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HVS-Newsletter 04-2018

Teilnehmer des Final-Fours um die Bank1Saar Handball-Trophy 2017/18 stehen fest.


Nachdem sich bei den beiden Halbfinal-Turnieren Anfang Januar 2018 bei den Herren die VTZ Saarpfalz, der SV 64 Zweibrücken, der TV Niederwürzbach sowie die HF Illtal für das Final-Four der Bank1Saar Handball-Trophy an Ostermontag qualifizierten, stehen nun auch alle vier Vereine fest, welche bei den Damen am Montag, 2. April 2018, um den Titel des Saarlandpokalgewinners kämpfen werden.

Hatten sich in den k.O.-Spielen der dritten Hauptrunde zunächst mit den beiden RPS-Ligisten SV 64 Zweibrücken und HSV Püttlingen sowie dem Saarlandligisten HSG TVA/ATSV Saarbrücken die favorisierten Teams durchgesetzt, so sorgte am vergangenen Wochenende der Saarlandligist TV Merchweiler für eine Überraschung. Mit 26:24 bezwang der TVM in eigener Halle den Ligakonkurrenten HSG Ottweiler-Steinbach, der nicht nur in der Tabelle mit Rang zwei deutlich besser platziert ist als das Merchweiler Team, sondern auch das Liga-Duell in der Hinrunde deutlich gewann.

Somit steht der TVM Merchweiler neben Püttlingen, Zweibrücken und Saarbrücken als vierter Final-Four-Teilnehmer fest.



Öffnungszeiten der HVS-Geschäftsstelle


Die Geschäftsstelle des Handball-Verband Saar ist an Fastnacht vom 9. bis 13. Februar 2018 geschlossen.



Deutsche Nationalmannschaft scheitert bei EM an Spanien


(dhb). Die deutschen Handballer sind bei ihrer Mission Titelverteidigung bei der EM in Kroatien in der Hauptrunde gescheitert. Gegen Spanien gab es zum Abschluss der Hauptrunde eine 27:31 (13:14)-Niederlage. Bundestrainer Christian Prokop stand nach seinem völlig missglückten Turnier-Debüt fassungslos an der Seitenlinie, seine entthronten Europameister starrten mit leerem Blick auf den Boden: Bei den deutschen Handballern herrschte nach der krachend gescheiterten Mission Titelverteidigung bei der EM in Kroatien großer Frust und tiefe Enttäuschung. Nach dem 27:31 (13:14) in der Neuauflage des EM-Finals von 2016 gegen Spanien heißt es für die Bad Boys: Heimreise statt Halbfinale.

"Es waren unerklärlich viele technische Fehler. Wir haben das Spiel innerhalb von fünf Minuten abgeschenkt. Das ist sehr bitter", sagte Prokop im ZDF: "Es sind bei dem Turnier viele Sachen nicht am Optimum gelaufen." Ebenso fassungslos war Bob Hanning. "Es ist schwer, Erklärungen zu finden. Das war nicht würdig, um ins Halbfinale einzuziehen", sagte der DHB-Vizepräsident Bob Hanning nach einer in der zweiten Halbzeit phasenweise desolaten Leistung: "Wir haben vom Halbfinale geträumt. Das war die Zielsetzung. Das tut besonders weh."


Zwei Jahre nach dem goldenen EM-Wintermärchen in Polen gewann die Auswahl des Deutschen Handballbundes von sechs Spielen nur zwei und blieb damit deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück. Gegen Spanien war Kai Häfner mit fünf Toren bester Werfer.

"Ich habe ein gutes Bauchgefühl. Deutsche Mannschaften waren immer da, wenn es darauf ankommt", hatte Teammanager Oliver Roggisch kurz vor dem Finale ums Halbfinale gesagt. In der Anfangsphase bestätigte das DHB-Team die Einschätzung des Weltmeisters von 2007. Die Abwehr stand im Zusammenspiel mit Torhüter Andreas Wolff gut, im Angriff bestätigte Julius Kühn in der Anfangsphase seinen Aufwärtstrend. Der Melsunger sorgte mit seinem dritten Treffer für eine 5:3-Führung (11.).

Gegen die äußerst offensiv agierende spanische Deckung fand der Olympia-Dritte zwar auch danach immer wieder Lösungen, die Chancenverwertung ließ aber zu wünschen übrig. Daher schaffte es das deutsche Team auch nicht, sich weiter abzusetzen. Spanien fand nun immer öfter seinen bulligen Kreisläufer Julen Aguinagalde - meist das einzige Mittel des ehemaligen Weltmeisters gegen eine starke deutsche Defensive um Abwehrchef Finn Lemke.

Dennoch lag die DHB-Auswahl fünf Minuten vor der Pause mit 10:12 zurück. "Wir machen zu wenig aus den Topchancen", kritisierte Prokop in einer Auszeit. Besonders der formschwache Kapitän Uwe Gensheimer und der rechte Rückraum mit Häfner und Steffen Weinhold mussten sich diesen Schuh in der ersten Halbzeit anziehen. "Wir müssen noch mehr unser Tempospiel nutzen. Da ist Spanien anfällig", sagte Gensheimer nach den ersten 30 Minuten. Der Linksaußen durfte dabei zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht mehr mithelfen. Prokop brachte Rune Dahmke für Gensheimer. Der Kieler vergab beim Tempogegenstoß aber die große Chance zum 15:14 (33.).

Die Partie wurde nun hektischer, das deutsche Spiel immer fehlerhafter. Die Ballverluste häuften sich, beim 15:19 betrug der Rückstand erstmals vier Tore (41.). Prokop reagierte und brachte bei eigenem Angriff den siebten Feldspieler. Der Schuss ging nach hinten los. Nach drei Ballverlusten und drei Treffern der Spanier ins leere deutsche Tor stand es 15:22 (43.). Das deutsche Team kämpfte sich zwar noch einmal etwas heran (21:26/52.), doch am Ende herrschten beim Titelverteidiger nach einem enttäuschenden Turnier nur noch Frust und Enttäuschung.




Vorschau, A-Jugend-Bundesliga Süd


(sv64). Fast eine Halbzeit lang haben die A-Junioren des SV 64 Zweibrücken den Rhein-Neckar Löwen am vergangenen Samstag in der A-Jugend-Bundesliga ein Duell auf Augenhöhe geboten. Erst kurz vor dem Seitenwechsel erspielte sich der Tabellenführer der Südstaffel eine knappe 13:11-Führung. Auch im zweiten Durchgang blieben die Zweibrücker bis zur Schlussviertelstunde auf Schlagdistanz, lagen lediglich mit drei Treffern zurück (16:19). Dann riss plötzlich im Angriff der Faden und die Partie ging noch deutlich mit 18:27 verloren.


Die Zweibrücker Junglöwen bleiben nach der zweiten Niederlage nach der Winterpause weiterhin Fünfter, müssen aber um die direkte Qualifikation für eine weitere Bundesliga-Saison bangen. Denn der Abstand zum Neunten FrischAuf Göppingen beträgt lediglich zwei Punkte. Ihr nächstes Heimspiel absolvieren die 64er am Sonntag, 28. Januar 2018, um 14.00 Uhr. Dann ist das noch punktlose Schlusslicht HSG Ostfildern in der Ignaz-Roth-Halle zu Gast.



Vorschau, RPS-Liga Männer


Einen ganz wichtigen 25:22-Heimsieg feierte die HSG Völklingen am vergangenen Wochenende gegen den TV Mülheim während alle anderen Saar-Vertreter in der RPS-Oberliga spielfrei waren. Um sich weiter von den Abstiegsrängen abzusetzen muss die HSG aber weiter punkten – und das am besten gleich gegen direkte Konkurrenten wie am kommenden Samstag, 27. Januar 2018. Da gastieren die Völklinger um 18.00 Uhr beim direkten Tabellennachbarn TV Vallendar und könnten mit einem Auswärtssieg an den Gastgebern in der Tabelle vorbeiziehen.

Ebenfalls am Samstag, 27. Januar 2018, um 18.00 Uhr kommt es in der Westpfalzhalle in Zweibrücken zum Saar-Derby zwischen dem SV 64 Zweibrücken und den HF Illtal. Das Duell Vierter gegen Zweiter birgt bestimmt jede Menge Brisanz und packenden Handballsport.

Ein weiteres Spitzenspiel steigt am Samstag, 27. Januar 2018, in Budenheim. Da haben die SF Budenheim als Dritter den Tabellenführer VTZ Saarpfalz zu Gast. Auch in diesem Duell ist mit Sicherheit für jede Menge Spannung gesorgt. Anwurf der Partie ist um 19.30 Uhr.



Vorschau, RPS-Liga Frauen


Auch in der RPS-Oberliga der Damen steht am kommenden Wochenende ein weiteres Saar-Derby auf dem Spielplan. Der HSV Püttlingen empfängt am Sonntag, 28. Januar 2018, die Damen des SV 64 Zweibrücken. Anwurf des Derbys in der Püttlinger Trimm-Treff-Halle ist um 16.00 Uhr.

Nachdem die Siegesserie der HSG Marpingen-Alsweiler nach fünf Spielen am vergangenen Wochenende beim knappen 25:27 in Mundenheim gerissen ist, will die HSG versuchen schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Doch im Heimspiel am Samstag, 27. Januar 2018, ist ausgerechnet der Tabellenführer FSG Mainz-Budenheim II in der Sporthalle in Marpingen zu Gast. Anwurf der Begegnung ist um 20.00 Uhr.


Eingestellt am 26.01.2018 um 07:41 Uhr Von: Dr. Sebastian Brückner