der SV 64 Zweibrücken will versuchen dem hart erkämpften Derbysieg gegen die Handballfreunde Illtal auch im Gastspiel bei der HSG Rhein-Nahe Bingen zwei weitere Zähler auf der Habenseite zu verbuchen. Die Partie der beiden Teams steigt am Sonntag, 4. Februar 2018, um 16.00 Uhr.

Die HF Illtal wollen nach der Niederlage beim SV 64 nun in eigener Halle ihre Heimstärke ausspielen und wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Gegner in der Hellberghalle Eppelborn ist am Sonntag, 4. Februar 2018, um 18.00 Uhr der HV Vallendar. Die HFI dürften – zumal in eigener Halle – für die Gäste aber eine höhere Hürde darstellen als zuletzt die HSG Völklingen.

Ebenfalls am Sonntag, 4. Februar 2018, um 18.00 Uhr läuft die HSG Völklingen zu ihrem nächsten Heimspiel in der Hermann-Neuberger-Halle in Völklingen auf. Für die HSG steht dabei das nächste richtungsweise Spiel gegen einen Tabellennachbarn an. Nach der deutlichen 27:34-Niederlage in Vallendar soll nun im Duell gegen den TV Offenbach unbedingt ein Sieg her.



Vorschau, RPS-Liga Frauen


Drei Auswärtspartien stehen für die Saar-Vereine an diesem Wochenende in der RPS-Oberliga auf dem Spielplan. Am Samstag, 3. Februar 2018, tritt die HSG Marpingen-Alsweiler um 18.00 Uhr bei der TSG Friesenheim an. Kann die HSG ihre starke Vorstellung aus der denkbar knappen 24:25-Heimniederlage gegen Tabellenführer Mainz-Budenheim wiederholen sollte in Friesenheim durchaus gepunktet werden können.

Bei Tabellenschlusslicht SG Mainz-Bretzenheim II gastiert am Sonntag, 4. Februar 2018, um 14.00 Uhr der HSV Püttlingen. Die Favoritenrolle liegt in dieser Partie ganz klar bei den Gästen aus dem Saarland, die sich zuletzt im Saar-Derby gegen Zweibrücken mit 29:26 durchsetzen konnten.

Nach der Derby-Niederlage gegen Püttlingen müssen die Damen des SV 64 Zweibrücken am Sonntag, 4. Februar 2018, bei der DJK/MJC Trier II antreten. Die Begegnung wird um 17.00 Uhr angeworfen.


Eingestellt am 05.02.2018 um 07:11 Uhr Von: Dr. Sebastian Brückner