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Ronja Kinmayer gewinnt BMX-Bundesliga

Foto: Kinmayer

Am 14./15.10.2017 fand in Kornwestheim das Finale zur BMX-Bundesliga statt. Dabei erzielten die Fahrer vom RSF Saarwellingen recht unterschiedliche Positionen.

Dustin Klaus (U13) konnte an beiden Tagen leider nicht die Finalrunde erreichen - man merkte ihm an, dass Training und Wettkampfhärte einfach noch zu sehr fehlten. Tim Hoffmann (U15) schaffte an beiden Tagen den Einzug in die Finalrunde, scheiterte jedoch am Samstag (knapp mit Platz 5) und Sonntag (klar mit Platz 7) im Viertelfinale. Großes Ziel von Elias Lampmann (Jugend 17-29) war der Sprung unter die besten 10 in der Gesamtwertung. Da er aber an beiden Tagen - auch geschwächt durch eine Erkältung - nach den Vorläufen raus war, belegte er am Ende in der Gesamtwertung Platz 11.

Besonders bitter war es für Stephan Koller (Cruiser Sen II). Nachdem er am Samstag durch seine guten Vorläufe den geringen Vorsprung von Christoph Kania vom RC Buer Westerhold (Landesverband Nordrhein-Westfalen) in der Gesamtwertung egalisiert hatte, stürzte er in führender Position liegen im Finale. Nicht nur, dass er durch diesen Sturz Christoph Kania in der Gesamtwertung wieder auf dem zweiten Platz lag, nein noch schlimmer: Auf Grund der Verletzungen konnte Stephan am Sonntag nicht mehr antreten und musste kampflos den zweiten Platz Christoph Kania überlassen und belegte am Ende in der Gesamtwertung einen respektablen 3. Platz.

Dafür konnte Ronja Kinmayer (Elite national weiblich) alle Erwartungen erfüllen. Mit Platz 2 am Samstag konnte sie vorzeitig die Gesamtwertung in der Bundesliga gewinnen und Kathrin Huwendiek von Tus Leopoldshöhe (Landesverband Nordrhein-Westfalen) in der Gesamtwertung klar auf den zweiten und Inka Schweikert vom MSC Ingersheim (Landesverband Würtemberg) auf den dritten Platz verweisen. Der „nur" 3. Platz am Sonntag war im Angesicht der technischen Probleme im ersten Vorlauf und des Sieges in der Gesamtwertung leicht zur verschmerzen.

Abschließend kann am Ende der Saison gesagt werden, dass die recht kleine Truppe im Feld bundesweit mithalten konnte und besonders durch Stephan Koller und Ronja Kinmayer im Laufe der Saison mit vielen Podestplätzen in den insgesamt 8 Rennen aufwarten konnten - und dementsprechend in der Gesamtwertung auch sich gut platzieren. Jetzt heißt es, die Winterpause zu nutzen, um in der nächsten Saison wieder mit neuen Kräften und Elan in die Rennen zu gehen.


Eingestellt am 16.10.2017 um 18:51 Uhr Von: Steffen Kinmayer