>
Sie sind hier:

HVS-Newsletter 42-2017

HVS-Geschäftsstelle geschlossen.


Liebe Handballfreunde,

bitte beachten Sie, dass die Geschäftsstelle des HVS am Montag, 30. Oktober 2017, wegen des Brückentages nicht besetzt ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Handball-Verbandes Saar sind nach den Feiertagen am Donnerstag, 2. November 2017, wieder für Sie da.



HVS-Passstelle


Liebe Handballfreunde,

der Handball-Verband Saar möchte Sie auf diesem Wege informieren, dass Eva Weber ihre Tätigkeit als Leiterin der Passstelle beendet hat. Der HVS dankt Frau Weber für ihre langjährige für den Handball geleistete Arbeit.

Die Passstelle wird ab sofort durch den Vizepräsidenten Spieltechnik Hans-Gerd Fries geleitet.



Vorschau, 2. Bundesliga Männer


(hgs). Drei Spiele in sieben Tagen, drei Top-Gegner und drei Niederlagen: Das ist in nüchternen Zahlen die Bilanz einer hammerharten Woche für die HG Saarlouis. Gegen Coburg sollte am vergangenen Wochenende vor 1320 Zuschauern in der Stadtgartenhalle ein positiver Abschluss dieser Woche folgen. Doch die Jungs von Jörg Bohrmann wirkten ausgepumpt – physisch und mental. Der Erstliga-Absteiger aus dem Frankenland – zuletzt selbst nicht mit den eigenen Leistungen zufrieden – nutzte diese Schwäche der Saarländer gnadenlos und gewann am Ende hochverdient mit 18:26 (8:12). „Ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass wir mit sehr viel Respekt hierher gefahren sind“, sagte Coburgs Coach Jan Gorr nach dem Spiel. Er habe sehr genau beobachtet, was in den letzten Spielen (Schwartau, Magdeburg) in Saarlouis passiert ist. Er habe sich mit seinem Team akribisch auf das offensive System der HGS vorbereitet, was für jeden Gegner sehr herausfordernd sei. Bis zur Mitte der zweiten Hälfte habe der HSC zwar geführt, aber „es war immer die Chance für Saarlouis, auch zurückzukommen.“

Aber das gelang den Jungs von Jörg Bohrmann am Samstag nicht. Coburg konnte sich schnell auf 5:2 (11.) und 8:4 (19.) absetzen, auch weil Oliver Krechel im Kasten der Coburger gut hielt, Saarlouis auch freie Chancen nicht in Tore ummünzen konnte und weder Darius Jonczyk, noch Pat Schulz im Tor der Saarländer auch nur annähernd mit einer solchen Leistung aufwarten konnten. So war der Pausen-Rückstand von 8:12 auch ein Zeichen dafür, dass die Angriffs-Aktionen der HGS nicht das zuletzt gezeigte Leistungsniveau erreichten.

Nach dem Seitenwechsel keimte dann nochmals kurzeitig Hoffnung auf, weil Lars Weißgerber und Julius Andersson gleich mal auf 10:12 (32.) verkürzen konnten. Doch das Feuer brannte nur kurz. Coburg, das an diesem Tag mehr Willen, mehr Energie und mehr Konzentration auf die Platte brachte, zog das Tempo an und hatte kurz darauf den alten Vorsprung sogar noch ausgebaut (17:12, 44.). Die Saarländer kämpften, das ist unbestritten, doch an diesem Abend blieben die Waffen irgendwie stumpf. So haderte man auf der Platte und im Publikum mit der einen oder anderen Entscheidung des Damen-Schiedsrichtergespannes Merz/Schilha, aber vor allem auch mit der eigenen Leistung.

Jürg Bohrmann bilanzierte das so: „Coburg hat uns in der Abwehr den Schneid abgekauft. Wir haben wenig Lösungen gefunden und sind nicht so in die Schnittstellen reingekommen, wie wir uns das vorgenommen haben.“ Ein Lob hatte der HGS-Coach auch für Ollie Krechel für seine Superleistung. Sein Team hätte dagegen zu wenig Torwartleistung gehabt und der Trainer haderte auch mit der Angriffsleitung („zu statisch“) seiner Jungs, die dann auch noch die wenigen freien Würfe versemmelt hätten. „Jetzt haben wir die oberen Zehn in der Tabelle weg und jetzt müssen wir auch irgendwann liefern“, meinte Bohrmann mit Blick auf das harte Auftaktprogramm. Die Schlussphase der zweiten Hälfte dominierte der HSC dann und fuhr den Sieg souverän und clever nach Hause.

Nächste Gelegenheit zu punkten bietet sich für die HGS dann nach einem spielfreien Wochenende im Auswärtsspiel beim direkten Tabellennachbarn TuSEM Essen.



Vorschau, A-Jugend-Bundesliga Süd


In einem kurzweiligen Jugendbundesligaspiel setzte sich am vergangenen Sonntag die A-Jugend-Bundesligamannschaft des SV 64 Zweibrücken gegen den A-Jugendnachwuchs des amtierenden Europapokalsiegers TPSV Frischauf Göppingen mit 33:31 (15:14) durch. Verdient war der erste Heimsieg der noch recht jungen Saison aus Zweibrücker Sicht dabei allemal, denn die 64er hatten die bessere Spielanlage, schafften es auch immer wieder, durch ihre Kreuzbewegungen gute bis hervorragende Torchancen zu erspielen. Wie allerdings auch bereits tags zuvor im Männerspiel waren die Zweibrücker Löwen hinsichtlich der Chancenverwertung zu großzügig, verschenkten beispielsweise auch wieder drei Siebenmeterchancen und einige weitere klare Möglichkeiten. Dies wiederum hatte zur Folge, dass die SVler sich nicht so richtig abzusetzen vermochten und der erste Heimsieg der Runde mit 33:31 am Ende recht knapp ausfiel. Mit 8:4 Punkten haben sich die 64er somit vorerst einmal auf den 5. Tabellenplatz der JBLH vorgearbeitet. Diesen wollen sie möglichst am Samstag, 28. Oktober 2017, verteidigen. Da steht das Auswärtsspiel bei der JSG Balingen-Weilstetten an. Anwurf der Begegnung ist um 17.00 Uhr.



Vorschau, RPS-Liga Männer


Etwa 1000 Zuschauer, darunter auch einige Handballprominenz, verfolgten am vergangenen Samstag das erste Zweibrücker Lokalderby seit fast fünf Jahren. Mit Christian „Blacky“ Schwarzer waren ein Handball-Weltmeister, mit Klaus Wöller ein Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele in Los Angeles, mit Marek Kordowiecki ein ehemaliger Bundesligatorschützenkönig, mit Hans-Jürgen Müller ein ehemaliger Nationalspieler und mit Robin Egelhof ein aktueller Bundesligaspieler in der proppenvollen Westpfalzhalle und wurden dort Augenzeuge eines spannenden Derbys auf gutem Oberliganiveau, das der souveräne Tabellenführer VTZ-Saarpfalz gegen den Drittligaabsteiger SV 64 Zweibrücken am Ende knapp mit 24:23 (11:11) für sich entschied.
Das Zweibrücker Stadt-Derby war jedenfalls Werbung für den Handballsport. Sportlich endete das Derby mit einem 24:23 (11:11)-Erfolg der VTZ. Der SV sah den Abend am Ende mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Mit einem weinenden Auge, weil VTZ-Kapitän Philip Wiese fünf Sekunden vor Spielende den Siegtreffer erzielte. Und das in einem Spiel, bei dem viele Zuschauer ein Unentschieden als gerechtes Ergebnis empfunden hätten. Mit einem lachenden Auge, weil der SV seine bisher beste Saisonleistung abrief, den weiter ungeschlagenen Spitzenreiter bis zur letzten Sekunde forderte. Denn Wieses Tor beantwortete der SV mit einer schnellen Mitte und dem vermeintlichen Ausgleichstreffer. Unglücklicherweise hatte SV-Trainer Axel Koch instinktiv in dem Moment, als Wiese zum 24:23 traf, die Grüne Karte gelegt, um den letzten Spielzug besprechen zu können. Absolut kein Vorwurf an Axel Koch, hätte jeder so gemacht, waren sich beim SV alle einig. Koch war dennoch traurig nach dem Schlusspfiff. „Das war kämpferisch und spielerisch top, was wir geboten haben. Ein Punkt wäre absolut verdient gewesen Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Höchstens den, dass wir unsere ganz klaren Chancen nicht genutzt haben“, sagte Koch.   Hätte der SV seine sogenannten 1000-prozentigen Chancen genutzt, wäre vielleicht sogar der Derbysieg möglich gewesen. Aber VTZ-Torwart Yannic Klöckner parierte in der 4. und 7. Minute zwei Strafwürfe von Marc-Robin Eisel, hielt in der 29. Minute einen Strafwurf von Tom Grieser und in der 35.Minute einen Siebenmeter von Nils Wöschler. Es waren vier ganz wichtige Szenen zu Gunsten des Tabellenführers, die diesem Sicherheit gaben.

Nun muss die VTZ Saarpfalz am Samstag, 28. Oktober 2017, versuchen ihre Weiße Weste gegen den HV Vallendar zu verteidigen. Die Gäste überzeugten zuletzt mit 37 Treffern beim klaren Sieg gegen Bitburg. Anwurf des Heimspiels der VTZ, bislang einziges verlustpunktfreies Team, in der Westpfalzhalle Zweibrücken ist um 18.00 Uhr.

Ebenfalls 37 Treffer gelangen den HF Illtal beim Kantersieg gegen die TSG Friesenheim II. In eigener Halle sind die Handballfreunde so also erfolgreich in die Siegspur zurückgekehrt. Ebenfalls am Samstag, 28. Oktober 2017, gastieren die HFI nun beim TV Bitburg, das Spiel steigt um 18.00 Uhr.

Ohne Chance war die HSG Völklingen am vergangenen Wochenende bei der HSG Worms – am Ende hieß es 27:35. Nun geht es in der heimischen Hermann-Neuberger-Halle gegen die SG Saulheim. Die SG schlug sich zuletzt gegen einige der Top-Teams der Liga beachtlich, kam aber im letzten Spiel nur zu einem 25:25 in Bingen. Vielleicht gelingt den Gastgebern ja so der dritte Saisonsieg. Anwurf ist am Samstag, 28. Oktober 2017, um 19.30 Uhr.

Nach der starken Vorstellung im Stadtderby, die in einer knappen Niederlage mündete, ist der SV 64 Zweibrücken sicher auch im Auswärtsspiel beim TV Mülheim nicht chancenlos. Ob sich der SV 64 durch einen Sieg vor dem Tabellennachbarn halten kann, muss sich am Sonntag, 29. Oktober 2017, zeigen. Gespielt wird ab 17.00 Uhr.



Vorschau, RPS-Liga Frauen


Ihre zweite Saisonniederlage mussten die Damen des SV 64 Zweibrücken am vergangenen Wochenende einstecken. Mit 30:32 unterlag der SV in Friesenheim. Nun geht es für den Tabellenzweiten am Sonntag, 29. Oktober 2017, um 16.00 Uhr in der Zweibrücker Ignaz-Roth-Halle gegen die TG Osthofen um Punkte. Die Gäste unterlagen zuletzt in einem äußerst torarmen Spiel mit 14:19 gegen die HSG Hunsrück. Wenn die SV-Damen also offensiv ins Spiel finden, sollte ihnen die Rückkehr in die Erfolgsspur gelingen.

Nach dem 27:22-Erfolg gegen Tabellenschlusslicht TG Waldsee liegt die HSG Marpingen-Alsweiler mit 8:8 Punkten im Tabellenmittelfeld. Nun geht es am Samstag, 28. Oktober 2017, um 16.00 Uhr auswärts gegen die HSG Wittlich, die zuletzt mit dem 31:27-Auswärtssieg in Bassenheim zu überzeugen wusste. Keine einfache Aufgabe also für das Team von Trainer Jürgen Hartz.

Mit einem knappen 22:20-Erfolg bei der DJK/MJC Trier im Rücken gehen die Damen des HSV Püttlingen am Sonntag, 29. Oktober 2017, in das Heimspiel gegen die VTV Mundenheim. Ob den Gastgeberinnen ein weiterer Heimsieg gelingt, muss sich ab 16.00 Uhr in der Püttlinger Trimm-Treff-Halle zeigen.


Eingestellt am 29.10.2017 um 17:01 Uhr Von: Dr. Sebastian Brueckner